Breitband in Randregionen: 365 Millionen aus Bern (Grenzgänger-Leitfaden)

Bundeshaus in Bern, wo Gesetzesvorschläge zur Breitbandversorgung diskutiert werden

Die Tessiner Kantonsinitiative wird zu einem bundesweiten Vorschlag für ein Ultrabreitbandgesetz.

Kontext

In Kürze

  • Von der Regierung mit 365 Millionen Franken ausgestattet
  • Über einen Zeitraum von acht Jahren verteilte Ressourcen
  • Abdeckung auf das gesamte Staatsgebiet ausgedehnt
  • Universaldienst ab 2024 auf 80 Mbit/s erhöht

Eckdaten

  • Was : Gesetzesentwurf zum Ultra-Breitband
  • Wann: Iter im Jahr 2016 gestartet, in den Jahren 2023 und 2024 aktualisiert
  • Wo: Schweizerische Eidgenossenschaft und Randregionen
  • Wer: Bundesrat und eidgenössische Räte
  • Betrag: 365 Millionen Franken

Der Bundesrat hat beschlossen, die ursprünglich vom sozialistischen Nationalrat Bruno Storni vorgelegte kantonale Initiative "Sicherstellung eines flächendeckenden Angebots an Ultrabreitbanddiensten im gesamten Bundesgebiet" mit einem spezifischen Gesetzesvorschlag umzusetzen. Die Ankündigung wurde von Bruno Storni selbst über einen Beitrag auf der sozialen Plattform Facebook verbreitet, der die Ankunft positiver Nachrichten direkt aus Bern für die digitale Konnektivität in der Schweiz hervorhebt. Das von der Bundesregierung veranschlagte Gesamtbudget beläuft sich auf 365 Millionen Franken, eine Zahl, die im Laufe von acht Jahren schrittweise verteilt und ausgezahlt wird, um die weniger dicht besiedelten Gebiete des Landes zu unterstützen.

Ursprünge der kantonalen Initiative

Die Maßnahme hat ihre Wurzeln in einer 2015 formalisierten kantonalen Tessiner Initiative, die ausdrücklich eine flächendeckende Abdeckung von Ultrabreitbanddiensten in der ganzen Schweiz forderte.

Operative Details

Die technologische und regulatorische Entwicklung im Zusammenhang mit diesem Digitalisierungsplan hat in den letzten Jahren grundlegende Meilensteine erreicht. Bereits im Jahr 2023 haben die Bundesbehörden die sogenannte "Gigabit-Strategie" verabschiedet, eine programmatische Adresse, die eine Verbindungsgeschwindigkeit von mindestens 1 Gbit/s beim Download über die vor Ort verfügbaren Festnetzanschlüsse gewährleisten soll. Parallel dazu hat der Bund im Anschluss an das langwierige parlamentarische Verfahren beschlossen, das Niveau des obligatorischen Universaldienstes ab dem Jahr 2024 auf 80 Mbit/s anzuheben. Mit dieser technischen Schwelle gehört das Schweizer Netz derzeit zu den höchsten internationalen Niveaus in Bezug auf die Ausstattung mit grundlegender Telekommunikationsinfrastruktur.

Das aktuelle Gesetzgebungsverfahren

Die Umwandlung der kantonalen Initiative in einen übergeordneten Gesetzestext stellt den nächsten entscheidenden institutionellen Schritt dar. Das vom Bundesrat vorbereitete Gesetzespaket wird nun der formellen Prüfung durch die eidgenössischen Räte unterzogen, die die operativen und finanziellen Details der Maßnahme erörtern, bewerten und gegebenenfalls genehmigen müssen, bevor sie endgültig in Kraft tritt.

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Wichtige Punkte

Für Bürger, Einwohner, Unternehmen und Berufstätige, die täglich in den peripheren und ländlichen Regionen der Schweiz tätig sind, ist die Weiterentwicklung dieses Gesetzesvorschlags ein entscheidender Schritt zur Verringerung der digitalen Kluft zu den grossen urbanen Zentren. Die Verwendung der von der Bundesregierung bereitgestellten 365 Millionen Franken wird es ermöglichen, die Festnetz- und Mobilfunkinfrastruktur in Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte oder besonderen morphologischen Schwierigkeiten zu stärken. Diejenigen, die außerhalb der wichtigsten städtischen Zentren wohnen oder arbeiten, können nach und nach von stabileren, schnelleren und an den Parametern der oben genannten "Gigabit-Strategie" ausgerichteten Internetverbindungen profitieren.

Nächste institutionelle Schritte

Mit der Übergabe des Dossiers an die eidgenössischen Räte verlagert sich die Debatte nun auf die parlamentarische Ebene. Sofortige oder bürokratische Erfüllungen durch einzelne Nutzer oder lokale Unternehmen sind in dieser Phase des legislativen Übergangs nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen und Lebenshaltungskosten von Infrastrukturen und Dienstleistungen in den verschiedenen geografischen Gebieten der Schweiz finden Sie unter costo della vita.

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Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die vom Bundesrat vorgesehene Mittelausstattung?
Das von der Bundesregierung vorgesehene Budget beläuft sich auf 365 Millionen Franken, ein Betrag, der über einen Zeitraum von insgesamt acht Jahren verteilt wird, um die Digitalisierung der Randgebiete zu unterstützen.
Was sind die Geschwindigkeitsziele für Breitband in der Schweiz?
Im Jahr 2023 wurde die "Gigabit-Strategie" verabschiedet, die darauf abzielt, mindestens 1 Gbit/s Downloads über Festnetze zu gewährleisten, während der Universaldienst ab 2024 auf 80 Mbit/s erhöht wurde.
Was ist der Ursprung dieses Bundesgesetzentwurfs?
Die Maßnahme geht auf eine 2015 von Bruno Storni vorgelegte kantonale Tessiner Initiative zurück, die eine landesweite flächendeckende Ultra-Breitbandversorgung forderte und deren parlamentarischer Weg 2016 begann.

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