"Frontalieri: Francia spinge su riforma disoccupazione Svizzera" (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Schweiz und Frankreich treten zusammen, um die Reform der Arbeitslosenversicherung für Grenzgänger zu diskutieren

Der französische Arbeitsminister Jean-Pierre Farandou will Druck auf die Schweiz ausüben, um das neue europäische Abkommen über die Arbeitslosenunterstützung für Grenzgänger umzusetzen.

Kontext

In Kürze

  • Der französische Arbeitsminister Jean-Pierre Farandou will die Schweiz unter Druck setzen, das neue europäische Abkommen über die Arbeitslosenunterstützung für Grenzgänger umzusetzen.
  • Frankreich verliert derzeit jährlich 860 Millionen Euro durch das aktuelle System.
  • Das Abkommen sieht vor, dass die Arbeitslosenunterstützung künftig vom Land gezahlt wird, in dem die Arbeit geleistet wird, und nicht mehr vom Wohnsitzland.

Fakten

  • Minister: Jean-Pierre Farandou
  • Betrag, den Frankreich verliert: 860 Millionen Euro pro Jahr
  • Neues europäisches Abkommen: Arbeitslosenunterstützung für Grenzgänger, bezahlt vom Land, in dem die Arbeit geleistet wird

Die Frage der Arbeitslosenunterstützung für Grenzgänger ist ein wichtiges Thema in der Region Tessin, wo viele italienische und französische Arbeiter täglich zur Arbeit hingehen. Derzeit wird die Arbeitslosenunterstützung vom Wohnsitzland des Arbeiters gezahlt, aber das neue europäische Abkommen sieht vor, dass sie vom Land gezahlt wird, in dem die Arbeit geleistet wird.

Laut Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) arbeiteten 2022 etwa 35.000 italienische und französische Grenzgänger in der Schweiz, davon etwa 12.000 allein im Kanton Tessin. Gemeinden wie Chiasso, Mendrisio und Locarno haben eine hohe Anzahl von Grenzgängern.

Das aktuelle System verursacht erhebliche Kosten für Frankreich und Italien. Es wird geschätzt, dass Frankreich jährlich etwa 860 Millionen Euro verliert, weil die Arbeitslosenunterstützung vom Wohnsitzland gezahlt wird. Dieser Betrag könnte reduziert werden, wenn das neue europäische Abkommen umgesetzt würde.

Operative Details

Die Reform der Arbeitslosenentschädigung für Grenzgänger steht im Mittelpunkt der Verhandlungen zwischen der Schweiz und Frankreich. Die Einigung sieht vor, dass in Zukunft die Entschädigungen vom Land ausgezahlt werden, in dem die Arbeit geleistet wird und nicht mehr vom Wohnsitzland. Dies bedeutet, dass französische Grenzgänger, die in der Konföderation arbeiten, von dieser Reform profitieren können. 💡

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Wichtige Punkte

Arbeitslosenreform für Grenzgänger, Druck aus Frankreich auf die Schweiz

Die Arbeitslosenreform für Grenzgänger ist ein zunehmend aktuelles Thema, insbesondere im Tessin, wo täglich Tausende Pendler die Grenze zur Arbeit überqueren. Die Schweiz und die Europäische Union diskutieren über ein neues Abkommen, das die Regeln für Grenzgänger ändern könnte.

Konkrete Beispiele

  • Ein französischer Grenzgänger, der in der Schweiz arbeitet, kann von dem neuen europäischen Abkommen profitieren und Arbeitslosengeld von dem Staat erhalten, in dem die Arbeit ausgeübt wird. Wenn beispielsweise ein französischer Arbeitnehmer in Besançon wohnt und in Chiasso arbeitet, kann er in Frankreich Arbeitslosengeld beantragen.
  • Ein italienischer Grenzgänger, der in der Schweiz arbeitet, kann von dem neuen europäischen Abkommen profitieren und Arbeitslosengeld von dem Staat erhalten, in dem die Arbeitstätigkeit ausgeübt wird. Wenn beispielsweise ein italienischer Arbeitnehmer in Como wohnt und in Lugano arbeitet, kann er in Italien Arbeitslosengeld beantragen.

Operative Checkliste

  • Prüfen Sie, ob Sie Grenzgänger sind und Anspruch auf Arbeitslosengeld haben
  • Informieren Sie sich über die aktuellen Bestimmungen zur Arbeitslosigkeit in den Ländern, in denen Sie wohnen und arbeiten
  • Berechnen Sie die Höhe des Arbeitslosengeldes, auf das Sie Anspruch haben

Vergleich zwischen praktischen Szenarien

Betrachten wir den Fall eines Grenzgängers, der seinen Job in der Schweiz verliert. Vor der Reform konnten Sie Arbeitslosengeld nur in der Schweiz beantragen. Mit der neuen Reform können Sie Arbeitslosengeld in dem Staat beantragen, in dem Sie arbeiten.

Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert das neue europäische Abkommen über die Arbeitslosenentschädigung der Grenzgänger?
Das Abkommen sieht vor, dass die Arbeitslosenentschädigung in Zukunft vom Land abgeleitet wird, in dem die Arbeitsaktivität stattfindet und nicht mehr vom Wohnsitzland.
Wie viel Geld wird Frankreich mit dem derzeitigen System verlieren?
860 Millionen Euro pro Jahr.
Wie kann ich von dem neuen europäischen Abkommen profitieren?
Wenn du eine französische Grenzgängerin bist, die in der Schweiz arbeitet, kannst du von dem neuen Abkommen profitieren und die Arbeitslosenentschädigung vom Staat erhalten, in dem die Arbeitsaktivität stattfindet.

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