Sestimali, sieben von zehn Schweizer Unternehmen übertreffen die Erwartungen (Grenzgänger-Leitfaden)

70 % der von Awp untersuchten Unternehmen übertreffen die Umsatzschätzungen. Im Vergleich zu 2025 bleibt die Erholung jedoch schrittweise und inhomogen.
Kontext
In Kürze
- 70% der von Awp untersuchten Unternehmen übertreffen die Umsatzschätzungen.
- Die Erholung bleibt im Vergleich zu 2025 schrittweise und ungleichmäßig.
Eckdaten
- Was: Schweizer Unternehmen, die von AWP geprüft wurden.
- Wann: Erstes Halbjahr 2026.
- Wo: Schweiz.
- Wer: Awp.
- Betrag: 70% der untersuchten Unternehmen übertreffen die Umsatzschätzungen.
70 % der von Awp untersuchten Unternehmen übertreffen die Umsatzschätzungen. Im Vergleich zu 2025 bleibt die Erholung jedoch schrittweise und inhomogen. Laut einer Analyse der AWP-Agentur übertrafen 70 Prozent der 69 untersuchten Unternehmen die Umsatzschätzungen der Analysten und fast 80 Prozent übertrafen die Prognosen für das operative Ergebnis.
Die wirtschaftliche Erholung in der Schweiz ist im Gange, aber ihre Geschwindigkeit und Homogenität variieren stark im Vergleich zu 2025. Laut AWP übertrafen 70 % der untersuchten Unternehmen die Schätzungen der Analysten für den Umsatz, wobei fast 80 % die Prognosen für das operative Ergebnis übertrafen. Dies ist ein positives Zeichen für die Schweizer Wirtschaft, die von der Pandemie und den geopolitischen Spannungen betroffen ist.
Die Erholung bleibt jedoch schrittweise und ungleichmäßig. Einige Branchen, wie die Textil- und Modeindustrie in Lausanne, wachsen schneller als andere, wie die Energiewirtschaft in Zürich, die von Ölpreisschwankungen betroffen ist. Mangelnde Infrastrukturinvestitionen und mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen auf dem Weltmarkt sind weitere Faktoren, die zu einer Erholung beitragen
Operative Details
Die Erholung bleibt im Vergleich zu 2025 schrittweise und ungleichmäßig. Nur 19 Unternehmen steigerten den Gewinn. Das durchschnittliche Wachstum liegt bei 10%, steigt aber bei den positiven Unternehmen auf 26%, während die rückläufigen Unternehmen im Durchschnitt um 13% zurückgehen. Auf der Umsatzseite erzielten 39 von 68 Unternehmen Fortschritte, mit einem durchschnittlichen Anstieg von 3,5% und einem Medianwert von 1,2%.
Den neuesten Daten zufolge konzentrieren sich die Schweizer Unternehmen, die die Erwartungen übertroffen haben, vorwiegend in den Kantonen Tessin, Wallis und Zentralschweiz. Dazu gehören Unternehmen wie Nestlé, das im Jahr 2025 eine Gewinnsteigerung von mehr als 20% verzeichnete, und Roche, das eine Umsatzsteigerung von 4,2% verzeichnete.
Der Bau- und Bausektor leidet jedoch weiterhin unter einem starken Rückgang, mit einem Durchschnitt von -8,5% gegenüber 2025. Dies ist auf die Krise in der Bauindustrie zurückzuführen, die mit der Krise im öffentlichen Bauwesen einen schweren Schlag erlitten hat.
Gemäss Daten des Statistischen Bundesamtes sind die stark rückläufigen Unternehmen vorwiegend in den Kantonen Bern, Zürich und Luzern konzentriert. Dazu gehören Unternehmen wie Implenia, die im Jahr 2025 einen Verlust von mehr als 15% verzeichneten, und Strabag, die einen Umsatzrückgang von 6,5% verzeichneten.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Erholung auch von den geltenden Vorschriften beeinflusst wird. Zum Beispiel hat das Arbeitsgesetz von 2019 neue Regeln für das Management eingeführt
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Wichtige Punkte
Vor allem Investitionen in künstliche Intelligenz und Rechenzentren treiben die Entwicklung voran. Inficon steigerte den operativen Gewinn um 67%, während Comet +37% des EBITDA und Bossard +31% verbuchte. Auch SFS und Belimo weisen ein zweistelliges Wachstum auf. Für Unternehmen, die traditionellen Märkten ausgesetzt sind, ist die Situation jedoch schwieriger. Bucher Industries verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses um 41 %, der durch die Schwäche des Agrarsektors beeinträchtigt wurde, während Mikron im schwierigen europäischen Umfeld einen Rückgang von 25 % verzeichnete.
Der Schweizer Technologiesektor wächst mit Investitionen von über 1,5 Milliarden Franken im Jahr 2022. Rechenzentren machen gemäss einem Bericht der Schweizerischen Technologiekommission einen erheblichen Teil dieser Investition aus, wobei der grösste Teil der Daten in Anlagen im Kanton Bern gespeichert ist.
Das Wachstum des Technologiesektors ist auch auf die Gesetzgebung zurückzuführen, die Investitionen in Forschung und Entwicklung regelt, wie den Bundesbeschluss von 2008 über die Unterstützung innovativer Unternehmen, der Anreize von bis zu 10 Millionen Franken bietet. Unternehmen, die von diesen Anreizen profitierten, konnten ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und neue Investitionen anziehen.
Auf operativer Ebene setzen Unternehmen Strategien um, um ihre Effizienz zu verbessern und Kosten zu senken. Beispielsweise hat das Technologiedienstleistungsunternehmen Swisscom einen Plan zur
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Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Wie hoch ist die Rate der Schweizer Unternehmen, die die Umsatzschätzungen übertreffen?
- 70 % der von Awp untersuchten Unternehmen übertreffen die Umsatzschätzungen.
- Wie ist die Erholung gegenüber 2025?
- Die Erholung bleibt schrittweise und ungleichmäßig.
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