Teureres Obst und Gemüse zu produzieren, aber die Preise steigen nicht (Grenzgänger-Leitfaden)

Ein Schweizer Bauern kämpft mit der Trockenheit.

Schweizer Gemüsegärtner haben aufgrund der Trockenheit mit zusätzlichen Mehrkosten von 25% zu kämpfen, aber die Preise steigen nicht.

Kontext

In Kürze

• Schweizer Gemüsegärtner müssen aufgrund der Dürre, die das Land seit mehreren Monaten heimsucht, mit zusätzlichen Mehrkosten von 25% rechnen. • Die Preise steigen trotz steigender Kosten nicht, was überraschend ist, wenn man bedenkt, dass die Gartenbauern mit einem Anstieg der Produktionskosten um 25% konfrontiert sind. • Migros, einer der grössten Lebensmittelhändler der Schweiz, gewährt Obst- und Gemüselieferanten einen Rabatt von 3%.

Eckdaten

• Produktionskosten um 25 % erhöht • Reduzierung des Obst- und Gemüseangebots • 3% Rabatt für Migros • Preise steigen trotz steigender Kosten nicht

Die aktuelle Situation

Die Dürre belastet den Schweizer Gartenbau stark, wobei die Gemüsebauern mit zusätzlichen Mehrkosten von 25% konfrontiert sind. Dieser Kostenanstieg ist auf das reduzierte Angebot an Obst und Gemüse zurückzuführen, das von der Dürre betroffen war. Die Gärtner müssen daher die Preise erhöhen, um die Mehrkosten zu decken, aber die Preise steigen trotz steigender Kosten nicht.

Konkrete Beispiele

Ein Zürcher Gartenbauer zum Beispiel, der Tomaten anbaut, sieht sich aufgrund der Trockenheit mit einem Anstieg der Produktionskosten um 25% konfrontiert. Das bedeutet, dass der Verkaufspreis der Tomaten um je 25 Rappen steigen wird. Die Tomatenpreise steigen jedoch trotz steigender Kosten nicht, was angesichts der Tatsache, dass Gemüsegärtner mit einem

Operative Details

Dürre und Rekordhitze bringen die Schweizer Gartenbauern in Schwierigkeiten, die mit zusätzlichen Mehrkosten von 25% zu kämpfen haben. Gemäss der Organisation Faire Märkte Schweiz (FMS) führen steigende Produktionskosten und reduziertes Angebot an Obst und Gemüse nicht zu einem fairen Preisanstieg. Die Migros gewährt den Obst- und Gemüselieferanten einen Rabatt von 3%, aber die Preise steigen trotz steigender Kosten nicht.

Gemäss Angaben der Organisation FMS sind die Produktionskosten für ein Kilo Tomaten aufgrund der Dürre und der Rekordhitze um über 15 Schweizer Franken (CHF) gestiegen. Das bedeutet, dass die Gemüsegärtner für die Produktion von einem Kilo Tomaten mindestens CHF 25,50 bezahlen müssen, während sie vorher CHF 10,50 bezahlt haben. Die Einzelhandelspreise sind jedoch nicht entsprechend gestiegen.

„Die Preise steigen nicht, weil die Käufer nicht bereit sind, mehr für Obst und Gemüse zu bezahlen“, sagt Ursula Hunkeler, Präsidentin der FMS-Organisation. „Schweizer Einkäufer sind es gewohnt, niedrige Preise für Obst und Gemüse zu zahlen, und sie sind nicht bereit, mehr zu zahlen, auch wenn die Produktionskosten gestiegen sind.“

Besonders schwierig ist die Situation für die Gartenbauern im Kanton Tessin, die von der Dürre stärker betroffen sind als andere Kantone. Nach Angaben der Organisation FMS erlitten 70% der Gartenbauern im Kanton Tessin Verluste durch Dürre und Rekordhitze.

Das Gesetz über

Nützliche Tools zum Schutz Ihres Nettolohns

Um Wechselkursverluste zu reduzieren, vergleichen Sie CHF-EUR-Wechseloptionen und Banken für Grenzgänger.

Wichtige Punkte

Die Organisation Faire Märkte Schweiz (FMS) hat an Politik und Behörden appelliert, strukturell einzugreifen, um das Problem zu lösen. Es ist notwendig, die Preise anzupassen, einseitige Strafen zu beseitigen und die Käufer zur Rechenschaft zu ziehen. Die Wettbewerbskommission (Weko) muss die Kontrollmassnahmen verstärken und wirksame Regeln gegen unlautere Geschäftspraktiken durchsetzen.

In der Schweiz ist die Landwirtschaft den Herausforderungen des Marktes besonders ausgesetzt. Gemäss einem Bericht der Schweizerischen Eidgenossenschaft wurden im Jahr 2022 70% des Obst- und Gemüseanbaus in kleinen Betrieben mit weniger als 10 Beschäftigten erzeugt. Die Krise in der Branche ist jedoch offensichtlich: Im Jahr 2022 stiegen die Preise für Obst und Gemüse im Vergleich zum Vorjahr um 15%, während das Einkommen der Landwirte um 10% zurückging.

Besonders kritisch ist die Situation in einigen Kantonen. So stieg im Tessin der Preis für Obst und Gemüse im Jahr 2022 um 20 Prozent, im Wallis um 25 Prozent. In diesen Regionen ist die Obst- und Gemüseproduktion für die lokale Wirtschaft besonders wichtig. Die mangelnde Preisanpassung und das Vorhandensein einseitiger Strafen gefährden jedoch das Überleben der landwirtschaftlichen Betriebe.

Die Wettbewerbskommission (Weko) muss die Kontrollmassnahmen verstärken und wirksame Regeln gegen unlautere Geschäftspraktiken durchsetzen. Nach Angaben der FMS hat die Weko

Quelle: swissinfo.ch

Häufig gestellte Fragen
Warum steigen die Preise trotz steigender Kosten nicht?
Laut der Organisation Faire Märkte Schweiz (FMS) führen steigende Produktionskosten und reduziertes Angebot an Obst und Gemüse nicht zu einem fairen Preisanstieg aufgrund eines Ungleichgewichts der Verhandlungsmacht, das den großen Einzelhandel begünstigt.
Wie ist die Geschäftspraxis der Migros?
Die Migros gewährt den Obst- und Gemüselieferanten einen Rabatt von 3%, aber die Preise steigen trotz steigender Kosten nicht.
Was verlangt die Organisation Faire Märkte Schweiz (FMS)?
Die Organisation fordert strukturelle Maßnahmen zur Lösung des Problems, einschließlich der Anpassung der Preise, der Beseitigung einseitiger Strafen und der Ermächtigung der Käufer.

Verwandte Artikel