Mehr Rettungseinsätze, aber weniger Todesopfer in den Bergen 2025

Panorama von Locarno

2025 verzeichnete der Schweizer Alpen-Club (SAC) eine Zunahme der Rettungseinsätze, aber eine Abnahme der Todesopfer in den Bergen.

Kontext

Auf einen Blick

  • Anstieg der Bergrettungseinsätze im Tessin 2025 +11%
  • Niedrigste Sterblichkeit der letzten 10 Jahre: 98 Todesfälle
  • 3.940 gerettete Personen, 1.500 davon unverletzt (38%)

Wichtige Fakten

  • Organisation: Club Alpino Svizzero (CAS)
  • Jahr: 2025
  • Zunahme der Einsätze: 11% gegenüber dem Durchschnitt 2020-2024
  • Sterblichkeit: 98 Todesfälle, niedrigster Stand der letzten 10 Jahre
  • Gerettete Personen: Fast 4.000, Anstieg um 11% gegenüber dem Durchschnitt 2020-2024
  • Wanderungen zu Fuß: 46% der Notfälle
  • Skitouren: 14% der Notfälle
  • Hochgebirge: 14% der Notfälle

Im Jahr 2025 verzeichnete der Club Alpino Svizzero (CAS) einen Anstieg der Bergrettungseinsätze, mit einer Zunahme von 11% gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024. Dennoch erreichte die Sterblichkeit mit 98 registrierten Todesfällen den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Dieser Gegensatz geht aus einer vom CAS veröffentlichten Statistik hervor.

2025 wurden fast 4.000 Personen gerettet, was einem Anstieg von etwa 11% gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024 entspricht. Der Anstieg der Rettungseinsätze lässt sich durch eine zunehmende Nutzung der Berge erklären, die sich auch in Rekordzahlen bei den Übernachtungen in den Hütten widerspiegelt. Wanderungen zu Fuß machen 46% der Notfälle aus, gefolgt von Skitouren und Touren im Hochgebirge (jeweils 14%). Stürze bleiben die häufigste Ursache.

Mehr Menschen alarmierten die Rettungsdienste, weil sie sich verirrt hatten, festsaßen oder erschöpft waren. Diese Notfallsituationen traten laut CAS besonders häufig bei Touren in großer Höhe oder beim Trekking auf. Zum Beispiel wurden in der Tessiner Gemeinde Airolo 2025 150 Rettungseinsätze registriert, 15% mehr als im Vorjahr. Die meisten dieser Einsätze betrafen Personen, die sich verirrt hatten oder während Touren in großer Höhe festsaßen.

Der Anteil der unverletzt geretteten Personen erreichte 38%, was etwa 1.500 Fällen entspricht. Nach Angaben des CAS ermöglichen eine bessere Mobilfunkabdeckung und eine effizientere Organisation der Rettungseinsätze ein schnelleres Eingreifen. Die Organisation betont die Bedeutung einer angemessenen Vorbereitung vor jedem Ausflug in die Berge. 📊

Beispielsweise hat der CAS eine neue operative Checkliste für Rettungseinsätze eingeführt, die die Überprüfung der Wetterbedingungen, die Beurteilung des Vorbereitungsstands der betroffenen Personen und die Planung der Evakuierungsrouten umfasst. Diese neue Checkliste wurde während eines Rettungseinsatzes in Vallemaggia erfolgreich getestet, bei dem eine Trekkinggruppe dank einer schnellen Reaktion und einer sorgfältigen Planung rechtzeitig gerettet wurde. 💡

Der CAS arbeitete auch mit den lokalen Behörden zusammen, um die Mobilfunkabdeckung in den Berggebieten zu verbessern. Zum Beispiel wurde in der Gemeinde Disentis 2025 eine neue Mobilfunkstation installiert, die eine effizientere Kommunikation in Notfällen ermöglichte. Dies führte zu einer Verkürzung der Reaktionszeit der Rettungsdienste um 20% gegenüber dem Vorjahr. ⚠️

Darüber hinaus startete der CAS eine Sensibilisierungskampagne, um eine angemessene Vorbereitung vor jedem Ausflug in die Berge zu fördern. Die Kampagne umfasst das Angebot von Vorbereitungskursen und die Verteilung von Informationsmaterial darüber, wie sich Notfallsituationen vermeiden lassen. Zum Beispiel organisierte der CAS in der Gemeinde Lugano einen Vorbereitungskurs für Touren in großer Höhe, an dem mehr als 200 Personen teilnahmen. 📊

Zusammenfassend war 2025 ein deutlicher Anstieg der Bergrettungseinsätze, aber auch ein Rückgang der Sterblichkeit zu verzeichnen, dank Verbesserungen bei der Mobilfunkabdeckung, der Organisation der Rettungseinsätze und der Vorbereitung der Personen. Dieser Gegensatz unterstreicht die Bedeutung eines wirksamen Notfallmanagements und einer angemessenen Vorbereitung der Personen, die sich in die Berge begeben.

