Pfleger: Nein zur Reduzierung der Wochenstunden
Der Nationalrat hat beschlossen, die maximale wöchentliche Arbeitszeit für Pfleger bei 50 Stunden zu belassen, trotz der 2021 angenommenen Volksinitiative.
Contesto
In Kürze - Der Nationalrat hat beschlossen, die maximale wöchentliche Arbeitszeit für Pflegekräfte bei 50 Stunden zu belassen. - Die normale wöchentliche Arbeitszeit wurde auf 42 Stunden festgelegt. - Die Diskussionen über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals gehen weiter. ## Wichtige Fakten - Was: Entscheidung über die maximale wöchentliche Arbeitszeit für Pflegekräfte - Wann: 28. April 2026 - Wo: Bern - Wer: Schweizer Nationalrat - Betrag: 50 Stunden (maximale wöchentliche Dauer), 42 Stunden (normale wöchentliche Dauer) Der Schweizer Nationalrat hat beschlossen, die maximale wöchentliche Arbeitszeit für Pflegekräfte bei 50 Stunden zu belassen, trotz der am 28. November 2021 angenommenen Volksinitiative. Die Entscheidung wurde während der Diskussion des Ausführungsgesetzes der Initiative getroffen, die darauf abzielt, die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals zu verbessern. Die normale wöchentliche Arbeitszeit wurde auf 42 Stunden festgelegt, mit 117 Ja-Stimmen und 72 Nein-Stimmen. Unterschiedliche Meinungen kamen bereits zu Beginn der Debatten auf, wobei die SVP und die FDP zwei Vorschläge zur Rückverweisung des Dossiers an die Regierung vorlegten. Für die Mitte-Partei sollten die durch das Projekt verursachten höheren Kosten vollständig durch Einschränkungen im Leistungsverzeichnis der obligatorischen Krankenversicherung ausgeglichen werden. Nach Ansicht der FDP sollte das Projekt mit der Einführung der einheitlichen Finanzierung der Leistungen (EFAS-Reform) und mit Tarifverhandlungen koordiniert werden. Die heutigen Vorschläge auf dem Tisch würden zu einer Erhöhung der Prämien um 2-4% führen, argumentierte Diana Gutjahr (SVP/TG). Für die Thurgauerin ist es daher notwendig, eine Diskussion über das Leistungsverzeichnis zu führen. „Ja, es i...
Dettagli operativi
Analyse der getroffenen Entscheidungen Der Nationalrat hat beschlossen, die maximale wöchentliche Arbeitszeit für Krankenschwestern und -pfleger bei 50 Stunden zu belassen, trotz der Vorschläge des Bundesrates, diese auf 45 Stunden zu reduzieren. Die Entscheidung wurde mit 110 zu 84 Stimmen getroffen, wobei die Mehrheit der Ansicht war, dass die Vorschläge des Bundesrates eine übermäßige Einmischung in die Arbeitsverhältnisse darstellten und unangemessene Kosten verursachen würden. Der Kommissionsberichterstatter Benjamin Roduit (Centro/VS) betonte, dass die Reduzierung der Arbeitsstunden paradoxerweise den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften verschärfen und einen größeren Druck auf den Sektor ausüben könnte. Dies würde dem Hauptziel der vom Volk angenommenen Initiative zuwiderlaufen, nämlich die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals zu verbessern. ### Auswirkungen auf Grenzgänger Die Entscheidung des Nationalrates hat wichtige Auswirkungen auf Grenzgänger, die im Gesundheitssektor in der Schweiz arbeiten. Die Beibehaltung der maximalen wöchentlichen Arbeitszeit von 50 Stunden könnte die Verfügbarkeit von qualifiziertem Pflegepersonal beeinflussen, insbesondere in einem Kontext des Fachkräftemangels. Darüber hinaus könnte die Entscheidung Auswirkungen auf die Kosten des Gesundheitssektors haben, mit möglichen Folgen für die Prämien der Krankenversicherungen. Für Grenzgänger, die im Tessin arbeiten, ist es wichtig, die Entwicklung der Diskussionen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals zu verfolgen. Die Entscheidungen des Nationalrates könnten die lokalen Politiken und die Arbeitsbedingungen im Kanton Tessin beeinflussen. ### Vergleich mit der vorherigen Situation Bevor der Nationalrat seine Entscheidung traf, hatte der Bundesrat vorgeschlag...
Punti chiave
Konkrete Maßnahmen für Grenzgänger Für Grenzgänger, die im Gesundheitssektor in der Schweiz arbeiten, ist es wichtig, die Entwicklung der Diskussionen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals zu verfolgen. Die Entscheidungen des Nationalrats könnten die lokalen Politiken und die Arbeitsbedingungen im Kanton Tessin beeinflussen. ### Verfahren für Grenzgänger Grenzgänger, die im Tessin arbeiten, sollten sich über die Entscheidungen des Nationalrats und die möglichen Auswirkungen auf ihre Arbeitsbedingungen informieren. Es ist wichtig, die Entwicklung der Diskussionen zu verfolgen und sich der Änderungen in den lokalen Politiken bewusst zu sein. ### Nützliche Werkzeuge Für Grenzgänger, die die Auswirkungen der Entscheidungen des Nationalrats vertiefen möchten, können sie den Lohnrechner verwenden, um die Auswirkungen der neuen Arbeitsbedingungen auf ihr Einkommen zu schätzen. Zudem können sie die praktischen Leitfäden konsultieren, um detaillierte Informationen zu den Verfahren und den erforderlichen Dokumenten für die Arbeit in der Schweiz zu erhalten. ### Letzter CTA Für weitere Informationen zu den Auswirkungen der Entscheidungen des Nationalrats auf Grenzgänger, die im Tessin arbeiten, können sie den Lohnrechner verwenden, um die Auswirkungen der neuen Arbeitsbedingungen auf ihr Einkommen zu schätzen. Zudem können sie die praktischen Leitfäden konsultieren, um detaillierte Informationen zu den Verfahren und den erforderlichen Dokumenten für die Arbeit in der Schweiz zu erhalten. Quelle: tio.ch
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