Regime-Vergleich · Bis 20 km

Nettovergleich 2025 vs 2026 (bis 20 km) (Grenzgänger-Leitfaden)

Altes Regime (vor 2024) vs. Neues Abkommen 2026 bei gleichem Brutto, Wohnsitz bis 20 km.

Altes Regime
Nur Schweizer Steuer
Neues Regime
80% CH + IRPEF − Anrechnung
Ausgleich zwischen Staaten
40% bis 2033

Steuerregime innerhalb der 20-km-Zone

PositionQualifizierte alte GrenzgängerQualifizierte neue Grenzgänger
Schweizer Quellensteuer100% des ordentlichen Satzes80% des ordentlichen Satzes
CH-Einkommen in ItalienIRPEF-befreitIRPEF mit Steueranrechnung
Frist 2033Staatlicher Ausgleich endetKein automatischer Regimewechsel

Der Status als alter Grenzgänger setzt eine Tätigkeit als steuerlicher Grenzgänger in Tessin, Graubünden oder Wallis zwischen dem 31. Dezember 2018 und dem 17. Juli 2023, Wohnsitz in einer Gemeinde der 20-km-Grenzzone und grundsätzlich tägliche Rückkehr voraus. Der Schweizer Arbeitslohn bleibt ausschliesslich in der Schweiz steuerpflichtig. 2033 endet die Ausgleichszahlung von 40% an Italien, nicht die ausschliessliche Schweizer Besteuerung. https://www.estv.admin.ch/dam/it/sd-web/Zbr5Jb-40aYm/int-laender-it-faktenblatt-faqs-it.pdf

Häufige Fragen

Wer fällt unter das alte Regime?

Der Status als alter Grenzgänger setzt eine Tätigkeit als steuerlicher Grenzgänger in Tessin, Graubünden oder Wallis zwischen dem 31. Dezember 2018 und dem 17. Juli 2023, Wohnsitz in einer Gemeinde der 20-km-Grenzzone und grundsätzlich tägliche Rückkehr voraus. Der Schweizer Arbeitslohn bleibt ausschliesslich in der Schweiz steuerpflichtig. 2033 endet die Ausgleichszahlung von 40% an Italien, nicht die ausschliessliche Schweizer Besteuerung.

Italienische Steuererklärung im neuen Regime?

Ja: Neue Grenzgänger (auch bis 20 km) müssen das Schweizer Einkommen in Italien via CE-Vordruck erklären und das Guthaben für die Schweizer Quellensteuer anrechnen.

Kann ich um Grandfathering bitten?

Der Status als alter Grenzgänger setzt eine Tätigkeit als steuerlicher Grenzgänger in Tessin, Graubünden oder Wallis zwischen dem 31. Dezember 2018 und dem 17. Juli 2023, Wohnsitz in einer Gemeinde der 20-km-Grenzzone und grundsätzlich tägliche Rückkehr voraus. Der Schweizer Arbeitslohn bleibt ausschliesslich in der Schweiz steuerpflichtig. 2033 endet die Ausgleichszahlung von 40% an Italien, nicht die ausschliessliche Schweizer Besteuerung.

Der Nettovergleich 2025 vs. 2026 zeigt, wie die Übergangsphase des Neuen Steuerabkommens zwischen der Schweiz und Italien Ihr Nettogehalt beeinflusst. Da Italien schrittweise die konkurrierende Besteuerung übernimmt, ändert sich der von der Schweiz einbehaltene Quellensteueranteil.

Der Vergleich deckt sowohl Szenarien innerhalb als auch jenseits der 20-km-Zone ab und hebt die spezifischen Satzänderungen und Franchise-Anpassungen hervor. Für neue Grenzgänger innerhalb von 20 km behält die Schweiz 80 % der Quellensteuer ein; jenseits von 20 km die vollen 100 %.

Jedes Szenario zeigt monatliche Nettodifferenzen zur präzisen Haushaltsplanung. Die jährliche Veränderung zwischen 2025 und 2026 hängt hauptsächlich von Aktualisierungen der kantonalen Quellensteuertabellen und etwaigen Änderungen der italienischen IRPEF-Sätze ab.

Für alte Grenzgänger (vor dem 17. Juli 2023 angestellt, innerhalb von 20 km wohnhaft) bleibt das Regime unverändert: ausschliessliche Besteuerung in der Schweiz ohne IRPEF-Pflicht. Der Vergleich zeigt dennoch Unterschiede durch aktualisierte kantonale Tabellen 2026.

Nutzen Sie dieses Tool, um zu verstehen, ob Ihr Nettogehalt 2026 steigt oder sinkt und um wie viel — damit Sie Finanzplanung, Dritte-Säule-Einzahlungen und Steuerstrategie proaktiv anpassen können.

Diese Seite ist Teil von Frontaliere Ticino, der Referenzplattform für Grenzgänger zwischen der Schweiz (Kanton Tessin) und Italien. Hier finden Sie praktische Tools, aktuelle Daten und verifizierte Informationen.

Die Inhalte helfen Grenzgängern, fundierte Entscheidungen zu Besteuerung, Vorsorge, Transport, Lebenshaltungskosten und Verwaltungsverfahren zu treffen.