Bundesrat: Für Parmelins Nachfolge sind acht Namen im Rennen

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Das Rennen um Parmelins Nachfolge umfasst acht Namen Graber und Ruppen stellen sich in Bern vor Die kantonalen Kandidaturen laufen am Freitagmittag ab Die Abstimmung ist

Kontext

Auf einen Blick

  • Das Rennen um Parmelins Nachfolge umfasst acht Namen
  • Graber und Ruppen stellen sich in Bern vor
  • Die kantonalen Kandidaturen laufen am Freitagmittag ab
  • Die Abstimmung ist für den 9. Dezember vorgesehen

Wichtige Fakten

  • Nachfolge → Guy Parmelin
  • Kandidaten hinzugefügt Freitag → Michael Graber, Franz Ruppen, Jean-Pierre Gallati, Thomas Aeschi
  • Bewerbungen insgesamt → acht
  • Fälligkeit → Freitag Mittag
  • Wahl → am 9. Dezember

Am Freitagvormittag, dem 23. Oktober 2026, kam das Rennen um die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat auf acht Namen. Mit dem Start von Marco Chiesa und dem französischsprachigen Berner Pierre Alain Schnegg am Vortag war die Zahl der Kandidaten auf vier angestiegen. Die Liste wurde um den Walliser Nationalrat Michael Graber, den Walliser Regierungsrat Franz Ruppen, den Aargauer Regierungsrat Jean-Pierre Gallati und Thomas Aeschi erweitert.

Thomas Aeschi wurde von der SVP Zug offiziell ernannt. Die Quelle präsentiert ihn als Gruppenleiter und präzisiert, dass er seine persönlichen Reserven noch nicht aufgelöst hat. Der Text hält also zwei Elemente getrennt: die von der SVP Zug mitgeteilte Kandidatur und die von Aeschi noch nicht aufgelösten persönlichen Vorbehalte.

Genauso präzise ist die Chronologie: Die Liste ist am Freitagmorgen von vier auf acht Namen angewachsen, während die Fristen für die kantonalen Sektionen am Mittag desselben Tages ablaufen. Die Quelle beschreibt daher eine noch offene Phase auf der Ebene der Kandidaturen, nicht das Abstimmungsergebnis.

Die Aussagen in Bern

Graber trat mit einem Interview mit dem TagesAnzeiger auf, das kurz vor der Pressekonferenz in Bern veröffentlicht wurde. Der 45-Jährige bezeichnete sich vor den Medien als «sicheren Wert in unsicheren Zeiten» und versprach sein Engagement für den Schutz seiner Vermögenswerte durch die Schweiz, indem er an ein Europa appellierte, das als brennend beschrieben wird.

Ruppen, 55, hat stattdessen den auf mehreren Ebenen angesammelten Weg in den Mittelpunkt gestellt. Er erinnerte an die Lokalpolitik in Naters von 2005 bis 2021, zehn Jahre im Grossen Rat und sechs Jahre im Nationalrat von 2015 bis 2021, vor der Wahl in den Staatsrat. Heute leitet er eine Abteilung, die sich mit Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt befasst; er schlägt sich als Vertreter der Bergregionen vor und erklärt sich bereit, sich in den Dienst der Schweiz und ihrer Bevölkerung zu stellen.

Operative Details

Ein Vergleich der Profile, nicht der Programme

Die bereitgestellten Daten ermöglichen einen begrenzten, aber konkreten Vergleich. Graber ist 45 Jahre alt, Ruppen 55: Der von der Quelle angegebene Altersunterschied beträgt zehn Jahre. Aussagekräftiger für die Einordnung der jeweiligen Kandidaturen ist die Art und Weise, in der sie beschrieben werden. Graber wird durch das Interview mit dem TagesAnzeiger, den Auftritt vor den Medien und die Idee, die Trümpfe der Schweiz zu verteidigen, vorgestellt. Ruppen wird durch eine Abfolge lokaler, kantonaler und nationaler Ämter vorgestellt, außerdem durch das derzeitige Departement und den Verweis auf die Bergregionen.

Das erste Profil beruht auf einer Grundsatzerklärung und einem Versprechen des Engagements; das zweite auf einer detaillierten politischen Biografie und der erklärten Vertretung der Bergregionen. Es handelt sich um einen Vergleich der Darstellungen, nicht um eine Rangliste.

| Kandidat | Alter | Genannte Profilelemente | | Michael Graber | 45 Jahre | Interview, Erklärung in Bern, Schutz der Schweizer Trümpfe | | Franz Ruppen | 55 Jahre | Naters, Grosser Rat, Nationalrat, Staatsrat, Bergregionen |

Der Vergleich betrifft somit zwei unterschiedliche Informationsgrundlagen, nicht zwei einander gegenübergestellte Programme. Die Quelle nennt für Graber und Ruppen keine detaillierten Vorschläge, gesetzgeberischen Prioritäten, Umfragen oder ein Abstimmungsergebnis. Daher ermöglicht der Text, zu beschreiben, wie sich die beiden Kandidaten zu präsentieren entschieden haben, nicht aber, ihnen Positionen zu Dossiers zuzuschreiben, die hier nicht erwähnt werden.

