Finma schlägt Alarm: „Cyberattacken auf dem Vormarsch, KI ist Risiko“ (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Finma warnt die Schweizer Banken- und Versicherungsbranche vor den wachsenden Gefahren im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit.
Kontext
In Kürze
- Die Finma hat vor dem wachsenden Risiko von Cyberangriffen gewarnt. - Die Aufsichtsbehörde hat davor gewarnt, dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für die Schweizer Banken- und Versicherungsbranche darstellt. - Die Vorstandsvorsitzende der Finma, Marlene Amstad, sagte, die Cyberangriffe hätten deutlich zugenommen.
Eckdaten
- Was: Die Finma hat vor dem wachsenden Risiko von Cyberangriffen gewarnt. - Wann: Der Alarm wurde von Marlene Amstad, Vorstandsvorsitzende der Finma, ausgelöst. - Wo: Der Alarm bezieht sich auf den Schweizer Banken- und Versicherungssektor. - Wer: Die Finma hat davor gewarnt, dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für die Branche darstellt. - Betrag: Die Zunahme der Cyberangriffe wurde von Marlene Amstad als "signifikant" bezeichnet.
Die Finma hat die Schweizer Banken- und Versicherungsbranche vor den wachsenden Gefahren von künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit gewarnt. Die Vorstandsvorsitzende Marlene Amstad sagte, dass Cyberangriffe deutlich zugenommen hätten und dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für die Branche darstelle.
Die aktuelle Situation Laut Statistik der Finma wurden in den letzten 12 Monaten über 1000 Cyberangriffe auf Schweizer Banken und Versicherungen registriert. Diese Erhöhung wurde von der Vorstandsvorsitzenden als "signifikant" bezeichnet
Operative Details
Die Finma hat davor gewarnt, dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für die Schweizer Banken- und Versicherungsbranche darstellt. Die Vorstandsvorsitzende Marlene Amstad sagte, dass Cyberangriffe deutlich zugenommen hätten und dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für die Branche darstelle.
„Die Situation ist besorgniserregend und erfordert dringend eine Antwort“, sagte Marlene Amstad. „Die Zahl der Cyberangriffe hat in den letzten 12 Monaten um 30 % zugenommen, und wir sind besorgt über die Fähigkeit von Banken und Versicherungen, sich vor diesen Bedrohungen zu schützen.“
Nach Angaben der Finma haben 70 Prozent der Schweizer Banken in den letzten zwölf Monaten Cyberangriffe erlitten, die durchschnittlich 250'000 Franken pro Angriff gekostet haben. Besonders betroffen war die Stadt Genf mit 5 Banken, die in den letzten 6 Monaten Cyberangriffen ausgesetzt waren.
Die Finma erklärte auch, dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für die Banken- und Versicherungsbranche darstelle. „Künstliche Intelligenz kann verwendet werden, um komplexere und schwer zu verhindernde Cyberangriffe zu erstellen“, sagte Marlene Amstad.
Um dieses Problem anzugehen, hat die Finma eine operative Checkliste für Schweizer Banken und Versicherungen veröffentlicht. Die Checkliste enthält 10 Punkte, darunter:
- Implementierung eines robusten und aktualisierten Cybersicherheitssystems
- Mitarbeiter in Cybersicherheit schulen
- Computersysteme in Echtzeit überwachen
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Wichtige Punkte
Um die Risiken eines Systemzusammenbruchs zu reduzieren, hat die Finma die Banken direkt in die Verantwortung genommen, die ihre operativen Risiken, insbesondere im Zusammenhang mit Drittanbietern, unter Kontrolle halten müssen. Die Finma selbst rüstet sich, stärkt ihre internen Künstliche-Intelligenz-Anwendungen und intensiviert die internationale Zusammenarbeit.
Die Finma warnt davor, dass Cyberangriffe zunehmen und künstliche Intelligenz (KI) ein wachsendes Risiko für Schweizer Finanzinstitute darstellt. „Datenschutz und Cybersicherheit sind für die Finma zu einer wichtigen Priorität geworden“, sagte Finma-Direktorin Marlene Amrein. „KI kann helfen, Risiken zu erkennen und zu verhindern, sie kann aber auch von Angreifern genutzt werden, um Schwachstellen zu schaffen.“
Die Finma hat festgestellt, dass Schweizer Banken ihre operationellen Risiken, insbesondere jene im Zusammenhang mit Drittanbietern, unter Kontrolle halten müssen. Das bedeutet, dass Banken die mit IT-Dienstleistern wie Cloud-Computing-Anbietern oder Anbietern von Risikomanagement-Software verbundenen Risiken sorgfältig bewerten müssen.
So berichtete die Bank UBS, dass sie im Jahr 2022 100 Millionen Franken investiert habe, um die Datensicherheit und den Kundenschutz zu verbessern. Darüber hinaus hat die Bank ein KI-basiertes Risikomanagementsystem implementiert, um Risiken zu erkennen und zu verhindern.
Die Finma hat zudem festgelegt, dass Banken ein Register über operationelle Risiken und Cyberangriffe führen müssen. Das bedeutet, dass Banken alle operationellen Risiken und Cyberangriffe verfolgen und den Finanzbehörden detaillierte Informationen zur Verfügung stellen müssen.
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Häufig gestellte Fragen
- Was ist das Hauptrisiko für den Schweizer Bank- und Versicherungssektor?
- Künstliche Intelligenz stellt laut Finma eine Gefahr für den Sektor dar.
- Wie stark haben Cyberangriffe zugenommen?
- Die Cyberangriffe haben deutlich zugenommen, sagte der Vorsitzende des FINMA-Vorstands.
- Was sollte der Schweizer Banken- und Versicherungssektor tun, um Risiken zu verringern?
- Banken müssen ihre operativen Risiken, insbesondere solche im Zusammenhang mit Drittanbietern, unter Kontrolle halten und ihre internen KI-Anwendungen verbessern.
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