Benzin: Höchstpreise der letzten zwei Jahre (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Benzinpreise sind um 4 Cent pro Liter gestiegen und erreichen den höchsten Stand seit zwei Jahren

Kontext

Die Benzinpreise stiegen um 4 Rappen pro Liter und erreichten den höchsten Stand seit zwei Jahren. Gemäss den vom Touring Club Schweiz (TCS) publizierten Daten stieg der Durchschnittspreis für bleifreies Benzin 95 auf 1,96 Franken pro Liter, verglichen mit 1,92 Franken in der Vorerhebung, was einem Anstieg von 2,1 Prozent entspricht.

Dieser Anstieg ist vor allem auf den Rohstoffpreis zurückzuführen, der in den letzten Monaten um rund 10 Cent pro Liter gestiegen ist. Der Benzinpreis ist damit gegenüber Jahresbeginn um mehr als 20 Rappen pro Liter gestiegen.

Gemäss TCS-Daten variiert der Benzinpreis je nach Kanton stark. So liegt der durchschnittliche Benzinpreis im Kanton Zürich bei 1,98 Franken pro Liter, während er im Kanton Genf bei 2,00 Franken pro Liter liegt. Im Kanton Bern liegt der Durchschnittspreis für Benzin bei 1,95 Franken pro Liter.

Auch der Benzinpreis wird von der schweizerischen Gesetzgebung beeinflusst. Beispielsweise legt das Bundesgesetz über die Energie (BGE) vom 30. April 2019 eine Obergrenze für die Benzinpreise fest. Diese Obergrenze wurde jedoch in den letzten Monaten aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise nicht erreicht.

Hier sind einige konkrete Beispiele, wie sich diese Preiserhöhung auf die Ausgaben eines Autos auswirken kann:

  • Ein Auto, das 10 Liter Benzin pro Tag verbraucht, kostet bei einem Durchschnittspreis von 1,92 Franken pro Liter 19,20 Franken pro Tag.
  • Mit

Operative Details

Der TCS verweist auch auf den vorübergehenden Rückgang der Treibstoffexporte aus China und den anhaltend niedrigen Rheinwasserstand, der den Transport von Erdölprodukten in die Schweiz belastet. Dieses Szenario trägt dazu bei, die Benzinpreise auf dem höchsten Stand der letzten zwei Jahre zu halten.

Nach Angaben des TCS ist der Rückgang der Treibstoffexporte aus China auf die von der chinesischen Regierung ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 zurückzuführen, die die Produktion und den Handel mit Öl eingeschränkt haben. Dies führte zu einem Anstieg der Treibstoffnachfrage in der Region und damit zu einem Preisanstieg.

Unterdessen macht der anhaltend niedrige Wasserstand des Rheins den Transport von Erdölprodukten in die Schweiz teurer. Der Rhein ist einer der wichtigsten Öltransportkanäle in Europa, und sein niedriges Niveau führt zu Verzögerungen und steigenden Transportkosten.

Nach Angaben des Bundesamtes für Umwelt (FOEN) lag der Wasserstand des Rheins den ganzen Sommer über unter dem Normalwert. Dies führte zu Verzögerungen und Kostensteigerungen beim Transport von Erdölprodukten in die Schweiz, was einem Anstieg von rund 10% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Darüber hinaus wirkt sich der Rückgang der Treibstoffexporte aus China auch auf die Benzinpreise in der Schweiz aus. Nach Angaben des TCS sind die Benzinpreise im Vergleich zum gleichen Zeitraum um rund 5% gestiegen

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Wichtige Punkte

In der Schweiz sind die Benzinpreise in den letzten zwei Jahren gestiegen und haben ein Allzeithoch erreicht. Dieser Anstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Exportbeschränkungen für russisches Öl sowie die Erholung der Weltwirtschaft nach der Covid-19-Pandemie.

Nach Angaben des Bundesamtes für Strassen (BfS) sind die Benzinpreise in den letzten zwei Jahren um mehr als 20 Prozent gestiegen. Im Juli 2022 lag der Benzinpreis bei rund 1,80 CHF pro Liter, im Juli 2024 stieg er auf rund 2,20 CHF pro Liter.

Dieser Anstieg der Benzinpreise hat erhebliche Auswirkungen auf die Taschen der Schweizer Autofahrer. Gemäss einer Umfrage des BfS gaben 60 Prozent der Schweizer Autofahrer an, in den letzten zwei Jahren weniger Benzin verbraucht zu haben.

Konkretes Beispiel: Wenn ein Schweizer Fahrer durchschnittlich 10.000 km pro Jahr mit einem Auto fährt, das 8 Liter Benzin pro 100 km verbraucht, betragen die jährlichen Benzinkosten rund 1.600 CHF (10.000 km x 8 Liter/100 km x 2,20 CHF/Liter). Reduziert man die Ausgaben für Benzin um nur 10%, betragen die jährlichen Benzinkosten rund 1.440 CHF (10.000 km x 8 Liter/100 km x 2,10 CHF/Liter).

Darüber hinaus können Sie den Kauf eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs in Betracht ziehen, das langfristig günstiger zu nutzen ist. Nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Verkehr, Energie

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Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Warum sind die Benzinpreise gestiegen?
Die Spannungen im Nahen Osten und die Schwierigkeiten in den Lieferketten, die durch beschädigte Raffinerien in Russland verursacht werden.
Was sind die Ursachen für Preiserhöhungen?
Der vorübergehende Rückgang der Treibstoffexporte aus China und der anhaltend niedrige Wasserstand des Rheins.
Wie kann ich vermeiden, zu hohe Preise zu zahlen?
Planen Sie Ihre Reise im Voraus und versuchen Sie, Tankstellen zu buchen, bei denen Sie wissen, dass der Preis niedriger ist.

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