Zunehmende Personalabsenzen in Schweizer KMU: Die AXA-Studie (Grenzgänger-Leitfaden)

AXA-Studie zu Personalabwesenheiten und psychischer Gesundheit

Psychisch bedingte Absenzen betreffen 35% der Schweizer KMU. Die Daten der AXA-Studie zum Personalmanagement und den Kosten für Unternehmen.

Kontext

In Kürze

  • Personalabsenzen kosten Schweizer Klein- und Mittelbetriebe immer mehr Geld.
  • In den letzten zehn Jahren betraf das Phänomen vier von zehn Unternehmen.
  • Bei Unternehmen mit 50-250 Mitarbeitenden beträgt der Anteil 62%.
  • Mehr als ein Drittel der befragten KMU, 35%, sind von Abwesenheiten aus psychologischen Gründen betroffen.

Eckdaten

  • Was : AXA-Studie zu psychisch bedingten Personalabsenzen
  • Wann: Heute veröffentlichte Studie mit zehnjährigen Daten und einem Vergleich zum Jahr 2023
  • Wo: Schweiz (Zürich und nationaler KMU-Kontext)
  • Wer: AXA und die befragten kleinen und mittleren Unternehmen
  • Betrag: 62% für Unternehmen mit 50-250 Mitarbeitern und 35% für betroffene KMU

Zürich sieht die Veröffentlichung einer neuen Studie der AXA vor, die die Entwicklung der Personalabwesenheiten in Schweizer Klein- und Mittelbetrieben analysiert. Die Abwesenheit von Mitarbeitern kostet die kleinen und mittleren Unternehmen immer mehr Geld, ein Phänomen, von dem in den letzten zehn Jahren vier von zehn Unternehmen betroffen waren. Die Situation variiert je nach Unternehmensgröße und erreicht besonders hohe Anteile bei mittelständischen Unternehmen. Unter den Unternehmen mit 50-250 Mitarbeitenden erreicht der Anteil 62%, was unterstreicht, dass das Personalmanagement und die operative Kontinuität eine komplexe Herausforderung für das Schweizer Wirtschaftsgefüge darstellen. Zu den wichtigsten aufkommenden Herausforderungen gehört die psychische Belastung der Mitarbeiter, ein Faktor, der

Operative Details

Bei einer genaueren Analyse der Ergebnisse der von der AXA durchgeführten Forschung ergeben sich direkte Zusammenhänge zwischen den in der Personalverwaltung angewandten Prinzipien und der Verbreitung von Abwesenheiten aus psychologischen Gründen in den Unternehmen. Die Unternehmenskultur und der Grad der Autonomie der Mitarbeiter scheinen eine entscheidende Rolle bei der Prävention von emotionalen und psychischen Beschwerden am Arbeitsplatz zu spielen. Die festgestellten Unterschiede zwischen den verschiedenen Organisationsmodellen bieten eine konkrete Perspektive auf die interne Dynamik der Schweizer Unternehmensrealitäten und ermöglichen es zu verstehen, welche Managementansätze für den Schutz des psychischen Wohlbefindens der Arbeitnehmer am effektivsten sind.

Die Auswirkungen von Management- und Verantwortungsprinzipien

Die in der Studie veröffentlichten statistischen Daten weisen je nach Managementphilosophie der Unternehmensleitung erhebliche Unterschiede auf. Von den Unternehmen, die Freiheit und Eigenverantwortung für wichtig halten, melden 27 Prozent Abwesenheiten aus psychologischen Gründen. Im Gegensatz dazu steigt der Anteil unter den Unternehmen, die dieses Prinzip nicht befolgen, auf 43%, was zeigt, wie eine starre Kontrolle oder mangelnde Autonomie die psychische Belastung der Mitarbeiter erhöhen kann. Darüber hinaus glauben 66% der befragten Unternehmen, dass die Verantwortung für das psychische Wohlbefinden der Mitarbeiter bei den Führungskräften liegt, was bestätigt, dass die Führungsrolle für die Wahrnehmung des Arbeitsklimas von zentraler Bedeutung ist. Trotz des Bewusstseins der

Empfohlene Tools

Für eine aktuelle Schätzung nutzen Sie den Nettolohnrechner und den CHF-EUR-Wechselvergleich.

