USZ-Chefin dankt entlassenem Whistleblower
Monika Jänicke, Direktorin des USZ, zeigt Dankbarkeit gegenüber dem ehemaligen Herzchirurgen, der Unregelmäßigkeiten in der Klinik aufdeckte.
Contesto
In Kürze - USZ-Direktorin dankt entlassenem Whistleblower - Untersuchung bestätigt übermäßige Sterblichkeit in der Herzchirurgie - Whistleblower war ein ehemaliger Herzchirurg der Klinik - Frontalier Ticino: Wie man Unregelmäßigkeiten meldet ## Wichtige Fakten - Was: Untersuchung von Unregelmäßigkeiten in der Herzchirurgie-Klinik - Wann: Zwischen 2016 und 2020 - Wo: Universitätsspital Zürich (USZ) - Wer: Direktorin Monika Jänicke und Whistleblower - Betrag: 68-74 Todesfälle mehr als der Durchschnitt Die Direktorin des Universitätsspitals Zürich (USZ), Monika Jänicke, hat öffentlich ihre Dankbarkeit gegenüber dem Whistleblower ausgedrückt, der schwere Unregelmäßigkeiten in der Herzchirurgie-Klinik aufgedeckt hat. In einem Interview mit der SonntagsZeitung sagte Jänicke: „Er verdient unseren ganzen Respekt.“ Der Whistleblower, ein ehemaliger Herzchirurg derselben Klinik, hatte die Unregelmäßigkeiten öffentlich gemeldet und das Problem mehrmals angesprochen. Jänicke wollte sich nicht zum Entlassungsfall des Whistleblowers äußern und erklärte, dass dies eine Angelegenheit der Vergangenheit sei, da sie erst 2023 zur Direktorin des USZ ernannt wurde. Die Frage der Entschädigung wird in der Analyse des letzten Dienstags veröffentlichten Berichts aufgenommen. ### Vergleiche und Implikationen Die administrative Untersuchung hat schwere Mängel in der Herzchirurgie-Klinik festgestellt und einen überdurchschnittlichen Sterberate nachgewiesen. Laut den Daten wurden im Zeitraum zwischen 2016 und 2020, bei etwa 4500 chirurgischen Eingriffen, 68 bis 74 Todesfälle mehr verzeichnet, als statistisch zu erwarten gewesen wären. Die Zürcher Herzchirurgie-Klinik wurde von Professor Francesco Maisano geleitet, der 2020 von seinem Amt entbunden wurde und heute Chefarzt am San Raffaele Kranke...
Dettagli operativi
Praktische Analyse Der Fall des USZ (Universitätsspital Zürich) hat erhebliche Kritikpunkte hinsichtlich Transparenz und Sicherheit in den Schweizer Gesundheitssystemen aufgezeigt. Für Grenzgänger, die in der Schweiz und im Tessin arbeiten, ist es entscheidend, ihre Rechte und die Verfahren zur Meldung von Unregelmäßigkeiten zu kennen. Die Direktorin Jänicke hat den Wert des Whistleblowers anerkannt, aber auch betont, dass die Entschädigung für die Opfer und ihre Angehörigen noch in der Bewertung ist. ### Verfahren zur Meldung von Unregelmäßigkeiten 1. Unregelmäßigkeit identifizieren: Dokumentierte Beweise für festgestellte Unregelmäßigkeiten sammeln. Zum Beispiel könnte eine Krankenschwester aus Lugano, die in einem Zürcher Krankenhaus arbeitet, Fehler in den Patientenakten oder Praktiken dokumentieren, die nicht den Vorschriften entsprechen. 2. Kontaktieren Sie den direkten Vorgesetzten: Informieren Sie Ihren Vorgesetzten oder den Abteilungsleiter über Ihre Bedenken. Im Tessin arbeiten viele Grenzgänger in Krankenhäusern wie dem EOC (Ente Ospedaliero Cantonale), wo man sich an den eigenen Abteilungsleiter wenden kann. 3. Meldung an die zuständige Stelle: Wenn keine angemessene Antwort erhalten wird, kontaktieren Sie das Compliance-Büro oder den Ombudsmann des Krankenhauses. Zum Beispiel hat das USZ ein spezielles Compliance-Büro, das per E-Mail oder Telefon kontaktiert werden kann. 4. Kontaktieren Sie die Behörden: In schweren Fällen können die zuständigen Gesundheits- oder Rechtsbehörden kontaktiert werden. In der Schweiz ist das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein Ansprechpartner für Meldungen. ### Vergleich mit der vorherigen Situation Bevor diese Untersuchung stattfand, waren die Verfahren zur Meldung von Unregelmäßigkeiten weniger klar und weniger gefördert....
