Post, Personalabbau in der Informatik reduziert (Grenzgänger-Leitfaden)

Posta Firmengebaeude in der Schweiz

Die Reorganisation Tech Acceleration der Post führt ab dem 1. Januar 2027 zu bis zu 40 Entlassungen und rund zwanzig Vertragsänderungen.

Kontext

In Kürze

  • Reduzierung der IT-Entlassungen bei der Post
  • Bis zu 40 Plätze gefährdet im Vergleich zu den ursprünglichen 60
  • Maßnahmen ab 1. Januar 2027
  • Kritik der Gewerkschaft Transfair am Management

Eckdaten

  • Was: Reorganisation der Informatik der Post mit Entlassungen und Vertragsänderungen
  • Wann: Maßnahmen ab 1. Januar 2027, Vernehmlassung abgeschlossen am Dienstag
  • Wo: Informatikbereich der Post
  • Wer: Post und Gewerkschaft Transfair
  • Betrag: Bis zu 40 Entlassungen und etwa zwanzig Vertragsänderungen

Die Reorganisation der Informatik der Post wird weniger Auswirkungen haben als im Juni angekündigt, als das Unternehmen ursprünglich mit rund 60 Entlassungen gerechnet hatte. Am Ende des Konsultationsverfahrens, das im Rahmen des Projekts Tech Acceleration eingeleitet wurde, stellte sich heraus, dass es bis zu 40 Entlassungen im Zusammenhang mit der Skalierung des IT-Sektors geben wird. Dies gab die Gewerkschaft Transfair am Dienstag offiziell bekannt und wies darauf hin, dass für das betroffene Personal etwa zwanzig Vertragsänderungen vorgesehen sind.

Anfang Juni hatte die Post die Streichung von rund 60 Vollzeitäquivalenten innerhalb der IT-Einheit gemeldet, jedoch darauf hingewiesen, dass der endgültige Rahmen erst am Ende der Konsultationsperiode festgelegt werde. Diese Restrukturierungsmaßnahmen treten offiziell ab dem 1. Januar 2027 in Kraft.

Operative Details

Trotz des Rückgangs der Gesamtzahl der geplanten Entlassungen im IT-Sektor im Vergleich zu den ursprünglichen Schätzungen vom Juni bekräftigt die Gewerkschaft Transfair, dass die derzeit geplanten vierzig Entlassungen immer noch zu hoch sind. Aus diesem Grund fordert die Gewerkschaft die Post nachdrücklich auf, eine weitere Reduzierung der Entlassungen in Betracht zu ziehen und dabei dem Schutz der von der Unternehmensumstrukturierung betroffenen Arbeitnehmer große Aufmerksamkeit zu schenken.

# Personalmanagement und Umsiedlungen

Personen, die Gefahr laufen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, sollten bei der Zuweisung von freien Stellen innerhalb der gesamten Postgruppe absoluten Vorrang haben. Ein besonders kritischer Punkt, den die Gewerkschaft angesprochen hat, betrifft die Zeit, die den Mitarbeitern unter bestimmten Umständen eingeräumt wird, um zu entscheiden, ob sie eine vom Unternehmen vorgeschlagene neue Funktion annehmen sollen. In einigen Fällen wurden Fristen von weniger als achtundvierzig Stunden festgelegt, eine Zeit, die deutlich unter der von dem von der Gewerkschaft selbst festgelegten Sozialplan vorgesehenen etwa einer Woche liegt.

Es sei daran erinnert, dass diese Kürzungen im Zusammenhang mit der Informatik nicht mit den Ende Juni bei Digital Services angekündigten übereinstimmen. Damals handelte es sich um eine weitere Umstrukturierung, die direkt mit Digital Health und Sanela Health verbunden war und bereits zum Abbau von insgesamt einundvierzig Arbeitsplätzen innerhalb des Unternehmens geführt hatte.

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Wichtige Punkte

Minderungsmaßnahmen und betriebliche Verfahren

Das Postunternehmen strebt an, die sozialen Folgen der Umstrukturierung zu mildern, indem es sich auf interne Instrumente wie natürliche Fluktuation, konzerninterne Versetzungen und freiwillige Vorruhestandsregelungen stützt. Trotz der Verwendung dieser Mechanismen, um einen Teil der Entlassungen zu absorbieren, bleibt die Besorgnis unter den Arbeitnehmern groß, insbesondere für diejenigen, die in Sektoren tätig sind, die einem ständigen strukturellen und digitalen Wandel unterliegen.

Für Mitarbeiter, die mit Vertragsänderungen oder beruflichen Übergängen innerhalb des Tessiner und Schweizer Arbeitsmarktes konfrontiert sind, ist es wichtig, die Fristen und internen Umsiedlungsangebote genau zu überwachen. Es ist ratsam, die Bedingungen der Versetzungen genau zu überprüfen und regelmäßig die Hilfsmittel zu konsultieren, die denjenigen zur Verfügung stehen, die sich in einer Phase der beruflichen Mobilität oder der Neuverhandlung ihrer Aufgaben befinden.

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Quelle: rsi.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie viele Entlassungen plant die Post im IT-Bereich?
Am Ende des Vernehmlassungsverfahrens im Rahmen des Projekts Tech Acceleration stellte sich heraus, dass es bis zu 40 Entlassungen im Zusammenhang mit der Verkleinerung des IT-Sektors der Post geben wird, weniger als die ursprünglich im Juni angekündigten rund 60 Entlassungen. Hinzu kommen rund zwanzig Vertragsänderungen für das betroffene Personal.
Wann treten die Restrukturierungsmaßnahmen in Kraft?
Die Maßnahmen zur Umstrukturierung und Reorganisation der Informatik der Post treten offiziell ab dem 1. Januar 2027 in Kraft, nach Abschluss des Vernehmlassungsverfahrens, das am Dienstag mit der offiziellen Ankündigung der Gewerkschaft Transfair endete.
Wie beabsichtigt die Post, die Auswirkungen der Kürzungen auf die Beschäftigung abzumildern?
Um die Auswirkungen der Umstrukturierung auf die Beschäftigung abzumildern, beabsichtigt das Postunternehmen, die natürliche Fluktuation des Personals, freiwillige Vorruhestandsregelungen und interne Versetzungen in andere Abteilungen des Konzerns zu nutzen und bei der Zuweisung der verfügbaren freien Stellen absoluten Vorrang einzuräumen.

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