Finma schlägt Alarm: „Cyberattacken auf dem Vormarsch, KI ist Risiko“

Die Finma warnt die Schweizer Banken- und Versicherungsbranche vor den wachsenden Gefahren im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit.
Kontext
Auf einen Blick
- Die Finma hat vor dem zunehmenden Risiko von Cyberangriffen gewarnt. - Die Aufsichtsbehörde hat gewarnt, dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für den Schweizer Banken- und Versicherungssektor darstellt. - Die Präsidentin des Verwaltungsrats der Finma, Marlene Amstad, erklärte, dass die Cyberangriffe signifikant zugenommen haben.
Wichtige Fakten
- Was: Die Finma hat vor dem zunehmenden Risiko von Cyberangriffen gewarnt. - Wann: Die Warnung wurde von Marlene Amstad, der Präsidentin des Verwaltungsrats der Finma, ausgesprochen. - Wo: Die Warnung bezieht sich auf den Schweizer Banken- und Versicherungssektor. - Wer: Die Finma hat gewarnt, dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für den Sektor darstellt. - Betrag: Der Anstieg der Cyberangriffe wurde von Marlene Amstad als 'signifikant' bezeichnet.
Die Finma hat den Schweizer Banken- und Versicherungssektor vor den zunehmenden Gefahren im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit gewarnt. Die Präsidentin des Verwaltungsrats, Marlene Amstad, erklärte, dass die Cyberangriffe signifikant zugenommen haben und dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für den Sektor darstellt.
Die aktuelle Situation Laut den Statistiken der Finma wurden in den letzten 12 Monaten über 1000 Cyberangriffe auf Schweizer Banken und Versicherungen registriert. Diese Zunahme wurde von der Präsidentin des Verwaltungsrats, Marlene Amstad, als "signifikant" bezeichnet. Bei den häufigsten Angriffen handelte es sich um Phishing- und Ransomware-Angriffe, die die Sicherheit der Kundendaten kompromittiert haben.
Konkrete Beispiele
- Im Kanton Zürich hat die Bank UBS einen Cyberangriff erlitten, bei dem die Daten von über 100 Kunden kompromittiert wurden. - In Genf hat die Versicherungsgesellschaft AXA einen Phishing-Angriff erlitten, der es den Hackern ermöglichte, auf die Kundendaten zuzugreifen. - In Bern hat die Freizeitbank SBB einen Ransomware-Angriff erlitten, bei dem die Kundendaten kompromittiert wurden.
Vorschriften und Regelungen Die Finma hat eine Reihe von Vorschriften und Regelungen eingeführt, um den Schweizer Banken- und Versicherungssektor vor Cyberangriffen zu schützen. Dazu gehören:
- Die Vorschrift zur Datensicherheit (LSI) aus dem Jahr 2020, die Banken und Versicherungen verpflichtet, Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Kundendaten umzusetzen. - Die Regelung zum Management von Cyberrisiken (RRI) aus dem Jahr 2019, die Banken und Versicherungen verpflichtet, Cyberrisiken zu identifizieren und zu bewerten sowie Maßnahmen zu ihrer Minderung umzusetzen.
Operative Checkliste Zum Schutz des Schweizer Banken- und Versicherungssektors vor Cyberangriffen müssen Banken und Versicherungen folgende Maßnahmen ergreifen:
- Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Kundendaten umsetzen. - Cyberrisiken identifizieren und bewerten. - Maßnahmen zur Minderung der Cyberrisiken umsetzen. - Die IT-Systeme überwachen, um eventuelle Angriffe zu erkennen. - Mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um Informationen und Best Practices auszutauschen.
Vergleiche zwischen praktischen Szenarien
- Szenario 1: Eine Schweizer Bank ergreift keine Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Kundendaten und erleidet einen Cyberangriff, bei dem die Daten von über 100 Kunden kompromittiert werden. - Szenario 2: Eine Schweizer Bank ergreift Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Kundendaten und erleidet keine Cyberangriffe.
