Luftverkehr und Emissionen: Rückkehr zum Pre-Covid-Niveau (Grenzgänger-Leitfaden)

Im Jahr 2025 verzeichnete die Schweiz 1,4 Millionen Flugbewegungen und 60,5 Millionen Passagiere. Die CO2-Emissionen steigen (+3%). USt bestätigt die Pre-Covid-Rückgewinnung.
Kontext
In Kürze
- Im Jahr 2025 übertrifft der Schweizer Luftverkehr das Vor-Covid-Niveau mit 1,4 Millionen Flugbewegungen
- Kraftstoffverbrauch steigt auf 1,83 Millionen Tonnen bei CO2-Emissionen +3%
- Deutlich verbesserte Flugsicherheit: Halbierung der Unfälle im Jahr 2025
Eckdaten
- Was : Luftverkehrs- und Emissionsstatistik Schweiz für 2025
- Wann: Vom Bundesamt für Statistik veröffentlichte Daten
- Wo: Flughäfen Zürich, Genf, Basel-Mülhausen
- Wer: Bundesamt für Statistik (BfS)
- Luftbewegungen: 1,4 Millionen (+5% gegenüber 2024, +3% gegenüber 2019)
- Passagiere: 60,5 Millionen (+4% vs. 2024, +2% vs. 2019)
- CO2-Emissionen: 5,74 Millionen Tonnen (+3% gegenüber 2024)
Im Jahr 2025 überstieg der Luftverkehr in der Schweiz erstmals seit der Pandemie das vor der Covid-19-Krise verzeichnete Volumen. Das Bundesamt für Statistik hat heute die offiziellen Daten veröffentlicht: Die Schweizer Zivilluftfahrt verzeichnete insgesamt 1,4 Millionen Flugbewegungen (Starts und Landungen), 5% mehr als 2024 und 3% mehr als 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie. Die Zahl der Passagiere erreichte 60,5 Millionen, was einem Anstieg von 4% gegenüber 2024 und 2% gegenüber 2019 entspricht. Die Erholung des Luftverkehrs geht jedoch mit einem deutlichen Anstieg der CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs einher.
# Die drei Hauptdrehkreuze und die Verkehrsverteilung
Die allgemeine Luftfahrt, die mit kleinen Flugzeugen operiert, machte 68% aller Flugzeuge aus.
Operative Details
Das Verkehrswachstum hatte direkte Auswirkungen auf den Energieverbrauch und die Umweltemissionen. Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz etwa 1,83 Millionen Tonnen Flugbenzin bereitgestellt, gegenüber 1,77 Millionen im Vorjahr. Diese Zunahme von etwa 60.000 Tonnen führte wiederum zu einem Anstieg der CO2-Emissionen um 3%, was 5,74 Millionen Tonnen erreichte. Parallel dazu stiegen auch die Stickoxidemissionen (Luftschadstoff) an, was die Gesamtumweltauswirkungen der Erholung des Flugverkehrs verdeutlicht.
Das Effizienzparadoxon: mehr Passagiere, leere Plätze
Ein Ergebnis geht deutlich aus der Analyse hervor: Obwohl die Anzahl der Passagiere gestiegen ist, ist die durchschnittliche Auslastungsquote der Flüge gesunken. Dies bedeutet, dass die Fluggesellschaften mit mehr Flugzeugen und mehr Frequenzen operiert haben, um die Nachfrage zu erfüllen, aber die verfügbaren Plätze nicht vollständig gefüllt haben. Der Rückgang von 82% auf 79% der durchschnittlichen Auslastung deutet auf eine Strategie hin, die Kapazität auch dann zu erhöhen, wenn die Nachfrage dies nicht vollständig erforderte, oder auf eine Umverteilung von Flügen auf weniger rentable Routen mit geringerer Auslastung.
Dieses Phänomen wirkt sich direkt auf die Umweltverträglichkeit aus: Flüge mit weniger Passagieren pro Kopf bedeuten höheren Treibstoffverbrauch und höhere Emissionen pro beförderten Passagier. Für diejenigen, die regelmäßig aus oder in die Schweiz fliegen, hilft das Verständnis dieser Dynamiken, ihre Verkehrswahl und deren Auswirkungen auf ihre persönliche Finanz zu bewerten. Auch kleine Entscheidungen zum Flug-Routing (Direktflug vs. Flug mit Zwischenstopp, Zeitwechsel für einen weniger überlasteten Zeitraum) können sich auf die individuellen Kosten und die Verwaltung des Lohns für Flüge auswirken.
