Staatssekretärin für Klima: Die Forderung der Grünen (Grenzgänger-Leitfaden)

Pressekonferenz der Grünen zur Forderung eines Klimastaatssekretariats auf Bundesebene

Die Grünen fordern eine Staatssekretärin für Klima und den Ausstieg aus fossilen Energien. Lisa Mazzone greift Bundesrat Rösti frontal an.

Kontext

In Kürze

  • Grüne fordern Staatssekretärin für Klimaschutz und Fossilienausstieg
  • Lisa Mazzone wirft Rösti vor: Nicht geeignet, den Klimawandel voranzutreiben
  • Die Schweiz wird die Klimaziele 2030 nicht erreichen, räumt der Bundesrat ein

Eckdaten

  • Was : Staatssekretariat für Klimaschutz
  • Wer: Grüne Partei, Lisa Mazzone (Vorsitzende), Albert Rösti (Bundesrat)
  • Wann: 2026, während der Hitzewelle
  • Wo: Schweizer Bundesebene
  • Betrag: 8 Milliarden Franken fliessen jährlich für fossile Energien ins Ausland
  • Ziel: Geplanter Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bis 2030

Die Grünen akzeptieren die schleppenden Zeiten in der Klimapolitik nicht mehr. Während einer Pressekonferenz kündigte Parteivorsitzende Lisa Mazzone eine doppelte Forderung an den Bundesrat an: die Schaffung einer Staatssekretärin für Klimaschutz und die Verpflichtung zu einem geplanten Ausstieg aus fossilen Energien.

Aber die direkteste Botschaft richtet sich an Bundesrat Albert Rösti. Mazzone wirft ihm frontal vor, nicht die richtige Person zu sein, um mit der notwendigen Entschlossenheit gegen das Klima vorzugehen. Er hat den Bundesrat ausdrücklich aufgefordert, ihm das Umweltdepartement zu entziehen. Der Grund? Laut der Präsidentin der Grünen leugnet Rösti weiterhin die Schwere der Klimakrise und bleibt an seine eigenen Dogmen und Lobbys gebunden.

Die schwerste Zahl ergibt sich aus einer Erklärung, dass

Operative Details

Die Zahlen zur Abhängigkeit von fossilen Energien erzählen eine Geschichte, die sich direkt auf die Brieftaschen von Schweizerinnen und Schweizern auswirkt. Laut Marionna Schlatter, Nationalrätin der Grünen im Kanton Zürich, fliessen jährlich 8 Milliarden Franken ins Ausland und schüren damit sowohl die Klimakrise als auch internationale Konflikte. Dies sind Ressourcen, die, wenn sie in der Schweiz reinvestiert würden, die Klimaanpassung und die interne Energiewende finanzieren könnten.

Hier kommt das Gebäudeprogramm ins Spiel, ein Bundesinstrument, das die Grünen finanziell stärken und auch auf Maßnahmen gegen die Hitze ausweiten wollen. Das Programm zielt auf die Sanierung bestehender Gebäude ab, um die CO₂ -Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig den Schutz vor übermäßiger Hitze zu verbessern. Die Logik ist einfach: Mit derselben Investition löst man zwei Probleme gleichzeitig. Weniger Energieverbrauch für die Heizung im Winter, weniger Klimaanlage im Sommer, weniger Emissionen, weniger Gewicht auf der Rechnung.

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Was bedeutet das konkret für diejenigen, die in der Schweiz leben?

Für Liegenschaftseigentümer und Mieter würde eine mögliche Erweiterung des Gebäudeprogramms den Zugang zu Bundesbeiträgen, oft gekoppelt mit kantonalen Förderungen, für Sanierungs- und Wärmedämmarbeiten ermöglichen. Kantone wie Tessin, Wallis, Waadt und Genf bieten bereits Ergänzungsbeiträge zu den Bundesprogrammen an. Ein engagiertes Staatssekretariat könnte die Integration zwischen den

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Wichtige Punkte

La richiesta dei Verdi seguirà i canali costituzionali svizzeri. Una Segretaria di Stato per la protezione del clima richiede un'iniziativa parlamentare—mozione o postulato—presentata da uno o più deputati verdi, seguita da discussione in Commissioni federali, poi in Plenum. Il processo non è veloce: da una proposta al voto in Aula possono passare mesi, se non anni, a seconda dell'ordine dei lavori parlamentari.

La richiesta di togliere Albert Rösti dal Dipartimento dell'ambiente è una dichiarazione politica forte ma che, costituzionalmente, non può essere imposta da una mozione: il Consiglio federale nomina i ministri e il Parlamento elegge il Consiglio federale come corpo collegiale. Ciò che i Verdi possono fare è alimentare il dibattito pubblico e parlamentare sulla gestione della politica climatica, influenzare l'agenda delle Camere, e ricorrere a procedure quali interpellanze e domande orali per controllare l'operato del Dipartimento dell'ambiente.

Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Staatssekretärin für Klimafragen?
Eine Staatssekretärin ist eine sektorspezifische Bundesverwaltungsstruktur, die die Politik zwischen verschiedenen Eidgenössischen Departementen koordiniert. Eine Klimasekretärin hätte die Aufgabe sicherzustellen, dass alle politischen Entscheidungen des Bundes - Steuern, Subventionen, Bauen, Energie - auf den Ausstieg aus fossilen Energien und die Erreichung der Klimaziele 2030 ausgerichtet sind.
Warum wird Albert Rösti von den Grünen zur Klimapolitik kritisiert?
Lisa Mazzone, Präsidentin der Grünen, wirft Rösti vor, die Schwere der Klimakrise zu leugnen und an den eigenen Dogmen und Lobbys festzuhalten. Zudem räumte Rösti selbst ein, dass die Schweiz die Klimaziele für 2030 nicht erreichen werde, was auf ein ungenügendes konkretes Handeln des Umweltdepartements unter seiner Leitung hindeutet.
Was bedeutet die Ausweitung des Gebäudeprogramms auf Maßnahmen gegen die Hitze?
Die Erweiterung würde neue Bundesmittel für die Sanierung bestehender Gebäude mit sich bringen, die CO₂ -Emissionen reduzieren und gleichzeitig den Schutz vor Sommerhitze verbessern. Für die Eigentümer bedeutet dies potenziell mehr Beiträge des Bundes und der Kantone für energetische Sanierungen, was zu niedrigeren Energierechnungen führt.
Wie viel Geld fließt jedes Jahr ins Ausland für fossile Energien?
Laut Marionna Schlatter, Nationalrätin der Grünen, fliessen jährlich 8 Milliarden Franken ins Ausland, um fossile Brennstoffe zu importieren. Diese Fonds treiben die Klimakrise und internationale Konflikte an, während sie in der Schweiz für die Energiewende reinvestiert werden könnten.
Wann wird die Forderung der Grünen greifen?
Der Antrag folgt dem schweizerischen parlamentarischen Prozess: Motion oder Postulat, Diskussionen in eidgenössischen Kommissionen, Abstimmung im Plenum. Der Prozess kann je nach parlamentarischem Arbeitsplan Monate oder Jahre dauern. In der Zwischenzeit wird die Debatte über die Klimapolitik über die üblichen institutionellen Kanäle fortgesetzt.

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