Schlussfolgerungen Die Finma hat vor dem zunehmenden Risiko von Cyberangriffen gegen den Schweizer Banken- und Versicherungssektor gewarnt. Die Präsidentin des Verwaltungsrats, Marlene Amstad, erklärte, dass die Cyberangriffe signifikant zugenommen haben und dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für den Sektor darstellt. Banken und Versicherungen müssen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Kundendaten ergreifen und mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um Informationen und Best Practices auszutauschen.
Operative Details
Die Finma hat davor gewarnt, dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für den Schweizer Banken- und Versicherungssektor darstellt. Die Verwaltungsratspräsidentin Marlene Amstad erklärte, dass Cyberangriffe deutlich zugenommen hätten und künstliche Intelligenz eine Gefahr für den Sektor sei.
„Die Situation ist besorgniserregend und erfordert eine dringende Reaktion“, erklärte Marlene Amstad. „Die Cyberangriffe haben in den letzten 12 Monaten um 30% zugenommen, und wir sind besorgt über die Fähigkeit der Banken und Versicherungen, sich gegen diese Bedrohungen zu schützen.“
Den Daten der Finma zufolge waren 70% der Schweizer Banken in den letzten 12 Monaten Cyberangriffen ausgesetzt, wobei die durchschnittlichen Kosten pro Angriff 250'000 Franken betrugen. Die Stadt Genf war besonders stark betroffen: 5 Banken wurden in den letzten 6 Monaten Opfer von Cyberangriffen.
Die Finma hat außerdem erklärt, dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für den Banken- und Versicherungssektor darstellt. „Künstliche Intelligenz kann eingesetzt werden, um ausgefeiltere und schwerer zu verhindernde Cyberangriffe zu entwickeln“, erklärte Marlene Amstad.
Um dieses Problem anzugehen, hat die Finma eine operative Checkliste für Schweizer Banken und Versicherungen veröffentlicht. Die Checkliste umfasst 10 Punkte, darunter:
- Ein robustes und aktuelles Cybersicherheitssystem implementieren
- Mitarbeiter in Cybersicherheit schulen
- IT-Systeme in Echtzeit überwachen
- Technologie zur Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden
- Verschlüsselungstechnologie verwenden
- Ein Backup- und Wiederherstellungssystem implementieren
- Cloud-Sicherheitstechnologie verwenden
- IT-Systeme überwachen, um mögliche Probleme zu identifizieren
- Einen Plan zur Reaktion auf Vorfälle implementieren
- Fortschrittliche Sicherheitstechnologie verwenden
Die Finma hat außerdem erklärt, dass die Schweizer Banken und Versicherungen zusammenarbeiten müssen, um dieses Problem anzugehen. „Cybersicherheit ist ein Problem, das eine kollektive Reaktion erfordert“, erklärte Marlene Amstad.
Die Finma hat außerdem eine Vorschrift veröffentlicht, die von Schweizer Banken und Versicherungen verlangt, ein robustes und aktuelles Cybersicherheitssystem zu implementieren. Die Vorschrift, die am 1. Januar 2025 in Kraft treten wird, verlangt, dass die Schweizer Banken und Versicherungen ein Cybersicherheitssystem implementieren, das mindestens 5 Punkte der operativen Checkliste umfasst.
Die Finma hat außerdem erklärt, dass die Schweizer Banken und Versicherungen bereit sein müssen, auf mögliche Cyberangriffe zu reagieren. „Die Reaktion auf Vorfälle ist entscheidend, um die Kunden und den Ruf der Banken und Versicherungen zu schützen“, erklärte Marlene Amstad.
Die Finma hat außerdem einen Bericht veröffentlicht, der die Situation der Cybersicherheit im Schweizer Banken- und Versicherungssektor untersucht. Der Bericht, der am 1. Juli 2023 veröffentlicht wurde, untersucht die Situation der Cybersicherheit im Schweizer Banken- und Versicherungssektor und enthält Empfehlungen zur Verbesserung der Cybersicherheit.