Wichtige Punkte

Die Reaktion der Schweizer Klein- und Mittelunternehmen auf den Anstieg psychisch bedingter Absenzen verdeutlicht die Notwendigkeit, die am Arbeitsplatz angewandten Präventionsmassnahmen sorgfältig zu überprüfen. Die präventiven Massnahmen verzeichnen im Vergleich zu 2023 keinen Zuwachs, und der Anteil der Unternehmen, die auf eine offene Feedbackkultur setzen, ist von 35 auf 28% gesunken. Andere Initiativen, die auf das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeitenden ausgerichtet sind, verharren auf einem niedrigen Niveau: Die Förderung der körperlichen Gesundheit durch Ernährung und Bewegung liegt bei 14%, während die Schulung von Vorgesetzten bei 11% stehen bleibt. Ein besonders signifikanter Aspekt betrifft die Tatsache, dass jedes vierte KMU angibt, keine spezifischen Massnahmen zur Prävention psychisch bedingter Absenzen zu ergreifen. Dies verdeutlicht beträchtliche Verbesserungspotenziale in der internen Organisation und im präventiven Risikomanagement im Zusammenhang mit der Arbeit.

Strategien und Instrumente für die Unternehmensführung

Um die Herausforderungen in den Bereichen Personalmanagement, Finanzplanung und organisatorische Stabilität strukturiert anzugehen, können Unternehmen und Fachleute auf gezielte Ressourcen zurückgreifen. Bei der Planung von Massnahmen im Personalbereich oder bei der Bewertung der mit den Mitarbeitenden verbundenen Kosten ist es sinnvoll, Wirtschafts- und Vorslorgedaten über die auf dem Portal verfügbaren Tools zu vergleichen. Diese sind nützlich, um Aspekte im Zusammenhang mit der Personalverwaltung und der Betriebswirtschaft in der Schweiz zu vertiefen. Für eine detaillierte Analyse der Kosten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt konsultieren Sie den Lohnrechner.

Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie stark wirken sich psychisch bedingte Absenzen auf Schweizer KMU aus?
Mehr als ein Drittel der befragten KMU (35%) geben an, dass sie durchschnittlich oder stark von Absenzen betroffen sind, die auf den psychischen Zustand der Mitarbeiter zurückzuführen sind. Dieser Prozentsatz zeigt ein signifikantes Wachstum im Vergleich zu 2023, als die Erhebung bei 25% lag, was auf eine zunehmende Aufmerksamkeit für ein Problem hinweist, das auch die schlanksten Unternehmensstrukturen und nicht nur die großen Industriekonzerne betrifft.
Welche Unternehmen verzeichnen die höchsten Abwesenheitsquoten?
In den letzten zehn Jahren waren vier von zehn Unternehmen von Absenzen betroffen. Die Situation variiert je nach Unternehmensgröße und erreicht besonders hohe Anteile bei mittelständischen Unternehmen: Bei Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 50 und 250 beträgt der Anteil 62%.
Welche Auswirkungen haben Managementprinzipien auf das psychische Wohlbefinden der Mitarbeiter?
Die statistischen Daten der Studie zeigen je nach Managementphilosophie deutliche Unterschiede. Unter den Unternehmen, die Freiheit und persönliche Verantwortung für wichtig halten, melden 27% Abwesenheiten aus psychologischen Gründen, während der Anteil bei den Unternehmen, die diesem Prinzip nicht folgen, auf 43% ansteigt. Darüber hinaus glauben 66 Prozent der befragten Unternehmen, dass die Verantwortung für das psychische Wohlbefinden bei den Führungskräften liegt.

Verwandte Artikel