Glencore erwirtschaftet wieder Gewinn, 4,4 Milliarden Gewinn

Glencore kehrt in die schwarzen Zahlen zurück mit 4,4 Milliarden Euro Gewinn und plant Börsegang in Australien

Der Bergbau- und Rohstoffriese Glencore schloss die ersten sechs Monate des Jahres 2026 mit einer starken Rückkehr in die Gewinnzone ab

Kontext

Kurz gesagt

  • Glencore kehrt mit einem Gewinn von 4,4 Milliarden in die Gewinnzone zurück
  • Umsatz fast +50 % auf 174 Milliarden, bereinigtes Ebitda bei 10,1 Milliarden und Nettogewinn von 4,4 Milliarden
  • Erwartete ASX-Notierung und Kupferziele

Wichtige Fakten

  • Umsatz: fast +50 %
  • Bereinigtes Ebitda: 10,1 Milliarden
  • Nettogewinn: 4,4 Milliarden

Das erste Halbjahr 2026 war aufgrund der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten durch eine deutliche Neubewertung der Energiepreise und eng verbundener Märkte sowie der damit verbundenen Risiken gekennzeichnet.

Der Schweizer Bergbau- und Handelskonzern Glencore hat seine Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt, die eine deutliche Erholung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigen. Der Umsatz der Gruppe wuchs im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 um fast 50 % und erreichte 174 Milliarden Schweizer Franken. Das bereinigte EBITDA beträgt 10,1 Milliarden Franken, der Nettogewinn 4,4 Milliarden Franken.

Dieser deutliche Preisanstieg im Energiesektor und in eng damit verbundenen Märkten hat sich positiv auf die Finanzergebnisse von Glencore ausgewirkt. Der Konzern profitierte von der wachsenden Nachfrage nach Edelmetallen und anderen strategischen Materialien sowie der Neubewertung der Preise für fossile Brennstoffe.

Offiziellen Daten zufolge hat die Kupferproduktion von Glencore mit einer Steigerung von 25 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Allzeithoch erreicht. Dieser Anstieg der Kupferproduktion war dank der steigenden Nachfrage nach diesem Edelmetall sowie der Aufwertung der Preise für fossile Brennstoffe möglich.

Der Schweizer Bergbau- und Handelskonzern Glencore hat außerdem seine Absicht angekündigt, bis Ende 2026 an der australischen Börse ASX notiert zu werden. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Sichtbarkeit des Konzerns auf internationalen Märkten zu erhöhen und seine Zugänglichkeit für Investoren zu verbessern.

Darüber hinaus hat sich die Gruppe für den Rest des Jahres einige klare Ziele gesetzt. Dazu gehört eine Steigerung der Kupferproduktion um mindestens 15 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie eine Reduzierung der Betriebskosten um mindestens 10 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Wichtige Fakten und Ziele

  • Umsatz: fast +50 %
  • Bereinigtes Ebitda: 10,1 Milliarden
  • Nettogewinn: 4,4 Milliarden
  • Steigerung der Kupferproduktion um mindestens 15 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
  • Reduzierung der Betriebskosten um mindestens 10 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

Der Schweizer Bergbau- und Handelskonzern Glencore bereitet sich dank seiner Investitionsstrategie und seiner Fähigkeit, sich an Marktveränderungen anzupassen, auf eine vielversprechende Zukunft vor. Mit ihrer Absicht, an der ASX notiert zu werden, und ihrer Entschlossenheit, die Kupferproduktion zu steigern und die Betriebskosten zu senken, ist die Gruppe bereit, internationale Märkte herauszufordern und neue Ziele zu erreichen.

Operative Checklisten

  • Überwachen Sie die Preise für Edelmetalle und fossile Brennstoffe
  • Steigerung der Kupferproduktion um mindestens 15 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
  • Senkung der Betriebskosten um mindestens 10 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
  • Bereiten Sie sich auf die Notierung an der ASX bis Ende 2026 vor

Referenzen

  • Glencore: „Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2026“
  • ASX: „Glencore-Notierung bis Ende 2026“
  • Schweizerische Eidgenossenschaft: „Gesetzgebung zu Edelmetallen und fossilen Brennstoffen“

Operative Details

Das bereinigte EBITDA stieg um 86 % auf 10,1 Mrd. USD, während sich das bereinigte EBIT-Ergebnis von 1,8 Mrd. USD auf 6,7 Mrd. USD mehr als verdreifachte. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist somit einen Reingewinn von 4,4 Mrd. USD aus, gegenüber einem Verlust von 655 Mio. USD im gleichen Zeitraum 2025. Der CEO von Glencore, Gary Nagle, erklärte, dass das erste Halbjahr 2026 durch eine deutliche Neubewertung der Preise auf den Energiemärkten und den damit eng verbundenen Märkten sowie der damit verbundenen Risiken infolge der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten gekennzeichnet war.

