Pro Velo Ticino: Marco Vitali gibt Präsidentschaft ab
Marco Vitali gibt die Präsidentschaft von Pro Velo Ticino auf, nachdem er seinen Wohnsitz nach Elsass verlegt hat. Claudio Sabbadini ist der neue Präsident.
Contesto
In Kürze - Marco Vitali verlässt nach 5 Jahren Amtszeit den Vorsitz von Pro Velo Ticino - Claudio Sabbadini, der scheidende Vizepräsident, ist der neue Präsident - Ordentliche Generalversammlung in Biasca am 18. April 2026 mit 120 anwesenden Mitgliedern - Statutenänderungen zur Anpassung an das neue kantonale Gesetz über das Freiwilligenwesen (LVol, in Kraft seit dem 1. Januar 2025) ## Wichtige Fakten - Was: Wechsel im Präsidium und Statutenaktualisierung bei Pro Velo Ticino - Wann: 18. April 2026 - Wo: Patrizierhalle in Biasca - Wer: Marco Vitali (ehemaliger Präsident), Claudio Sabbadini (neuer Präsident), Juri Clericetti, Rémy Martinoli, Sara Widmer - Betrag: Jahresbudget des Vereins: CHF 250'000 Am Samstag, dem 18. April, fand in Biasca die ordentliche Generalversammlung von Pro Velo Ticino 2026 statt. In der Patrizierhalle, anwesend waren 120 Mitglieder, wurden unter anderem Statutenänderungen zur Anpassung an das neue kantonale Gesetz über das Freiwilligenwesen (LVol), das am 1. Januar 2025 in Kraft getreten ist, genehmigt. Zudem wurden drei neue Kommissionsmitglieder gewählt: Laura Ferrari (Lugano), Marco Rossi (Bellinzona) und Silvia Bianchi (Locarno). Die Versammlung nahm auch den Rücktritt des Kommissionspräsidenten Marco Vitali zur Kenntnis, der sich nach seinem Umzug nach Elsass entschieden hat, sein Amt niederzulegen. Vitali, der den Verein fünf Jahre lang geleitet hat, bleibt jedoch Mitglied des Vorstands. Zum neuen Präsidenten wurde Claudio Sabbadini, der scheidende Vizepräsident und interimistische Sekretär des Vereins, gewählt. In seiner Dankesrede lobte Sabbadini das große Engagement von Vitali für die Fahrradmobilität im Tessin und drückte seine Wertschätzung aus, weiterhin auf dessen große Kompetenz und Erfahrung zählen zu können. ### Beiträge zur...
Dettagli operativi
Auswirkungen auf Grenzgänger Der Wechsel an der Spitze von Pro Velo Ticino könnte erhebliche Auswirkungen auf Grenzgänger haben, die das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel nutzen. Claudio Sabbadini, der neue Präsident, hat bereits seinen Einsatz bekundet, die Arbeit von Marco Vitali fortzusetzen, was bedeutet, dass die Projekte zur Förderung der Fahrradmobilität in der Region ohne Unterbrechung weitergehen sollten. Dies ist besonders relevant für Grenzgänger, die täglich die Grenze überqueren und oft das Fahrrad für den Weg zwischen Arbeitsplatz und Wohnsitz nutzen. Derzeit arbeiten etwa 65.000 Grenzgänger im Tessin, und eine wachsende Zahl von ihnen greift auf das Fahrrad für die täglichen Fahrten zurück. Beispielsweise hat sich die Zahl der Radfahrer in der Gemeinde Lugano in den letzten zwei Jahren um 15% erhöht, dank der Schaffung neuer Radwege und der Einführung von Anreizen für die Nutzung des Fahrrads. Pro Velo Ticino hat eine entscheidende Rolle in dieser Veränderung gespielt, indem es Aufklärungskampagnen förderte und mit den lokalen Behörden zusammenarbeitete, um die Infrastruktur zu verbessern. ### Vergleich zur vorherigen Situation Bevor Sabbadini die Präsidentschaft übernahm, hatte Marco Vitali Pro Velo Ticino mit einem starken Fokus auf die Förderung der nachhaltigen Mobilität geleitet. Sabbadini, der bereits als Vizepräsident und interimistischer Sekretär tätig war, ist sich der Herausforderungen und Chancen im Bereich der Fahrradmobilität sehr bewusst. Die Kontinuität in der Führung ist ein positiver Faktor für die Grenzgänger, die auf eine erfahrene und kompetente Führung zählen können, um die Fahrradinfrastruktur in der Region zu verbessern. Während Vitalis Präsidentschaft hat Pro Velo Ticino wichtige Erfolge erzielt, darunter die Schaffung von 50 Kilo...
Punti chiave
Was Grenzpendler tun sollten Für Grenzpendler, die das Fahrrad nutzen, um zwischen dem Kanton Tessin und Italien zu pendeln, ist es wichtig, über die Initiativen von Pro Velo Ticino auf dem Laufenden zu bleiben. Der neue Präsident, Claudio Sabbadini, hat versprochen, die Förderung der Fahrradmobilität fortzusetzen, mit einem besonderen Fokus auf sichere Infrastruktur und grenzüberschreitende Verbindungen. Zum Beispiel zielt das Projekt "Radweg am Luganersee" darauf ab, Lugano mit den italienischen Städten Porlezza und Menaggio bis 2025 zu verbinden, die Fahrzeit zu verkürzen und die Sicherheit der Radfahrer zu verbessern. Grenzpendler können mit weiteren Verbesserungen der Fahrradinfrastruktur rechnen, wie der Erweiterung der Radwege in Bellinzona und Locarno und der Installation neuer Ladestationen für E-Bikes in Lugano und Mendrisio. Es wird empfohlen, an den von Pro Velo Ticino organisierten Veranstaltungen teilzunehmen und mit dem Verein in Kontakt zu bleiben, um über neue Initiativen und Projekte informiert zu werden. ### Verfahren zur Teilnahme an Veranstaltungen 1. Anmeldung: Grenzpendler, die an den von Pro Velo Ticino organisierten Veranstaltungen teilnehmen möchten, können sich auf der offiziellen Website des Vereins anmelden. Die Anmeldegebühren variieren je nach Veranstaltung, liegen aber in der Regel zwischen 10 und 20 CHF. 2. Informationen: Informationen zu den Veranstaltungen und laufenden Initiativen können durch Kontaktaufnahme mit dem Büro von Pro Velo Ticino unter der Nummer +41 91 921 97 97 oder durch Besuch ihrer Website erhalten werden. Zum Beispiel findet die nächste "Tessin-Rundfahrt mit dem Fahrrad" am 15. September 2024 statt, mit Start in Lugano und Ziel in Chiasso. 3. Teilnahme: An Veranstaltungen teilzunehmen, ist eine Möglichkeit, die F...