Chancengleichheit in der Kultur: Eine erste Tessinerin
Die erste Konferenz «Welches Geschlecht der Kultur?» in Lugano hat Herausforderungen und Chancen für die Chancengleichheit im künstlerischen und kulturellen Sektor aufgezeigt.
Contesto
Kurz und bündig - Konferenz «Welche Art von Kultur?» in Lugano am 5. Mai 2026 - Zahlreiche und aufmerksame Teilnahme - Notwendigkeit, Chancengleichheit im Kulturbereich anzugehen ## Wichtige Fakten - Was: Konferenz über Chancengleichheit in der Kultur - Wann: 5. Mai 2026 - Wo: Asilo Ciani, Lugano - Wer: DECS und Dienst für Chancengleichheit der Staatskanzlei - Kosten: Noch nicht spezifiziert Am Dienstag, dem 5. Mai 2026, fand im Asilo Ciani in Lugano die erste Konferenz «Welche Art von Kultur?» statt, organisiert vom Kulturobservatorium des Kantons Tessin des Departements für Bildung, Kultur und Sport (DECS) und vom Dienst für Chancengleichheit der Staatskanzlei. Die Veranstaltung verzeichnete eine zahlreiche und aufmerksame Teilnahme, was das breite Interesse und die Notwendigkeit bestätigt, das Thema der Chancengleichheit im künstlerischen und kulturellen Bereich strukturiert anzugehen. Die Eröffnung der Arbeiten erfolgte durch die Staatsrätin und Direktorin des DECS Marina Carobbio Guscetti und den Stadtrat von Lugano Raoul Ghisletta, die die Bedeutung eines institutionellen Engagements für ein gerechteres, inklusiveres und repräsentativeres Kultursystem betonten. Der einführende Beitrag von Rachele Santoro, Beauftragte für Chancengleichheit, und Roland Hochstrasser, Leiter des Amtes für Analyse und digitales Kulturerbe, skizzierte ein Bild, in dem erhebliche Ungleichgewichte bestehen, insbesondere beim Zugang zu Finanzierungen, der Sichtbarkeit von Künstlerinnen und ihrer Präsenz in Entscheidungspositionen. ### Sitzungen und Beiträge Die erste Seminarsitzung sah die Teilnahme von Vertretern von SWAN – Swiss Women’s Audiovisual Network, Helvetiarockt und der Schweizerischen Gesellschaft der bildenden Künstlerinnen (SSAA). Die Beiträge hoben die Rolle professione...
Dettagli operativi
Auswirkungen für Grenzgänger:innen Der Kongress «Welche Art von Kultur?» hat verschiedene Auswirkungen für Grenzgänger:innen, die im künstlerischen und kulturellen Sektor im Tessin arbeiten, hervorgehoben. Die Notwendigkeit, die systematische Datenerhebung zu stärken und die Geschlechterperspektive in die Kulturpolitik zu integrieren, könnte die Sichtbarkeit und die Finanzierungsmöglichkeiten für Künstler:innen aus dem Grenzgängerbereich erheblich beeinflussen. ### Zugang zu Finanzmitteln Einer der zentralen Punkte, die während des Kongresses hervorgehoben wurden, war der Zugang zu Finanzmitteln. Künstler:innen aus dem Grenzgängerbereich könnten von inklusiveren Finanzierungskriterien profitieren, die ihre spezifischen Herausforderungen berücksichtigen. Dies könnte den Zugang zu speziellen Fonds für kulturelle Projekte umfassen, die die Gleichstellung der Geschlechter fördern. ### Sichtbarkeit und Entscheidungsrollen Die Sichtbarkeit von Künstlerinnen und ihre Präsenz in Entscheidungsrollen wurden als Verbesserungsbereiche hervorgehoben. Grenzgänger:innen, die im kulturellen Sektor arbeiten, könnten neue Sichtbarkeitsmöglichkeiten durch Sichtbarkeitsplattformen und Sensibilisierungskampagnen finden, die von Berufsnetzwerken wie SWAN, Helvetiarockt und der Schweizerischen Gesellschaft der Künstlerinnen der bildenden Künste (SSAA) gefördert werden. ### Mentoring und Berufsnetzwerke Berufsnetzwerke wie SWAN, Helvetiarockt und die SSAA bieten Mentoring-Programme und Sichtbarkeitsplattformen an, die für Künstler:innen aus dem Grenzgängerbereich besonders nützlich sein können. Diese Programme können helfen, Ausschlussdynamiken zu bekämpfen und die Karrieren von Frauen im kulturellen Sektor zu unterstützen. ### Integration der Geschlechterperspektive Die Integration d...