Die nationale Dimension der Entscheidung

Das Verfahren betrifft die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat. Auch wenn der Text Sektionen und Kandidaten aus mehreren Kantonen nennt, bezieht der von der Quelle angegebene nächste Schritt die Kammern ein. Dies ist der institutionelle Umstand, der die Angelegenheit national macht: Die Abstimmung zur Wahl des neuen Bundesratsmitglieds ist für den 9. Dezember vorgesehen, während der Amtsantritt am 1. Januar vorgesehen ist.

Der Zeitplan dient dazu, die Entscheidung zeitlich einzuordnen, nicht ihr Ergebnis vorwegzunehmen. Die verfügbaren Informationen erlauben es, die Profile und Kandidaturen zu beschreiben, legen aber keine Rangliste fest. Die Quelle stellt Alter, politischen Werdegang oder Aussagen nicht als Auswahlkriterien dar. Der Vergleich bleibt daher an die angegebenen Daten gebunden, ohne sie in eine Prognose umzuwandeln.

Wichtige Punkte

Rückzüge, Vertretung und Zeitplan

Die Erweiterung auf acht Namen verlief nicht geradlinig. In derselben von der Quelle beschriebenen Phase gab es im Rennen auch zwei Rückzüge. Der 40-jährige Freiburger Nicolas Kolly zog sich zurück; in einem Interview mit La Liberté sagte er, dass er daran interessiert sei, 2027 vom Nationalrat in den Ständerat zu wechseln. Er erklärte, die Chancen der Romands im Rennen um den Bundesrat nicht schmälern zu wollen, und erinnerte an die Kandidatur von Céline Amaudruz. Zudem sagte er, er wäre für ein Ticket mit der Genferin bereit gewesen, deren Profil er als interessant beurteilte. Die Quelle stellt jedoch klar, dass die Partei nicht beschlossen hat, in jedem Fall auf einen Romand zu setzen.

Auch die Zürcher Sektion der SVP gab am Freitagmorgen einen Rückzug bekannt. Der 60-jährige Nationalrat Thomas Matter erklärte der Sektion, er habe sich angesichts der Tragweite der Entscheidung und der knappen Frist für eine Kandidatur entschieden, nicht anzutreten. Diese Vorgänge sind als Mitteilungen von Sektionen oder Erklärungen der Betroffenen dokumentiert; sie werden nicht von einer in der Quelle wiedergegebenen abschließenden internen Abstimmung begleitet.

Die zeitliche Einordnung ist zweifach: Die Rückzüge von Kolly und Matter wurden in derselben Phase bekanntgegeben, in der sich die Liste verlängerte, und zwar vor dem Fristablauf am Freitagmittag. Die angeführten Begründungen unterscheiden sich hingegen: Kolly verweist auf die Vertretung der Romands, Matter auf die Tragweite der Entscheidung und die kurze Frist.

Der Zeitplan sieht drei Schritte vor: Am 20. November soll die SVP, wie Aeschi bereits in seiner Funktion als Fraktionschef erklärt hat, den eidgenössischen Räten ein Ticket mit mindestens zwei Namen vorlegen; am 9. Dezember findet die Wahl eines neuen Bundesratsmitglieds statt; der Amtsantritt ist auf den 1. Januar festgelegt. Die Abfolge trennt Kandidatur, Vorschlag und Abstimmung: Der vorgesehene Weg ist dokumentiert, nicht jedoch der Name der gewählten Person.

Für die Leserinnen und Leser in der Schweiz bleibt der überprüfbare Punkt der institutionelle Vorgang: Die Quelle nennt die Nachfolge von Parmelin, den Vorschlag eines Tickets und die anschließende Abstimmung. Die Quelle dokumentiert jedoch weder den Ausgang des Tickets noch den Ausgang der Wahl; jeder Name bleibt daher an die beschriebene Phase der Kandidatur gebunden.

Quelle: rsi.ch

Häufig gestellte Fragen
Was ist der Gegenstand des Nachfolge-Rennens?
Im Rennen geht es um die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat. Die Kandidatenliste wurde um Michael Graber, Franz Ruppen, Jean-Pierre Gallati und Thomas Aeschi auf acht Namen erweitert.
Wann laufen die kantonalen Kandidaturen aus und wann findet die Abstimmung statt?
Die kantonalen Kandidaturen laufen am Freitagmittag aus. Die Wahl des neuen Bundesrates ist für den 9. Dezember geplant.
Wie alt sind Michael Graber und Franz Ruppen?
Michael Graber ist 45 Jahre alt und Franz Ruppen ist 55 Jahre alt, was einen Altersunterschied von zehn Jahren zwischen den beiden genannten Bewerbern ergibt.
Wer hat die Kandidatur von Thomas Aeschi angekündigt und was sind seine Vorbehalte?
Thomas Aeschi wurde von der SVP Zug offiziell zum Fraktionsvorsitzenden ernannt, aber die spezifische Quelle hat seine persönlichen Vorbehalte noch nicht aufgelöst.

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