Lex Netflix: Investitionen in Schweizer Kino bis 2025 um 25 % gestiegen (Grenzgänger-Leitfaden)

Im Jahr 2025 investierten die Streaming-Plattformen 19,9 Millionen Franken in das Schweizer Kino, ein Anstieg von 25% gegenüber dem Vorjahr, dank der Verpflichtung von 4% auf das Schweizer Bruttoeinkommen.
Kontext
In Kürze
- Investitionen in Schweizer Kino bis 2025 um 25 % gestiegen
- 19,9 Millionen Franken für die Schweizer audiovisuelle Produktion
- Verpflichtung von 4% auf das in der Schweiz erzielte jährliche Bruttoeinkommen
Eckdaten
- Was: Obligatorische Investitionen in Schweizer Kino dank Lex Netflix
- Wann: Im Jahr 2025, mit Gesetz in Kraft seit dem 1. Januar 2024
- Wo: Schweiz, mit nationaler Referenz
- Wer: 22 Unternehmen, die der Verpflichtung unterliegen, einschließlich Streaming- und Telekommunikationsplattformen
- Betrag: 19,9 Mio. Franken faktisch investiert bei einer theoretischen Verbindlichkeit von 32,7 Mio.
Lex Netflix brachte 2025 mehr Geld in das Schweizer Kino, mit einem Anstieg der Investitionen in die nationale Filmproduktion um 25% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden nach Angaben des Bundesamtes für Kultur (BAK) 19,9 Millionen Franken für Werke und Fördermassnahmen für die audiovisuelle Produktion der Schweiz aufgewendet. Diese Erhöhung ist eine direkte Folge des neuen Filmgesetzes (KinG), das 2022 in einer Volksabstimmung verabschiedet wurde und am 1. Januar 2024 in Kraft trat, allgemein bekannt als „Lex Netflix“. Das Gesetz schreibt eine Investitionspflicht für die Produktion von Folien „made in Switzerland“ vor, worauf das BAK heute in einer offiziellen Mitteilung hinweist.
Die beteiligten Gesellschaften müssen mindestens 4% ihres in der Schweiz erzielten jährlichen Bruttoeinkommens für die nationale Filmproduktion verwenden. Im Jahr 2025 waren 22 Unternehmen
Operative Details
In Kürze
- 9% Umsatzsteigerung bei Streaming- und Rundfunkanstalten, die dem Gesetz unterliegen
- Werbeflächen leicht rückläufig trotz Streaming-Wachstum
- Arbeitslosigkeit in der Schweiz 0,1% im Juli, 0,2% im Tessin
Eckdaten
- Was: Wirtschaftliche Trends im Zusammenhang mit Unternehmen, die dem Lex Netflix unterliegen
- Wann: Daten aus dem letzten Jahr (2024) und Juli 2026
- Wo: Schweiz, mit besonderem Bezug auf das Tessin
- Wer: Streaming-Unternehmen, Sender und Arbeitsmarkt
- Betrag: Umsatz von 817 Millionen Franken (+9%), Arbeitslosigkeit 0,1-0,2%
Neben den Investitionen in das Kino liefert die Quelle verknüpfte Daten zur wirtschaftlichen Leistung der von Lex Netflix verpflichteten Unternehmen selbst. Diese 22 Unternehmen erwirtschafteten im vergangenen Jahr (2024) einen massgeblichen Umsatz von 817 Millionen Franken, ein Plus von 9% gegenüber dem Vorjahr. Dies deutet auf ein anhaltendes Wachstum der Streaming-Branche und der damit verbundenen Dienstleistungen in der Schweiz trotz des regulatorischen Drucks hin.
Das BAK fügt eine wichtige Klarstellung hinzu: „Der Streaming-Markt wächst weiter. Dagegen verzeichnet der Umsatz mit Werbeflächen einen leichten Rückgang. “ Dies deutet auf eine mögliche Verschiebung der Einkommensmodelle innerhalb der Branche hin, mit einer stärkeren Abhängigkeit von Abonnements und einer geringeren Abhängigkeit von Werbung, ein Trend, der auch auf internationaler Ebene zu beobachten ist.
Das makroökonomische Umfeld
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Wichtige Punkte
In breve
- Verifica se la tua azienda è soggetta al 4% obbligatorio sul reddito svizzero
- Calcola l'obbligo: 4% del fatturato realizzato in Svizzera
- Destina almeno parte degli investimenti a opere svizzere di finzione
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Quelle: rsi.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was ist Lex Netflix und wann ist es in Kraft getreten?
- Lex Netflix ist der gebräuchliche Name für das neue Filmgesetz (KinG), das 2022 in der Volksabstimmung verabschiedet wurde und am 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist. Sie erlegt Unternehmen, die in der Schweiz Bruttoeinkommen erzielen, eine Investitionspflicht für die Herstellung von Folien „made in Switzerland“ auf.
- Wie viel müssen Unternehmen, die dem Lex Netflix unterliegen, investieren?
- Die beteiligten Gesellschaften müssen mindestens 4% ihres in der Schweiz erzielten jährlichen Bruttoeinkommens für die nationale Filmproduktion verwenden. Im Jahr 2025 waren 22 Unternehmen dieser Verpflichtung unterworfen, mit einem massgebenden Umsatz von 817 Millionen Franken, was einer theoretischen Verpflichtung von 32,7 Millionen Franken entspricht.
- Wie viel wurde 2025 dank Lex Netflix tatsächlich in das Schweizer Kino investiert?
- Im Jahr 2025 investierten die Lex Netflix unterstellten Unternehmen tatsächlich 19,9 Millionen Franken in die Schweizer audiovisuelle Produktion, ein Plus von 25% gegenüber dem Vorjahr. Davon flossen 12 Millionen in die Produktion und den Erwerb von Schweizer Werken, davon 7,4 Millionen für Serien und 4,6 Millionen für Spielfilme, hauptsächlich Fiktion.