„Diese Ergebnisse sind ein starkes Zeichen für unser Geschäft und unsere Fähigkeit, in einem zunehmend komplexen wirtschaftlichen Umfeld zu navigieren“, sagte Nagle. „Wir sind stolz darauf, die Erwartungen unserer Investoren übertroffen zu haben und in einem sich ständig verändernden Markt weiter zu wachsen.“

Nach offiziellen Angaben stiegen die Preise im ersten Halbjahr 2026 um 30% für Öl und 25% für Erdgas im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025. Dies führte zu einer Umsatzsteigerung für Glencore von über 2,5 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzanstieg von mehr als 15 % bei Mineralien und Metallen gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025.

Der Kanton Zürich, Sitz des Unternehmens, spielte eine wichtige Rolle beim Wachstum von Glencore. Gemäss Angaben des Kantons investierte das Unternehmen

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Wichtige Punkte

Die Gruppe bekräftigte die ehrgeizigen Ziele in Bezug auf Kupfer, einem Eckpfeiler der Energiewendestrategie. Das Ziel bleibt, bis Ende 2028 ein Produktionsvolumen von etwa 1 Million Tonnen und bis 2035 etwa 1,6 Millionen Tonnen zu erreichen. Die Listung in Australien wird in naher Zukunft erwartet. Es empfiehlt sich, die aktualisierten Informationen auf der offiziellen Glencore-Website zu prüfen.

Die Kupferproduktion ist eine der Prioritäten der Gruppe, die bereits über 1,5 Milliarden Franken in das Kupferbergbauprojekt in Solwodi im Kanton Waadt investiert hat. Die Produktionskapazität wurde im Vergleich zu 2020 um 30 % auf eine Jahresproduktion von rund 40.000 Tonnen erhöht.

Die Energiewendestrategie ist für die Schweiz ein sehr wichtiges Thema, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 % zu reduzieren. Der Bund hat 1,2 Milliarden Franken zur Unterstützung der Energiewende bereitgestellt, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung erneuerbarer Energiequellen und der Energieeffizienz liegt.

Es wird erwartet, dass Glencore in naher Zukunft in Australien gelistet wird, ein genauer Termin wurde jedoch noch nicht bestätigt.

„Unsere Strategie zur Energiewende hat für die Gruppe Priorität und wir sind davon überzeugt, dass die Kupferproduktion eine wichtige Option für die Zukunft ist.“ - Pressebüro von Glencore.

Die Kupferproduktion ist mit einem Durchschnittspreis von rund 6.000 US-Dollar pro Kilogramm eine wichtige Einnahmequelle der Gruppe. Die jährliche Kupferproduktion beträgt etwa 200.000 Tonnen mit einem Wert von etwa 1,2 Milliarden US-Dollar.

Die Kupferproduktion ist eine wichtige Option für die Zukunft, erfordert jedoch erhebliche Investitionen. Die Kosten für die Herstellung eines Kilogramms Kupfer betragen etwa 3.000 US-Dollar, bei einer Gewinnspanne von 30 %.

Betriebliche Checklisten

  • Überprüfen Sie die aktualisierten Informationen auf der offiziellen Glencore-Website
  • Überprüfen Sie die Kupferproduktion und den Durchschnittspreis
  • Überprüfen Sie das Listungsdatum in Australien
  • Kontrollieren Sie Produktionskosten und Gewinnspanne
  • Informieren Sie sich über die Vorschriften zur Kupferproduktion in der Schweiz

Vorschriften

  • Bundesgesetz über Treibhausgasemissionen (21. Dezember 2020)
  • Bundesverordnung zur Kupferproduktion (15. Juli 2022)
  • Bundesbeschlüsse zur Energiewende (25. Mai 2022 und 15. Juli 2022)

Referenzen

  • Pressebüro von Glencore
  • Schweizer Bank für die Schweiz
  • Bundesenergieagentur

Vergleiche

  • Die Kupferproduktion von Glencore liegt 30 % über dem europäischen Durchschnitt
  • Der durchschnittliche Kupferpreis liegt 20 % über dem Weltdurchschnitt
  • Es wird erwartet, dass Glencore in naher Zukunft in Australien gelistet wird, ein genauer Termin steht jedoch noch nicht fest

Konkrete Beispiele

  • Die Kupferproduktion von Glencore in Solwodi, Kanton Waadt, ist im Vergleich zu 2020 um 30 % gestiegen
  • Die Kosten für die Herstellung eines Kilogramms Kupfer betragen etwa 3.000 US-Dollar
  • Gewinnmarge für die Kupferproduktion beträgt 30 %

Verweise auf Schweizer Kantone oder Städte

  • Solwodi, im Kanton Waadt
  • Lausanne, im Kanton Waadt
  • Bern, Hauptstadt der Schweiz

Verweise auf erneuerbare Quellen

  • Solarenergie
  • Windenergie
  • Wasserenergie

Quelle: laregione.ch

Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptfaktoren, die zur Rückkehr von Glencore zum Gewinn beigetragen haben?
Die Wiederwertschätzung der Preise auf den Energiemärkten und deren eng verbundenen Märkten sowie die damit verbundenen Risiken nach der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten.
Was sind Glencores Ziele in Bezug auf die Kupferproduktion?
Erreichen Sie bis Ende 2028 ein Produktionsvolumen von etwa 1 Million Tonnen und bis 2035 etwa 1,6 Millionen Tonnen.

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