Pferde und Drohnen: Die neue Spezialeinheit der Schweizer Armee

Die Schweizer Armee experimentiert mit Pferden und Drohnen für die Überwachung abgelegener Gebiete. Erfahren Sie, wie diese Innovation die Landesverteidigung verändert.
Kontext
In Kürze
- Die Schweizer Armee kombiniert Pferde und Drohnen für Spezialeinsätze
- Pferde werden seit über einem Jahrhundert eingesetzt, jetzt mit moderner Technologie
- Etwa 16 Rekruten pro Jahr werden als Patrouillenreiter ausgebildet
Wichtige Fakten
- Was: Spezialeinheit mit Pferden und Drohnen
- Wann: Programm läuft ab 2026
- Wo: Hauptsächlich in der Region Bern, Schönbühl
- Wer: Schweizer Armee
- Anzahl: 300 Pferde derzeit im Einsatz
Die Schweizer Armee experimentiert mit einer neuen Spezialeinheit, die traditionelle und moderne Technologien kombiniert: Patrouillen zu Pferd mit Überwachungsdrohnen. Diese innovative Kombination wurde kürzlich vorgestellt und zeigt, wie Pferde, die seit der Gründung der Schweizer Armee eingesetzt werden, mit den neuesten Technologien wie Drohnen kombiniert werden können.
Drohnen sind heute ein integraler Bestandteil des modernen Krieges, genau wie es die Pferde einst waren. Eine kleine Gruppe junger Rekruten lernt, beide im Rahmen eines speziellen Ausbildungsprogramms zu nutzen. Diese Rekruten übernehmen Patrouillen- und Überwachungsaufgaben, bei denen die Interaktion zwischen dem Vierbeiner und der Drohne geübt werden muss.
Eine junge Rekrutin sagte, dass sich das Pferd an die Drohne gewöhnen müsse, weil es am Anfang vor allem Angst vor allem Neuen habe. Zusammen mit einem Kollegen führt sie einen Aufklärungsauftrag am Rand eines Waldes durch. Mit Hilfe der Pferde werden vor allem Gebiete überwacht, die sonst schwer zugänglich wären. Dank der Drohnen wird das überwachte Gebiet weiter ausgedehnt.
Historische Nutzung von Pferden in der Schweizer Armee
Die Schweizer Armee setzt Pferde schon seit langer Zeit ein. Vor hundert Jahren verfügte sie über Zehntausende von Tieren. Heute sind es nur noch 300. Sie werden hauptsächlich zur Überwachung bestimmter Orte eingesetzt, zum Beispiel von kritischen Infrastrukturen mit einem großen Umfang, wie dem Flughafen Zürich, wo es nicht viele leicht befahrbare Wege um die Piste herum gibt.
Auch heute noch setzt die Schweizer Armee Pferde ein und bildet jedes Jahr etwa 16 Rekruten dafür aus. Kommandant Kim Schätti, verantwortlich für die Tiere der Armee, sagt: „Das Pferd kann sich schneller bewegen als eine Fußpatrouille.“ Pferde können schnell und relativ leise auf unebenen und unwegsamen Gelände reagieren.
Drohnen ermöglichen es den Soldaten hingegen, das Gelände nachts zu überwachen, dank der Wärmebildkameras, die Menschen und Tiere auch im Dunkeln unterscheiden können. Etwa die Hälfte der Pferde der Armee befindet sich in der Region Bern, in Schönbühl, wo Reiter und Pferde ausgebildet werden. Die Überwachung kann auch nachts dank der Wärmebildkameras gewährleistet werden.
„Pferde können einen Dienst leisten, den niemand sonst leisten kann“, sagt Schätti. Die Drohne ist das ideale Komplement: Die Kombination ist besser als ein Hubschrauber, flexibler und ermöglicht die Überwachung mehrerer Orte gleichzeitig. Die Reiterpatrouillen können somit für die Überwachung großer Gebiete eingesetzt werden.
Operative Details
Auswirkungen auf Sicherheit und nationale Verteidigung
Die Einführung dieser neuen Spezialeinheit hat wichtige Auswirkungen auf die Sicherheit und die nationale Verteidigung der Schweiz. Die Kombination aus Pferden und Drohnen ermöglicht es, abgelegene und schwer zugängliche Gebiete effizienter und flexibler zu überwachen. Dies ist besonders nützlich für die Überwachung kritischer Infrastrukturen wie dem Flughafen Zürich, wo Pferde sich schnell und leise auf unwegsamem Gelände bewegen können.
Vergleich mit traditionellen Technologien
Während Pferde seit Jahrhunderten verwendet werden, stellen Drohnen eine relativ neue Technologie dar. Die Fähigkeit der Drohnen, dank Wärmebildkameras nachts zu operieren, bietet einen erheblichen Vorteil gegenüber traditionellen Patrouillen. Dies ermöglicht die Überwachung großer und abgelegener Gebiete ohne die Notwendigkeit künstlicher Beleuchtung, wodurch das Risiko der Entdeckung verringert wird.
