Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz: Projekte im Tessin

In Svizzera una persona su tre è emotivamente spossata.
Kontext
Auf einen Blick
- In der Schweiz ist eine von drei Personen emotional erschöpft.
- Im Tessin berichtet fast jeder dritte Lernende von Angststörungen.
- DSS und Forum GSA Tessin starten zwei Projekte.
- Workshops und Schulungen richten sich an Unternehmen.
Wichtige Fakten
- Datum → 8. Oktober 2026
- Ort → Bellinzona
- Zahl Schweiz → eine von drei Personen emotional erschöpft
- Zahl Tessin → fast ein Drittel der Lernenden mit Angststörungen
- Quelle → jüngste Untersuchung von Promozione Salute Svizzera
- Erstes Projekt → Berufsausbildung, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner
- Zweites Projekt → Unternehmen, Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Methode → praktische Workshops und Schulungen
Am 8. Oktober 2026 wurde in Bellinzona die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz ins Zentrum einer neuen Zusammenarbeit zwischen dem Departement für Gesundheit und Soziales (DSS) und dem Forum GSA Tessin gerückt. Der Entscheidung liegen die Ergebnisse der jüngsten Untersuchung von Promozione Salute Svizzera zum arbeitsbedingten Stress zugrunde: Ein Drittel der Menschen in der Schweiz fühlt sich emotional erschöpft, während im Tessin fast jeder dritte Lernende Angststörungen meldet.
Das DSS hat beschlossen, die Prävention mit Workshops und Schulungen zu stärken. Das Forum GSA Tessin, das im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig ist, bringt zwei Projekte mit unterschiedlichen Zielgruppen ins Tessin: Das erste betrifft die Berufsausbildung, das zweite die Unternehmen.
Der Weg für die Berufsausbildung
Die erste Initiative richtet sich an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, die als Bezugspersonen gelten. Das von Promozione Salute Svizzera bereits ausgearbeitete Projekt setzt bei der Sensibilisierung und einem allgemeinen Verständnis des Themas an: wie es sich in jungen Jahren äußern kann und welche Risiken entstehen können.
Elisabetta Cogotzi, Direktorin des Forum GSA Tessin, erklärte, dass diese Arbeit auf die Personen abzielt, die den Lernenden am nächsten stehen. Ziel ist es, das Bewusstsein in den Unternehmen zu stärken, nicht dort Psychologinnen und Psychologen zu schaffen.
Das zweite Projekt richtet sich hingegen an Unternehmen und bezieht Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Es setzt auf ein gemeinsames Vorgehen und die Arbeit an der Unternehmenskultur, um auf allen Ebenen der Organisation ein größeres Bewusstsein zu schaffen. Die Frage umfasst auch die Rolle der Unternehmen und den Grund, warum die psychische Gesundheit innerhalb der Unternehmen angegangen werden sollte.
«Das Thema ist sehr präsent, aber es macht Angst».
Für einen Grenzgänger, der im Tessin arbeitet, ist das Unternehmen somit der Berührungspunkt mit dieser Nachricht: Die Quelle spricht von Personen, Führungskräften und Mitarbeitenden, ohne die Herkunft der Arbeitnehmenden zu unterscheiden. Für diejenigen, die die Grenze überqueren, wird keine separate Maßnahme genannt. Die Nachricht betrifft die Prävention und die Arbeitskultur, während annunci di lavoro zu einem separaten Dienst gehören.
Operative Details
Von der Sensibilität zur psychologischen Sicherheit
Der konkreteste Teil der Intervention betrifft die Art und Weise, wie ein Unternehmen die Signale erkennt und den Dialog eröffnet. In der Darstellung des Forums ist ein Umfeld, das die psychische Gesundheit begünstigt, ein wertschätzendes Umfeld, in dem der Umgang miteinander gepflegt und eine gewisse psychologische Sicherheit aufgebaut wird. Daraus können Kommunikationskanäle entstehen, über die Situationen sichtbar werden, bevor sie zu Problemen werden.
Die Rolle der Ansprechpersonen vor Ort
Dieser Aspekt ist für alle relevant, die im Tessin arbeiten, auch für Grenzgänger: Die Quelle weist nicht auf eine unterschiedliche Behandlung je nach Herkunft hin, sondern spricht von Schwierigkeiten, die am Arbeitsplatz auftreten. Die Sensibilität für die Menschen und ihre Veränderungen kann zusammen mit einer wirksamen Kommunikation dazu beitragen, Probleme sichtbar zu machen, die verschiedene Lebensbereiche betreffen. Der Zusammenhang mit der Arbeitswelt wird daher über Beziehungen, Kommunikation und Unternehmenskultur beschrieben.
Das Forum betont auch die Rolle der technischen Ansprechpersonen vor Ort. Diese Personen benötigen Soft Skills, Kenntnisse und Kompetenzen, um bestimmte Situationen zu erkennen; das bedeutet nicht, sie zu Psychologen zu machen. Es bedeutet, im Unternehmen Menschen zu haben, die für mögliche Schwierigkeiten unter den Beschäftigten sensibler sind und diese bewusster wahrnehmen.