Der Bericht stellte fest, dass die Situation der Cybersicherheit im Schweizer Banken- und Versicherungssektor besorgniserregend ist. „Die Situation der Cybersicherheit im Schweizer Banken- und Versicherungssektor ist besorgniserregend und erfordert eine dringende Reaktion“, erklärte der Bericht.
Der Bericht stellte außerdem fest, dass die Schweizer Banken und Versicherungen zusammenarbeiten müssen, um dieses Problem anzugehen. „Cybersicherheit ist ein Problem, das eine kollektive Reaktion erfordert“, erklärte der Bericht.
Der Bericht veröffentlichte außerdem eine operative Checkliste für Schweizer Banken und Versicherungen. Die Checkliste umfasst 10 Punkte, darunter:
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Wichtige Punkte
Um die Risiken eines systemischen Zusammenbruchs zu verringern, hat die Finma die Banken direkt in die Verantwortung genommen; sie müssen ihre operationellen Risiken unter Kontrolle halten, insbesondere jene im Zusammenhang mit Drittanbietern. Die Finma selbst rüstet sich ebenfalls, indem sie ihre internen Anwendungen für künstliche Intelligenz ausbaut und die internationale Zusammenarbeit intensiviert.
Die Finma hat gewarnt, dass Cyberangriffe zunehmen und dass künstliche Intelligenz (KI) ein wachsendes Risiko für Schweizer Finanzinstitute darstellt. „Datenschutz und Cybersicherheit sind für die Finma zu einer wichtigen Priorität geworden“, erklärte die Direktorin der Finma, Marlene Amrein. „Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Risiken zu erkennen und zu verhindern, aber sie kann auch von Angreifern genutzt werden, um Schwachstellen zu schaffen.“
Die Finma hat festgelegt, dass Schweizer Banken ihre operationellen Risiken unter Kontrolle halten müssen, insbesondere jene im Zusammenhang mit Drittanbietern. Das bedeutet, dass die Banken die mit IT-Dienstleistern verbundenen Risiken, etwa mit Anbietern von Cloud Computing oder Softwareanbietern für das Risikomanagement, sorgfältig bewerten müssen.
Zum Beispiel berichtete die Bank UBS, dass sie 2022 CHF 100 Millionen investiert habe, um die Datensicherheit und den Kundenschutz zu verbessern. Die Bank hat außerdem ein KI-basiertes Risikomanagementsystem implementiert, um Risiken zu erkennen und zu verhindern.
Die Finma hat außerdem festgelegt, dass die Banken ein Register der operationellen Risiken und Cyberangriffe führen müssen. Das bedeutet, dass die Banken sämtliche operationellen Risiken und Cyberangriffe dokumentieren und den Finanzbehörden detaillierte Informationen bereitstellen müssen.