Praktische Szenarien
Ein praktisches Beispiel dafür, wie diese neue Einheit eingesetzt werden könnte, ist die Überwachung von Wald- oder Berggebieten. Pferde können sich leicht auf unwegsamem Gelände bewegen, während Drohnen eine Luftaufnahme liefern und potenzielle Bedrohungen identifizieren können. Diese Kombination ermöglicht eine schnelle und koordinierte Reaktion auf jede Gefahrensituation.
Vergleich zur vorherigen Situation
Bevor diese neue Einheit eingeführt wurde, war das Schweizer Militär hauptsächlich auf Fußpatrouillen oder Fahrzeuge für die Überwachung abgelegener Gebiete angewiesen. Die Verwendung von Pferden und Drohnen stellt einen erheblichen Fortschritt dar, der die Effizienz und Abdeckung der Überwachungsoperationen verbessert. Diese Veränderung spiegelt die Entwicklung militärischer Technologien und die Übernahme innovativer Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen der modernen Sicherheit wider.
Empfohlene Tools
Für eine aktuelle Schätzung nutzen Sie den Nettolohnrechner und den CHF-EUR-Wechselvergleich.
Wichtige Punkte
Was tun, wenn man in eine Überwachungsoperation involviert ist
Falls man in eine Überwachungsoperation dieser neuen Spezialeinheit involviert ist, ist es wichtig, den Anweisungen der Behörden zu folgen. Pferde und Drohnen sind fortschrittliche Werkzeuge, die eine spezielle Ausbildung erfordern, um effektiv eingesetzt zu werden. Die ausgebildeten Rekruten wissen, wie sie mit Pferden und Drohnen umgehen müssen, um die Sicherheit und Effizienz der Operationen zu gewährleisten.
Verfahren, um ein Patrouillenreiter zu werden
Um Patrouillenreiter zu werden, muss man ein spezielles Ausbildungsprogramm durchlaufen. Jährlich werden etwa 16 Rekruten ausgewählt und ausgebildet, um Pferde und Drohnen zu nutzen. Diese Ausbildung umfasst die Handhabung von Pferden, den Einsatz von Drohnen und die Koordination zwischen diesen beiden Technologien. Die Rekruten müssen in der Lage sein, unter schwierigen Bedingungen zu operieren und schnell auf Gefahrensituationen zu reagieren.
Nützliche Werkzeuge
Für weitere Informationen darüber, wie man Patrouillenreiter wird oder um die Überwachungsoperationen der Schweizer Armee kennenzulernen, kann man den Karrierechancenrechner nutzen. Dieses Werkzeug bietet detaillierte Informationen darüber, wie man der Schweizer Armee beitritt und welche Ausbildungsmöglichkeiten verfügbar sind.
Schlussfolgerung
Die Einführung von Patrouillen mit Pferden und Drohnen stellt einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Schweizer Militärtechnologie dar. Diese Kombination aus traditionellen und modernen Technologien bietet einen strategischen Vorteil bei der Überwachung abgelegener Gebiete und der nationalen Verteidigung. Für diejenigen, die Teil dieser neuen Spezialeinheit werden möchten, ist es wichtig, die Ausbildungsverfahren zu befolgen und die verfügbaren Werkzeuge zu nutzen, um die notwendigen Informationen zu erhalten.
Quelle: tvsvizzera.it
Häufig gestellte Fragen
- Wie werden die Rekruten im Umgang mit Pferden und Drohnen ausgebildet?
- Die Rekruten durchlaufen ein spezielles Ausbildungsprogramm, das den Umgang mit Pferden, den Einsatz von Drohnen und die Koordination zwischen diesen beiden Technologien umfasst. Jährlich werden etwa 16 Rekruten ausgewählt und ausgebildet, um zu Patrouillenreitern zu werden.
- Welche Vorteile bietet die Kombination von Pferden und Drohnen?
- Pferde können sich schnell und leise auf unwegsamem Gelände bewegen, während Drohnen dank ihrer Wärmekameras die Überwachung des Geländes auch nachts ermöglichen. Diese Kombination bietet eine größere Effizienz und Flexibilität bei der Überwachung abgelegener Gebiete.
- Wo werden die Rekruten zu Patrouillenreitern ausgebildet?
- Die Rekruten werden hauptsächlich in der Region Bern, in Schönbühl, ausgebildet, wo Reiter und Pferde für Überwachungseinsätze vorbereitet werden.
Verwandte Artikel
- Alle Artikel: Steuern
- Cavalli esercito svizzero: costi in aumento
- Ucraina supera Russia negli attacchi con droni
- Ex capo dell'esercito nel Cda di Kaiser Partner Privatbank
- Un ticinese a capo di due importanti servizi dell'esercito
- Romana Dell'erba nominata segretario della Commissione speciale Salute e Sicurezza