Für kleine und mittlere Unternehmen in der italienischsprachigen Schweiz sollten die Workshops einen praktischen Raum bieten, um den Austausch anzustoßen und das Bewusstsein zu stärken. Das einfache und schlanke Format wird als möglicher erster Schritt vorgestellt, gerade weil das Thema zwar anerkannt ist, aber noch Angst machen kann.
Die Herausforderung besteht nicht nur darin, festzustellen, ob Sensibilität vorhanden ist. Cogotzi berichtet, dass die Unternehmen das Problem erkannt haben, aber mit vielen anderen Dingen beschäftigt sind. Die Forderung lautet, die psychische Gesundheit auf der Prioritätenliste weiter nach oben zu setzen, insbesondere wenn es um die künftigen Generationen geht. Für diejenigen, die zum Arbeiten die Grenze überqueren, bleibt die von der Quelle genannte praktische Feststellung: Die Schwierigkeit einer Person kann auch am Arbeitsplatz auftreten, unabhängig von ihrer Herkunft. Die Website bündelt die aziende che assumono in einem separaten Abschnitt, aber diese Meldung betrifft die Art und Weise, wie diese Unternehmen intern Bewusstsein schaffen können.
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Wichtige Punkte
Vom Thema zum ersten Schritt
Die Quelle nennt weder ein individuelles Verfahren für den Arbeitnehmer noch eine Frist oder einen Ort für die Teilnahme an den Workshops. Sie beschreibt jedoch eine konkrete Abfolge, um das Thema in ein Unternehmen zu tragen. Der erste Schritt besteht darin anzuerkennen, dass psychische Gesundheit ein Thema ist, das die Menschen bewegt und Angst auslösen kann. Der zweite besteht darin, die Ebene zu wählen, auf der interveniert werden soll: Lehrlingsausbildung oder Unternehmensorganisation.
Ein praktischer Leitfaden für Unternehmen
1. Personen im unmittelbaren Umfeld einbeziehen. Im Fall der Lehrlingsausbildung sind Lehrmeister und Lehrmeisterinnen gemeint, die ein allgemeines Verständnis des Themas, seiner Erscheinungsformen im jungen Alter und der Risiken entwickeln sollen.
2. Den Austausch mit einem Workshop eröffnen. Der Vorschlag des Forum setzt auf praktische, einfache und schlanke Aktivitäten, die dazu gedacht sind, das Bewusstsein zu stärken und Offenheit zu schaffen.
3. Den Dialog erweitern. In das an Unternehmen gerichtete Projekt werden Führungskräfte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einbezogen. Das erklärte Ziel ist eine gemeinsam getragene Zusammenarbeit und die Einbindung mehrerer Ebenen der Organisation.
4. An der Unternehmenskultur arbeiten. Ein achtsamer Umgang, ein einladendes Umfeld und psychologische Sicherheit können Kommunikationskanäle schaffen. Über diese Kanäle können Situationen sichtbar werden, bevor sie zu Problemen werden.
5. Kompetenzen stärken, ohne die Rolle der Fachpersonen zu verändern. Soft Skills, Wissen und Kompetenzen dienen dazu, Situationen zu erkennen; sie dienen nicht dazu, Psychologinnen und Psychologen im Unternehmen zu schaffen.
Für den Grenzgänger führt dieser Leitfaden keine anderen Dokumente oder Schritte ein: Die Quelle stellt das Thema auf der Ebene des Arbeitsumfelds dar und beschreibt keinen gesonderten Weg für Menschen, die jenseits der Grenze leben. Die praktische Frage bleibt, ob das Unternehmen die Diskussion tatsächlich auf seine verschiedenen Organisationsebenen bringt und ob es Gelegenheiten zum Austausch bietet. Es werden keine Termine, Anmeldeverfahren oder Kosten der Workshops genannt, daher können keine operativen Details hinzugefügt werden.
Der im Interview genannte erste Schritt ist eine Öffnung: das Thema besser kennenzulernen und das Bewusstsein zu stärken. Um die Berechnung des Lohns zu vertiefen, verwende calcolatore stipendio.
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Quelle: tio.ch
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Häufig gestellte Fragen
- Welche Daten gibt es zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz in der Schweiz und im Tessin?
- Laut der jüngsten Erhebung von Promozione Salute Svizzera fühlt sich in der Schweiz jede dritte Person emotional erschöpft, während im Tessin fast jeder dritte Lernende über Angststörungen berichtet. Diese Zahlen haben das DSS und das Forum GSA Tessin dazu veranlasst, spezifische Projekte zu lancieren.
- Wer sind die Zielgruppen der Projekte zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz?
- Das Forum GSA Tessin hat zwei Projekte gestartet: Das erste richtet sich an Berufsbildner und Berufsbildnerinnen im Rahmen der Berufslehre, das zweite an Unternehmen und bezieht Führungskräfte sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein. Beide Projekte setzen auf praktische Workshops und Weiterbildung.
- Wie können Unternehmen das Thema psychische Gesundheit am Arbeitsplatz angehen?
- Unternehmen können Personen im direkten Umfeld einbeziehen, den Austausch durch praktische Workshops anstoßen, den Dialog auf alle Organisationsebenen ausweiten, an der Unternehmenskultur arbeiten, um ein einladendes Umfeld und psychologische Sicherheit zu schaffen, und die Kompetenzen technischer Fachkräfte stärken, ohne sie zu Psychologen zu machen.