Punti chiave
Konkrete Maßnahmen für Grenzgänger Für Grenzgänger, die im Kulturbereich im Tessin arbeiten, gibt es verschiedene konkrete Maßnahmen, die sie ergreifen können, um von den beim Kongress aufgezeigten Möglichkeiten zu profitieren. ### Teilnahme an Berufsnetzwerken Ein fundamentaler Schritt ist die Teilnahme an Berufsnetzwerken wie SWAN, Helvetiarockt und der Schweizerischen Gesellschaft der Künstlerinnen der bildenden Künste (SSAA). Diese Netzwerke bieten Mentoring-Programme, Sichtbarkeitsplattformen und Sensibilisierungsinitiativen, die helfen können, Ausschlussdynamiken zu bekämpfen und die Karrieren von Frauen im Kulturbereich zu fördern. ### Zugang zu inklusiven Finanzierungen Grenzgänger können versuchen, auf spezifische Fonds für Kulturprojekte zuzugreifen, die die Geschlechtergleichheit fördern. Dies könnte den Zugang zu Fonds umfassen, die von Pro Helvetia, der Schweizer Stiftung für Kultur, und anderen Institutionen angeboten werden, die die Integration der Geschlechterperspektive in die Kulturpolitik fördern. ### Teilnahme an Sensibilisierungsinitiativen Die Teilnahme an Sensibilisierungsinitiativen kann helfen, die Sichtbarkeit von Künstlerinnen und Künstlern aus Grenzgängerfamilien zu fördern. Dies kann die Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Kongress «Che genere di cultura?» und anderen Initiativen umfassen, die von Berufsnetzwerken gefördert werden. ### Nutzung von Sichtbarkeitsplattformen Die Sichtbarkeitsplattformen, die von Berufsnetzwerken angeboten werden, können ein wertvolles Instrument sein, um die Sichtbarkeit von Künstlerinnen und Künstlern aus Grenzgängerfamilien zu erhöhen. Dies kann die Teilnahme an Ausstellungen, Konzerten und anderen Kulturinitiativen umfassen, die die Geschlechtergleichheit fördern. ### Überwachung der Kulturpolitik...
Punti chiave
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Häufig gestellte Fragen
- Welche sind die Haupt-Herausforderungen für Chancengleichheit im Kulturbereich im Tessin?
- Die Haupt-Herausforderungen umfassen den Zugang zu Finanzierungen, die Sichtbarkeit von Künstlerinnen und ihre Präsenz in Entscheidungspositionen. Das Konferenz hat die Notwendigkeit hervorgehoben, die systematische Datenerhebung zu stärken und die Geschlechterperspektive in die Kulturpolitik zu integrieren.
- Wie können Grenzgänger von den Chancen profitieren, die aus der Konferenz entstanden sind?
- Grenzgänger können profitieren, indem sie an professionellen Netzwerken wie SWAN, Helvetiarockt und der SSAA teilnehmen, auf inklusive Finanzierungen zugreifen, an Sensibilisierungskampagnen teilnehmen, Sichtbarkeitsplattformen nutzen und die Kulturpolitik des Kantons Tessin überwachen.
- Welche sind die nächsten Schritte auf dem Weg zur Chancengleichheit in der Kultur im Tessin?
- Der Kanton Tessin beabsichtigt, den von der Konferenz eingeleiteten Weg weiterzuentwickeln, mit dem Ziel, die entstandenen Überlegungen in konkrete und nachhaltige Maßnahmen umzusetzen. Dies umfasst die Einführung von inklusiveren Finanzierungskriterien und Entscheidungsprozessen, in Übereinstimmung mit dem kantonalen Aktionsplan für Chancengleichheit 2024-2027 und den kantonalen Leitlinien für die Kulturpolitik 2024-2027.
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