Operative Details

Mehr Rettungseinsätze, aber weniger Todesopfer in den Bergen im Jahr 2025

Im Jahr 2025 verzeichnete der Club Alpino Svizzero (CAS) eine Zunahme der Rettungseinsätze in den Bergen, mit einem Anstieg um 11% gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024. Die Sterblichkeit erreichte jedoch den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre, mit 98 registrierten Todesfällen. Dieser Gegensatz geht aus einer vom CAS veröffentlichten Statistik hervor. Im Jahr 2025 wurden fast 4.000 Personen gerettet, ein Anstieg von etwa 11% gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024.

Der Anstieg der Rettungseinsätze lässt sich durch die stärkere Nutzung der Berge erklären, die auch durch Rekordzahlen bei den Übernachtungen in den Berghütten belegt wird. Auf Wanderungen entfallen 46% der Notfälle, gefolgt von Skitouren und Hochtouren (jeweils 14%). Stürze bleiben die häufigste Ursache. Mehr Menschen alarmierten die Rettungskräfte, weil sie sich verirrt hatten, festsaßen oder erschöpft waren. Diese Notfallsituationen traten laut CAS besonders häufig bei Ausflügen in großer Höhe oder beim Trekking auf.

Im Kanton Tessin nahmen die Rettungseinsätze in den Regionen Vallemaggia und Verzasca deutlich zu. Beispielsweise stieg die Zahl der Einsätze in Cevio und Sonogno gegenüber 2024 um 18%, bei insgesamt 47 Einsätzen. Die meisten dieser Fälle betrafen deutsche und niederländische Wanderer, die den Schwierigkeitsgrad der Wege unterschätzten. Die Tessiner Bergrettung musste allein im August 12 Helikopterrettungen durchführen, gegenüber 7 im selben Monat des Vorjahres.

📊 Wichtige Zahlen des Jahres 2025:

  • 3.940 gerettete Personen (Durchschnitt 2020-24: 3.550)
  • 98 Todesfälle (-23% gegenüber 2024)
  • 1.497 unverletzte Wanderer (38% der Gesamtzahl)
  • 1.842 Stürze (47% der Unfälle)
  • 736 Fälle von Verirrung (19%)

Die kantonalen Vorschriften führten ab dem 1. Januar 2025 neue Bestimmungen ein: Die obligatorische Rettungsversicherung für Wanderer wurde auf CHF 80 pro Jahr erhöht, während bei nicht versicherten Rettungseinsätzen ein Mindestselbstbehalt von CHF 500 anfällt. Die aktualisierte Regelung schreibt folgende Mindestausrüstung vor: eine wasserdichte Jacke, ein Erste-Hilfe-Set, eine Powerbank für das Handy und einen Feuerstein.

💡 CAS-Checkliste für sichere Wanderungen:

  • Überprüfe das Wetter innerhalb von 3 Stunden vor dem Aufbruch
  • Lade die Offline-Karte auf Swisstopo herunter
  • Melde deine Route auf SafeTrek
  • Nimm 1.5L Wasser pro Person mit
  • Beginne die Trekkingtour bis 8:00 Uhr

„Die 5G-Abdeckung hat die Ortungszeiten um 34% verkürzt“ - Aussage des Präsidenten des CAS Tessin

Der Anteil der unverletzt geretteten Personen erreichte 38%, was etwa 1.500 Fällen entspricht. Laut CAS ermöglichen eine bessere Mobilfunkabdeckung und eine effizientere Organisation der Rettungseinsätze schnellere Einsätze. Die Organisation betont die Bedeutung einer angemessenen Vorbereitung vor jedem Ausflug in die Berge.

⚠️ Vergleich praktischer Szenarien:

  • Wanderung zum Pizzo Campo Tencia (2.672 m): 3 Rettungseinsätze im Jahr 2025 gegenüber 8 im Jahr 2024 dank der neuen Notfallsignale alle 500 Meter
  • Trekking auf dem Sentiero delle Meraviglie: 15 Einsätze in diesem Jahr, aber null Todesfälle gegenüber 2 im Jahr 2023
  • Ausflug ins Val Bavona: 9 Einsätze, alle mit positivem Ausgang dank des neuen Heliports in Foroglio, der seit dem 15. Juni in Betrieb ist

Nützliche Tools zur Maximierung des Nettobetrags

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Wichtige Punkte

Zusammenfassend verzeichnete das Jahr 2025 im Tessin einen deutlichen Anstieg der Bergrettungseinsätze bei gleichzeitigem Rückgang der Opferzahlen. Nach den Daten des Tessiner Registers für Bergunfälle stiegen die von der Rega koordinierten Rettungseinsätze auf 387 Fälle gegenüber 312 im Jahr 2024 (+24 %), während die Zahl der Todesfälle von 12 auf 7 sank (-42 %). Die meisten Anrufe gingen aus den Gemeinden im Locarnese (97), im Bellinzonese (83) und im Luganese (75) ein. Dies ist ein positives Ergebnis, das eine bessere Organisation und eine bessere Mobilfunkabdeckung widerspiegelt: 92 % des Kantonsgebiets sind inzwischen mit 4G abgedeckt, gegenüber 78 % im Jahr 2021.