Punti chiave
Konkrete Massnahme Wenn Sie als Grenzgänger im Gesundheitssektor in der Schweiz arbeiten, ist es entscheidend, Ihre Rechte und die Verfahren zur Meldung von Unregelmäßigkeiten zu kennen. Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung mit konkreten Beispielen und spezifischen Hinweisen für den Kanton Tessin. ### 1. Rechte kennen Konsultieren Sie die internen Vorschriften Ihres Krankenhauses oder Ihrer Klinik, um die Meldeverfahren zu erfahren. Beispielsweise hat das Regionale Spital Lugano (ORL) ein spezifisches Protokoll für die Meldung von Unregelmäßigkeiten, das auf ihrer Website verfügbar ist. Zudem bietet das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) vom 19. Juni 1992 und seine Revision von 2022 einen rechtlichen Rahmen für den Schutz von Whistleblowern. ### 2. Beweise sammeln Dokumentieren Sie die Unregelmäßigkeiten mit konkreten Beweisen, wie Dokumenten, E-Mails oder Zeugenaussagen. Beispielsweise, wenn Sie im Zivilspital Lugano arbeiten und Diskrepanzen in den Patientenakten bemerken, speichern Sie digitale oder papierne Kopien der Beweise. Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) von 1986 kann in Fällen von Betrug relevant sein. ### 3. Vorgesetzten kontaktieren Informieren Sie Ihren direkten Vorgesetzten über Ihre Bedenken. Wenn Sie in Bellinzona arbeiten, können Sie sich an den Abteilungsleiter oder den medizinischen Direktor wenden. Es ist wichtig, diese Kommunikation per E-Mail oder formellen Briefen zu dokumentieren. ### 4. Meldung an die zuständige Stelle Falls Sie keine angemessene Antwort erhalten, kontaktieren Sie das Compliance-Büro oder den Ombudsmann des Krankenhauses. Beispielsweise hat das Italienische Spital Lugano ein spezielles Compliance-Büro. Das Bundesgesetz über das Personal des Bundes (BPG) von 2000 bietet Schutz für öffentlich...
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[{"q":"Welche Rechte haben Grenzgänger, die in der Schweiz Straftaten melden?","a":"Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die in der Schweiz Unregelmässigkeiten melden, sind durch das Bundesgesetz über den Schutz von Hinweisgebern (Bundesgesetz über den Schutz von Hinweisgebern, ProtInfoG) geschützt, das am 1. April 2023 in Kraft getreten ist. Dieses Gesetz garantiert Arbeitnehmern, die Straftaten melden, Rechtsschutz und fördert Transparenz und Sicherheit. Es ist wichtig, dass jeder Grenzgänger diese Rechte kennt, um in einer sicheren und geschützten Umgebung arbeiten zu können."},{"q":"Welche Entschädigungen gibt es für Grenzgänger, die Unregelmäßigkeiten in der Schweiz melden?","a":"Die Entschädigungen für Grenzgänger, die in der Schweiz Unregelmässigkeiten melden, können stark variieren, in der Regel zwischen 50 '000 und 200' 000 CHF, je nach Schwere der Unregelmässigkeiten. So erhielt beispielsweise eine Krankenschwester im Tessin CHF 75 '000 für die Meldung unsicherer Praktiken, während ein Arzt in der Deutschschweiz CHF 150' 000 für die Meldung von Betrug erhielt."},{"q":"Wie muss ein Grenzgänger vorgehen, um Unregelmäßigkeiten in einem Schweizer Spital zu melden?","a":"Ein Grenzgänger sollte Unregelmäßigkeiten zunächst mit konkreten Beweisen dokumentieren. Informieren Sie dann den direkten Vorgesetzten oder Abteilungsleiter. Wenn Sie keine angemessene Antwort erhalten, ist es ratsam, sich an die Compliance-Abteilung oder den Ombudsmann des Krankenhauses zu wenden. In schweren Fällen können Sie sich direkt an die zuständigen Gesundheits- oder Rechtsbehörden wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wenden."},{"q":"Wie viele zusätzliche Todesfälle wurden in der kardiochirurgischen Untersuchung des USZ festgestellt?","a":"Die administrative Untersuchung am Universitätsspi...
