Proteste gegen die Kosten für Heimbehandlungen (Grenzgänger-Leitfaden)
Am Samstag, den 18. April, wird in Bellinzona eine Demonstration in der Piazza gegen die Einführung von Kosten für Heimbehandlungen stattfinden.
Kontext
Auf einen Blick
- Protesto contro costi cure domicilio il 18 aprile a Bellinzona
- Petizione con oltre 20.000 firme contro i costi aumentati
- Costi aumentati per servizi di assistenza domiciliare in Ticino
Wichtige Fakten
- Data protesta: 18 aprile 2024
- Luogo protesta: Piazza Collegiata, Bellinzona
- Costo ora Lugano: 50 franchi per ora
- Costo ora Mendrisio: 40 franchi per ora
- Soglia esenzione: 25.000 franchi annui
- Data introduzione norme: 1 gennaio 2022
- Data nuove regole: 1 gennaio 2023
- Costo ora Bellinzona: 50 franchi per ora
Samstag, 18. April, wird die gleiche Allianz von Kräften, die die Petition gegen die Kosten für Hausnotfalldienste initiiert hat, in der Piazza Collegiata in Bellinzona demonstrieren, um ihre Forderung erneut zu betonen: die sofortige Einstellung der Maßnahme und ihre spätere Abschaffung. Die Petition hat bereits mehr als 20.000 Unterschriften in kurzer Zeit gesammelt, was ein starkes Unbehagen unter der tessinischen Bevölkerung zeigt, insbesondere in den Gemeinden Lugano, Locarno und Mendrisio, wo die Dienste der Hausnotfallhilfe und Pflege am häufigsten genutzt werden. 📊
Operative Details
Die aktuelle Situation
Die von der Regierung des Tessins eingeführte Maßnahme sieht vor, dass Nutzer von Diensten für Unterstützung und Pflege zu Hause einen Teil der Kosten für die Leistungen bezahlen müssen. Dies hat viele Sorgen unter den Menschen, die diese Dienste nutzen, ausgelöst, die sich durch diesen Kostenanstieg betroffen fühlen. Zum Beispiel ist der durchschnittliche Kosten für eine Stunde Unterstützung zu Hause in Lugano von 30 auf 50 Franken gestiegen, während in Mendrisio der Kostenanstieg von 25 auf 40 Franken erreicht hat.
Auswirkungen auf die Bürger
Der Auswirkungen dieser Maßnahme werden insbesondere von Menschen mit niedrigem Einkommen oder Behinderungen besonders stark betroffen sein, die möglicherweise nicht in der Lage sind, die zusätzlichen Kosten zu tragen. Die Protestaktion am Samstag, dem 18. April, soll dazu beitragen, die Öffentlichkeit auf dieses Problem aufmerksam zu machen und den Regierung dazu auffordern, ihre Entscheidung zu überdenken. Gemäß der Normen des 1. Januar 2022 sollten Personen mit einem Einkommen unter 25.000 Franken pro Jahr von der Zahlung befreit sein, aber viele Nutzer von Diensten für Unterstützung zu Hause haben Schwierigkeiten, diese Ausnahme zu erhalten.
Um dieser Situation zu begegnen, wurde ein Aktionsplan vorgeschlagen, der Folgendes umfasst:
- eine Überarbeitung der Normen, um eine breitere Ausnahme für Personen mit niedrigem Einkommen zu gewährleisten
- einen erhöhten Finanzierung für Dienste für Unterstützung zu Hause
- die Schaffung eines Unterstützungssystems für Menschen mit Behinderungen.
8Die Protestaktion ist eine Gelegenheit für die Bürger, ihre Sorgen auszudrücken und eine gerechtere Lösung zu fordern9, hat ein Organisator der Protestaktion erklärt.
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Wichtige Punkte
Was tun
Wenn Sie an der Protestaktion teilnehmen möchten, können Sie sich am Samstag, 18. April, um 15.00 Uhr in der Piazza Collegiata in Bellinzona einfinden. Die Protestaktion ist für alle Bürger der tessinischen Gemeinden geöffnet, insbesondere für die von Lugano, Locarno und Chiasso betroffenen, die stark von den erhöhten Kosten für die Pflege zu Hause betroffen sind. Zum Beispiel könnte ein Bürger aus Lugano mit einem jährlichen Einkommen von 60.000 Schweizer Franken bis zu 10.000 Franken mehr pro Jahr für die Pflege zu Hause zahlen müssen, laut den neuen Vorschriften, die am 1. Januar 2023 eingeführt wurden.
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Häufig gestellte Fragen
- Welche Maßnahme hat die Regierung im Tessin für häusliche Pflege und Unterstützungsdienste eingeführt?
- Die Maßnahme verlangt von den Nutzern, einen Teil der Kosten der Dienstleistungen zu tragen, die zwischen 10 und 50 Schweizer Franken pro Tag reichen können.
- Welche wirtschaftlichen Auswirkungen werden für einkommensschwache Einwohner in der Gemeinde Lugano durch die neue Maßnahme erwartet?
- Für einkommensschwache Einwohner in Lugano könnte die Auswirkung erheblich sein, mit Erhöhungen von bis zu 10.000 Schweizer Franken pro Jahr für häusliche Pflege, laut neuen Vorschriften, die am 1. Januar 2023 eingeführt wurden.
- Welche finanziellen Unterstützungsalternativen stehen den Nutzern der häuslichen Pflegedienste zur Verfügung, die von den neuen Kosten betroffen sind?
- Die Regierung gewährt Befreiungen für Einkommen unter 25.000 Francs und die Einrichtung eines Unterstützungsfonds, doch viele Menschen berichten von Schwierigkeiten, darauf zuzugreifen, was die Notwendigkeit effektiverer regulatorischer Überarbeitungen hervorhebt.