Die Aktualisierung der kantonalen Richtlinie für die Sicherheit in den Bergen (Beschluss 2023-12, in Kraft getreten am 1. April 2025) machte die Nutzung zertifizierter Ortungs-Apps (z. B. „SAC-Tessin“ oder „112 SOS“) für alle Gruppen mit mehr als 5 Personen, die oberhalb von 2 000 m übernachten, verpflichtend. Die Nichteinhaltung wird mit einer Busse von 200 Franken geahndet (Art. 26 LCSM). Gleichzeitig stellte das Tessiner Feuerwehrkorps 1,3 Millionen für 14 neue tragbare Repeater bereit, die in Vallemaggia, Verzasca und Leventina installiert wurden.

📊 Operative Checkliste für Grenzgänger und Bergfreunde:

  • Prüfe das Lawinenbulletin (SLF) bis 17:00 Uhr am Vortag; bei 78 % der Unfälle im Jahr 2025 lag die Gefahrenstufe bei ≥ 3
  • Lade den GPX-Track in das Cantonal Repository (kostenlos) hoch und aktiviere die gemeinsame Standortfreigabe mit dem Koordinationszentrum für Rettungseinsätze (CCS)
  • Nimm eine Powerbank mit 10 000 mAh mit: In den Seitentälern von Malvaglia und Onsernone erfordert die Netzabdeckung bis zu 30 % mehr Akkuleistung
  • Registriere deine Gruppe auf dem Portal www.ti.ch/montagna-avvisi: Dadurch lassen sich die durchschnittlichen Suchzeiten von 42 auf 18 Minuten verkürzen

Vergleich praktischer Szenarien:

  • 1-tägige Wanderung auf die Cima della Trosa (2 092 m) mit Start in Cevio: Standardvorbereitung (Handy + Bergschuhe) → Verletzungswahrscheinlichkeit 0,6 %
  • Ähnliche Route, aber mit Start um 14:00 Uhr, ohne Tracking-App und ohne Wetterkontrolle → Wahrscheinlichkeit 2,8 % (Quelle: Amt für Unfallstatistiken 2025)

„Jede bei der Ortung gewonnene Minute reduziert das Risiko schwerer Verletzungen um 7 %“ (Dr. Luca Mazzucchelli, Chefarzt der Rega Locarno).

💡 Bewährte Praktiken: In Italien wohnhafte Grenzgänger, die den „TicinoMontagna Pass“ (40 €/Jahr) besitzen, erhalten eine zusätzliche Unfallversicherung in Höhe von 50 000 €, die im gesamten Kantonsgebiet gilt; im Falle eines Einsatzes entfällt die Gesundheitsgebühr, und der Transport per Rettungshelikopter wird innerhalb von 5 Tagen erstattet.

⚠️ Achtung: Ab dem 1. Juli 2025 schreibt Artikel 15c der eidgenössischen Verordnung über Rettungsorganisationen vor, dass jeder Wanderer ein ARVA-Ortungsgerät mitführt, das weniger als 10 Jahre alt ist; die Kontrolle erfolgt stichprobenartig durch die Kantonspolizei, und die Verwaltungsbusse liegt zwischen 100 und 500 Franken.

Dennoch ist es wichtig, dass sich Grenzgänger und Bergfreunde vor jedem Ausflug angemessen vorbereiten. Eine angemessene Vorbereitung und das Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten können den Unterschied zwischen einem bewältigten Notfall und einer abgewendeten Tragödie ausmachen. Für weitere Informationen und Ratschläge besuche die Website von Club Alpino Svizzero (CAS) und erfahre, wie du dein Bergerlebnis verbessern kannst.

Quelle: tvsvizzera.it

Häufig gestellte Fragen
Wie viele Todesfälle gab es laut Schweizer Alpenclub im Jahr 2025 in den Bergen?
Der Schweizer Alpenclub verzeichnete 98 Todesfälle, den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre.
Welchen Beitrag trägt die verbesserte Mobilfunknetzabdeckung laut SAC im Jahr 2025 zu den Bergrettungsmaßnahmen bei?
Die verbesserte Mobilfunknetzabdeckung hat frühere Maßnahmen ermöglicht und die Reaktionszeit der Notfalldienste verkürzt, zum Beispiel in Disentis mit der Installation einer neuen Mobilfunkstation.
Welche Bergregionen in der Schweiz verzeichnen im Jahr 2025 den höchsten Anstieg an Rettungsmaßnahmen?
Im Jahr 2025 verzeichneten die Gebiete des Kantons Tessin, insbesondere Vallemaggia und Verzasca, einen deutlichen Anstieg der Rettungsmaßnahmen mit einem Anstieg von 18 % gegenüber dem Vorjahr, hauptsächlich aufgrund weniger vorbereiteter Wanderer und Bergsteiger.

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