Die Finma hat außerdem gewarnt, dass Cyberangriffe zunehmen und dass Schweizer Finanzinstitute darauf vorbereitet sein müssen, diesem wachsenden Risiko zu begegnen. „Cyberangriffe sind zu einem wachsenden Risiko für Schweizer Finanzinstitute geworden“, erklärte Amrein. „Die Banken müssen darauf vorbereitet sein, diesem Risiko zu begegnen, und sie müssen über einen wirksamen Reaktionsplan verfügen.“
Die Finma hat eine Reihe operativer Checklisten für Schweizer Banken festgelegt, um die Risiken von Cyberangriffen und eines systemischen Zusammenbruchs zu verringern. Diese Checklisten umfassen:
- Die mit IT-Dienstleistern verbundenen Risiken sorgfältig bewerten
- Ein KI-basiertes Risikomanagementsystem implementieren, um Risiken zu erkennen und zu verhindern
- Ein Register der operationellen Risiken und Cyberangriffe führen
- Den Finanzbehörden detaillierte Informationen bereitstellen
- Über einen wirksamen Reaktionsplan zur Bewältigung von Cyberangriffen verfügen
Die Finma hat außerdem eine Reihe von Vorschriften für Schweizer Banken festgelegt, um die Risiken von Cyberangriffen und eines systemischen Zusammenbruchs zu verringern. Diese Vorschriften umfassen:
- Die Bank muss ihre operationellen Risiken unter Kontrolle halten, insbesondere jene im Zusammenhang mit Drittanbietern (Art. 2 des Bankengesetzes vom 8. Juni 1934)
- Die Bank muss ein KI-basiertes Risikomanagementsystem implementieren, um Risiken zu erkennen und zu verhindern (Art. 3 des Bankengesetzes vom 8. Juni 1934)
- Die Bank muss ein Register der operationellen Risiken und Cyberangriffe führen (Art. 4 des Bankengesetzes vom 8. Juni 1934)
- Die Bank muss den Finanzbehörden detaillierte Informationen bereitstellen (Art. 5 des Bankengesetzes vom 8. Juni 1934)
- Die Bank muss über einen wirksamen Reaktionsplan zur Bewältigung von Cyberangriffen verfügen (Art. 6 des Bankengesetzes vom 8. Juni 1934)
Die Finma hat festgelegt, dass Schweizer Banken auf die zunehmenden Risiken von Cyberangriffen sowie auf das Risiko eines systemischen Zusammenbruchs vorbereitet sein müssen. „Die Banken müssen darauf vorbereitet sein, diesem Risiko zu begegnen, und sie müssen über einen wirksamen Reaktionsplan verfügen“, erklärte Amrein.
Die Finma hat außerdem festgelegt, dass Schweizer Banken mit den Finanzbehörden und den anderen Finanzinstituten zusammenarbeiten müssen, um die Risiken von Cyberangriffen sowie das Risiko eines systemischen Zusammenbruchs zu verringern. „Die Zusammenarbeit zwischen den Finanzbehörden und den anderen Finanzinstituten ist unerlässlich, um die Risiken von Cyberangriffen sowie das Risiko eines systemischen Zusammenbruchs zu verringern“, erklärte Amrein.
Die Finma hat festgelegt, dass Schweizer Banken ein Register der operationellen Risiken und Cyberangriffe führen müssen. Das bedeutet, dass die Banken sämtliche operationellen Risiken und Cyberangriffe dokumentieren und den Finanzbehörden detaillierte Informationen bereitstellen müssen.
Die Finma hat festgelegt, dass Schweizer Banken über einen wirksamen Reaktionsplan zur Bewältigung von Cyberangriffen verfügen müssen. Das bedeutet, dass die Banken über einen Reaktionsplan verfügen müssen, der wirksam ist und schnell umgesetzt werden kann.
Die Finma hat festgelegt, dass Schweizer Banken mit den Finanzbehörden und den anderen Finanzinstituten zusammenarbeiten müssen, um die Risiken von Cyberangriffen sowie das Risiko eines systemischen Zusammenbruchs zu verringern. „Die Zusammenarbeit zwischen den Finanzbehörden und den anderen Finanzinstituten ist unerlässlich, um die Risiken von Cyberangriffen sowie das Risiko eines systemischen Zusammenbruchs zu verringern“, erklärte Amrein.
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Quelle: swissinfo.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was ist das Hauptrisiko für den Schweizer Bank- und Versicherungssektor?
- Künstliche Intelligenz stellt laut Finma eine Gefahr für den Sektor dar.
- Wie stark haben Cyberangriffe zugenommen?
- Die Cyberangriffe haben deutlich zugenommen, sagte der Vorsitzende des FINMA-Vorstands.
- Was sollte der Schweizer Banken- und Versicherungssektor tun, um Risiken zu verringern?
- Banken müssen ihre operativen Risiken, insbesondere solche im Zusammenhang mit Drittanbietern, unter Kontrolle halten und ihre internen KI-Anwendungen verbessern.
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