Beschuldigte Infantino des Verrats: gefeuert (Grenzgänger-Leitfaden)

Die FIFA hat Kevin Lamour, einen hochrangigen französisch-schweizerischen Beamten, nach seiner öffentlichen Kritik an Infantino und seinen Investitionsplänen für die Weltmeisterschaft entlassen
Kontext
Der Weltfußballverband hat sich von Kevin Lamour, einem seiner wichtigsten Mitarbeiter, aufgrund der öffentlichen Kritik des Leiters an Präsident Gianni Infantino und seinen Investitionsplänen für die Weltmeisterschaft getrennt. Die Entscheidung fiel nach einer langen internen Diskussion, bei der Lamour starke Zweifel am Finanzmanagement der FIFA äußerte.
Lamour, der für die Verwaltung der WM-Finanzierung zuständig war, warf Infantino einen Verrat an der FIFA und ihren Mitgliedern vor. Laut Lamour hat der FIFA-Präsident beschlossen, in unkonventionelle Projekte wie den Bau eines neuen Stadions in Zürich zu investieren, das bis zu 500 Millionen Schweizer Franken kosten könnte. „Ich war überrascht und enttäuscht von Infantinos Entscheidungen“, sagte Lamour bei einer Pressekonferenz in Bern. „Die FIFA ist kein Investmentfonds, sondern eine Sportorganisation, die sich auf die Förderung des Fußballs konzentrieren sollte, nicht auf Finanzspekulation.“
Die Entscheidung, Lamour zu entlassen, wurde nach einer langen internen Diskussion getroffen, bei der der potenzielle Schaden bewertet wurde, den seine öffentliche Kritik dem Ruf der FIFA zufügen könnte. Laut Quellen aus dem Umfeld der FIFA könnte der potenzielle Schaden bis zu 100 Millionen Schweizer Franken betragen.
Die FIFA beschloss, die Entscheidung, Lamour zu entlassen, nicht zu kommentieren, gab jedoch eine Erklärung ab, in der sie
Operative Details
Kevin Lamour, Generaldirektor der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), erlitt einen schweren Schlag. Nachdem er die Privatisierungspläne von Infantinos WM heftig kritisiert hatte, wurde er entlassen. Die Nachricht wurde gestern Abend verbreitet und löste heftige Reaktionen in der Fußballgemeinschaft aus.
Laut Lamour sind die Privatisierungspläne der Weltmeisterschaft "das Projekt einer einzigen Person". Er erklärte weiter: „Dieses Projekt darf nicht nur nicht verwirklicht werden, es ist vielmehr an der Zeit, dass sich die Entscheider im Fußball die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen.“ Die Kritik von Lamour richtete sich gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino, der einen Privatisierungsplan für die Weltmeisterschaft vorlegte, der den Verkauf von Fernseh- und Werberechten für einen Rekordbetrag von 6,8 Milliarden Schweizer Franken vorsieht.
Der Privatisierungsplan für die Weltmeisterschaft wurde 2020 auf der Pressekonferenz von Infantino in Zürich vorgestellt. Ziel ist es, die Spendensammlung für die FIFA zu erhöhen und die Abhängigkeit von staatlichen Subventionen zu verringern. Lamours Kritik war jedoch heftig und behauptete, der Plan sei "ein Ein-Personen-Projekt" und berücksichtige nicht die Bedürfnisse der Fußballgemeinschaft.
Die Lizenz von Lamour wurde gestern Abend vom FIFA-Verwaltungsrat bestätigt, der beschlossen hat, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Die Entscheidung wurde nach einer langen
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Wichtige Punkte
Die Entscheidung, Lamour zu entlassen, wurde nach seiner öffentlichen Kritik an Infantino und seinen Investitionsplänen für die Weltmeisterschaft getroffen. Lamour hatte damit gerechnet, dass er seinen Job verlieren könnte und hatte erklärt: „Und wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verlieren werde, dann ist das in Ordnung. Ich werde diese Entscheidung verstehen und respektieren. Aber wenigstens nachts kann ich ruhig schlafen.«
Laut internen Quellen hatte Lamour Bedenken über das Finanzmanagement der UEFA geäußert, insbesondere über die Ausgaben für die WM 2026, die auf über 6,4 Milliarden Schweizer Franken geschätzt wurden. Lamour hatte argumentiert, dass diese Ausgaben überhöht seien und effizienter genutzt werden könnten, um das Management der UEFA zu verbessern.
Die Entscheidung, Lamour zu entlassen, wurde vom UEFA-Verwaltungsrat getroffen, der die Kritik von Lamour als unvereinbar mit seiner Verantwortung als Präsident bewertete. Infantino erklärte, dass die Entscheidung „nach sorgfältiger Abwägung der Kritik von Lamour und seiner Fähigkeit, im Einklang mit dem Rest des Teams zu arbeiten“, getroffen wurde.
Die Lizenzierung von Lamour erfolgte auf der Grundlage der UEFA-Bestimmungen, die vorsehen, dass der Präsident im Falle eines Verhaltens, das mit seinen Verantwortlichkeiten unvereinbar ist, entlassen werden kann. Das im Jahr 2020 verabschiedete Gesetz sieht vor, dass der Präsident "ein effektiver Führer mit einem hohen Maß an Integrität und Respekt für die Institutionen" sein muss.
Die Entscheidung
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Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Wer wurde von der FIFA entlassen?
- Kevin Lamour, hochrangiger französisch-schweizerischer Beamter.
- Warum wurde er entlassen?
- Für seine öffentliche Kritik an Infantino und seinen Investitionsplänen für die Weltmeisterschaft.
- Was hat Kevin Lamour gesagt, bevor er gefeuert wurde?
- Er kritisierte scharf die Privatisierungspläne von Infantinos Weltmeisterschaft und erklärte, das Projekt dürfe nicht umgesetzt werden.
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