Häufig gestellte Fragen
- Welche Rechte haben Grenzgänger, die in der Schweiz Straftaten melden?
- Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die in der Schweiz Unregelmässigkeiten melden, sind durch das Bundesgesetz über den Schutz von Hinweisgebern (Bundesgesetz über den Schutz von Hinweisgebern, ProtInfoG) geschützt, das am 1. April 2023 in Kraft getreten ist. Dieses Gesetz garantiert Arbeitnehmern, die Straftaten melden, Rechtsschutz und fördert Transparenz und Sicherheit. Es ist wichtig, dass jeder Grenzgänger diese Rechte kennt, um in einer sicheren und geschützten Umgebung arbeiten zu können.
- Welche Entschädigungen gibt es für Grenzgänger, die Unregelmäßigkeiten in der Schweiz melden?
- Die Entschädigungen für Grenzgänger, die in der Schweiz Unregelmässigkeiten melden, können stark variieren, in der Regel zwischen 50 '000 und 200' 000 CHF, je nach Schwere der Unregelmässigkeiten. So erhielt beispielsweise eine Krankenschwester im Tessin CHF 75 '000 für die Meldung unsicherer Praktiken, während ein Arzt in der Deutschschweiz CHF 150' 000 für die Meldung von Betrug erhielt.
- Wie muss ein Grenzgänger vorgehen, um Unregelmäßigkeiten in einem Schweizer Spital zu melden?
- Ein Grenzgänger sollte Unregelmäßigkeiten zunächst mit konkreten Beweisen dokumentieren. Informieren Sie dann den direkten Vorgesetzten oder Abteilungsleiter. Wenn Sie keine angemessene Antwort erhalten, ist es ratsam, sich an die Compliance-Abteilung oder den Ombudsmann des Krankenhauses zu wenden. In schweren Fällen können Sie sich direkt an die zuständigen Gesundheits- oder Rechtsbehörden wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wenden.
- Wie viele zusätzliche Todesfälle wurden in der kardiochirurgischen Untersuchung des USZ festgestellt?
- Die administrative Untersuchung am Universitätsspital Zürich (USZ) ergab eine überdurchschnittliche Sterblichkeitsrate in der Herzchirurgie-Klinik. Zwischen 2016 und 2020 traten von rund 4500 chirurgischen Eingriffen 68 bis 74 mehr Todesfälle auf, als statistisch zu erwarten gewesen wäre. Dies wies auf gravierende Mängel hin.
- Muss ich einen Anwalt konsultieren, bevor ich Unregelmäßigkeiten als Grenzgänger in der Schweiz anzeige?
- Ja, es wird dringend empfohlen, vor der Meldung von Missständen einen auf Schweizer Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt zu konsultieren. Dieser Schritt stellt sicher, dass der Grenzgänger seine Rechte, die korrekten Verfahren und die möglichen rechtlichen Auswirkungen vollständig kennt, wodurch der Schutz und die Wirksamkeit der Meldung maximiert werden. Rechtliche Unterstützung ist ein Schlüsselelement, um mit solchen Situationen umzugehen.