…
Wichtige Punkte
Für diejenigen, die in der Schweiz leben und arbeiten, bieten diese Daten wichtige Ansatzpunkte zur Reflexion über die eigene Mobilität und wie sie sich in die nationale Wirtschaft integriert. Der Luftverkehr ist nicht nur eine Frage von Urlaub und persönlichen Angelegenheiten: Er stellt eine strategische Achse für die Schweizer Konnektivität mit dem Rest Europas und der Welt dar und beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Chancen.
So überwachen Sie die offiziellen Daten
Das Bundesamt für Statistik veröffentlicht regelmäßig detaillierte Statistiken zum Luftverkehr in seinem Bereich für Verkehr. Die Konsultation dieser Daten ermöglicht es, die wirtschaftliche Entwicklung und nationale Wettbewerbsfähigkeit mittelfristig zu verstehen. Die Schweizer Flughäfen Zürich, Genf und Basel-Mulhouse stellen kritische Infrastrukturen dar, die die Gesundheit des Schweizer Wirtschaftssystems und die Fähigkeit zur Anziehung internationaler Investitionen und Talente widerspiegeln.
Zukünftige Szenarien und Auswirkungen auf die Kosten
Das Wachstum des Luftverkehrs, begleitet von steigenden CO2-Emissionen, ist nicht auf unbestimmte Zeit nachhaltig. Auf Bundesebene verfolgt die Schweiz bindende Ziele zur Emissionsreduktion bis 2030 und Klimaneutralität bis 2050. Dies bedeutet, dass der Luftfahrtsektor zunehmend regulatorischem Druck ausgesetzt sein wird: Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF), Effizienzsteigerung von Flugzeugen, mögliche Steuern oder Ausgleichssysteme für Emissionen. Für den Schweizer Bürger wird dies wahrscheinlich zu einer Erhöhung der Flugticketkosten mittelfristig führen. Zu bewerten, wie Lebenshaltungskosten und Mobilität sich in das persönliche Budget integrieren, wird immer relevanter für die Planung zukünftiger Ausgaben.
…
Häufig gestellte Fragen
- Hat der Schweizer Luftverkehr im Jahr 2025 wirklich die Pre-Covid-Zahlen überschritten?
- Ja, offiziell vom BfS bestätigt. Im Jahr 2025 verzeichnete der zivile Luftverkehr 1,4 Millionen Flugbewegungen, 3% mehr als im Jahr 2019 (letztes Jahr vor der Pandemie). Die Fahrgäste erreichten 60,5 Millionen (+2% gegenüber 2019). Die Erholung war vollständig, obwohl die durchschnittliche Auslastung der Stellen leicht von 82% auf 79% sank.
- Wie stark sind die CO2-Emissionen im Jahr 2025 gestiegen?
- Die CO2-Emissionen aus dem Luftverkehr stiegen gegenüber 2024 um 3% auf 5,74 Millionen Tonnen. Dies spiegelt direkt den steigenden Kraftstoffverbrauch wider: 1,83 Millionen Tonnen (gegenüber 1,77 Millionen im Jahr 2024). Auch die Stickoxidemissionen stiegen, was die gesamten Umweltauswirkungen der Erholung unterstreicht.
- Welcher der drei großen Flughäfen verzeichnete im Jahr 2025 das stärkste Wachstum?
- Basel-Mülhausen erzielte ein Plus von 8% und erreichte 9,6 Millionen Passagiere. Zürich verzeichnete +4% (32,5 Mio.), Genf blieb mit 17,7 Mio. weitgehend stabil. Das Wachstum ist daher in den drei wichtigsten Schweizer Drehkreuzen geografisch inhomogen.
- Hat sich die Flugsicherheit trotz steigendem Verkehrsaufkommen verbessert?
- Die Zahl der Unfälle und schweren Vorfälle an in der Schweiz registrierten Flugzeugen ist im Jahr 2025 von 23 auf 10 gesunken. Die Zahl der Todesfälle sank von 5 auf 3 und die Zahl der Schwerverletzten von 7 auf 5. Es handelt sich um eine signifikante Verbesserung, die immer strengere technologische und verfahrenstechnische Standards in der Zivilluftfahrt widerspiegelt.
- Wo kann ich die vollständigen Daten des Schweizer Luftverkehrs einsehen?
- Das Bundesamt für Statistik (BfS) veröffentlicht regelmässig Luftverkehrsstatistiken im Bereich Verkehr der Website bfs.admin.ch. Die Daten beinhalten Flugbewegungen, Passagiere, Treibstoff, CO2-Emissionen und Unfälle pro Schweizer Flughafen und Geschäftsjahr.