Krieg bremst Reisen ins Ausland: Ein Drittel der Schweizer verzichtet

Laut TCS fühlt sich ein Drittel der Schweizer im Ausland nicht sicher. Spanien und Portugal sind die beliebtesten Reiseziele.

Contesto

In Kürze - Ein Drittel der Schweizer verzichtet auf Auslandsreisen aus Unsicherheit - Politische Instabilität und Kriege beeinflussen Reisegewohnheiten - Spanien und Portugal sind die beliebtesten Ziele - Grenzpendler aus dem Tessin bevorzugen nahe Ziele wie Italien und Frankreich ## Wichtige Fakten - Was: Gefühl der Unsicherheit bei Auslandsreisen - Wann: Barometer 2026, durchgeführt im Februar/März - Wo: Schweiz - Wer: Touring Club Schweiz (TCS) - Umfang: 33% der Schweizer halten Auslandsreisen für unsicher Der Krieg bremst Auslandsreisen. Laut TCS fühlt sich ein Drittel der Schweizer nicht sicher, das Land für den Urlaub zu verlassen. Das Sicherheitsgefühl der Schweizer bei Auslandsreisen hat sich verschlechtert. Laut dem zehnten Barometer des Touring Club (TCS) hält ein Drittel Auslandsreisen für eher unsicher, gegenüber 19% vor einem Jahr. Dies ist ein Anteil, der seit der Pandemie nicht mehr erreicht wurde. Laut den heute veröffentlichten Umfrageergebnissen sind politische Instabilität und Kriege die Hauptfaktoren, die das Reiseverhalten beeinflussen (66%). Es folgen terroristische Bedrohungen (44%), Kriminalität (34%) und Gesundheitsrisiken (33%). ### Auswirkungen auf Grenzpendler Der Wunsch zu reisen bleibt hoch. Der Prozentsatz derer, die nie reisen, ist von 19% im Jahr 2025 auf 9% in diesem Jahr gesunken. Etwa 10% reisen häufiger als zuvor, 40% seltener, während für 38% die Häufigkeit unverändert geblieben ist. 'Dies zeigt eine Stabilisierung des Reiseverlangens nach dem Nachholeffekt in den ersten Jahren nach Covid', erklärt der TCS in einer Mitteilung. Besonders beliebt sind europäische Ziele, wobei Spanien und Portugal besonders geschätzt werden, während Nordamerika an Attraktivität verloren hat. Im Vergleich zu früheren Ausgaben hat sich auch die Wahl...

Dettagli operativi

Analyse der Reise-Trends Die Reisegewohnheiten der Schweizer verändern sich erheblich, was auch direkte Auswirkungen auf die Grenzgänger im Tessin hat. Laut dem jüngsten Reisebarometer sind politische Instabilität und bewaffnete Konflikte die Hauptfaktoren, die Reiseentscheidungen beeinflussen. Dies hat zu einer größeren Vorsicht bei Schweizer Reisenden geführt, mit einer Zunahme der Präferenz für europäische Ziele, die näher und sicherer sind. > „Sicherheit ist für viele Reisende zur obersten Priorität geworden“, sagt ein Branchenexperte. ### Vergleich mit früheren Ausgaben Im Vergleich zu früheren Ausgaben des Barometers hat sich auch die Wahl der Verkehrsmittel verändert. Vor zwei Jahren bevorzugten 67% der Befragten das private Auto, während dieser Präferenz heute auf 51% gesunken ist, gleichauf mit Flugzeug und Zug. Diese Veränderung könnte auf ein größeres Bewusstsein für die Risiken internationaler Reisen und eine größere Verfügbarkeit alternativer Verkehrsoptionen zurückzuführen sein. 📊 Konkrete Daten: - Privates Auto: 51% - Flugzeug: 24% - Zug: 25% ### Zukunftsszenarien Falls sich die geopolitische Lage weiter verschlechtert, ist es wahrscheinlich, dass die Zahl der Schweizer, die auf Auslandsreisen verzichten, steigen wird. Dennoch bleibt der Wunsch zu reisen hoch, und viele Menschen könnten nach sichereren und näheren Alternativen suchen. Europäische Ziele wie Spanien und Portugal könnten weiterhin beliebt sein, während Nordamerika an Attraktivität verlieren könnte. 💡 Checkliste für Reisende: - Überprüfen Sie die politische Lage des gewählten Reiseziels. - Erwägen Sie nähergelegene und sicherere Reiseoptionen. - Bewerten Sie alternative Verkehrsmittel wie Zug oder Flugzeug. - Informieren Sie sich über lokale Vorschriften und Einreiseanforderungen. ###...

Punti chiave

Was tun, wenn man ins Ausland reisen möchte Wenn man trotz Sicherheitsbedenken ins Ausland reisen möchte, ist es wichtig, einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Zunächst sollte man sich über die politische und Sicherheitslage des gewählten Reiseziels informieren. Man kann die Websites des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) oder des Außenministeriums des eigenen Landes konsultieren, um aktuelle Informationen zu erhalten. ### Schritte zur Vorbereitung 1. Informieren Sie sich über die politische und Sicherheitslage des gewählten Reiseziels. - Beispielsweise sollten sich Grenzgänger aus dem Tessin, die nach Italien reisen, über die roten oder orangen Zonen informieren, die vom italienischen Zivilschutzministerium angegeben werden. - Laut aktuellen Daten haben 30% der Schweizer im Jahr 2023 auf internationale Reisen verzichtet, mit einem erheblichen Rückgang bei Zielen wie der Ukraine, dem Libanon und der Türkei. 2. Konsultieren Sie die Websites des EDA oder des Außenministeriums, um aktuelle Informationen zu erhalten. - Das EDA bietet Echtzeit-Updates zu möglichen Risiken und Reisehinweisen. - Für die Einwohner von Lugano ist das Schweizer Konsulat in Mailand ein Anlaufpunkt für Unterstützung und Informationen. 3. Bewerten Sie die verfügbaren Transportoptionen und wählen Sie diejenige, die Sie für die sicherste halten. - Beispielsweise können Grenzgänger, die zwischen Chiasso und Mailand pendeln, Direktzüge wie den Gotthard Panorama Express wählen, der eine sichere und panoramische Route bietet. - Die Kosten variieren: Eine Hin- und Rückfahrkarte mit dem Zug kostet etwa 50 CHF, während mit dem Auto zusätzliche Kosten für Kraftstoff und Maut anfallen. 4. Stellen Sie sicher, dass Sie eine Reiseversicherung haben, die event...

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Häufig gestellte Fragen
Welche sind die Hauptfaktoren, die die Reisegewohnheiten der Schweizer beeinflussen?
Die Hauptfaktoren, die die Reisegewohnheiten der Schweizer beeinflussen, sind politische Instabilität und Kriege (66%), gefolgt von Terrorbedrohungen (44%), Kriminalität (34%) und Gesundheitsrisiken (33%).
Welche sind die bevorzugten Reiseziele der Schweizer für den Urlaub?
Die bevorzugten Reiseziele der Schweizer für den Urlaub sind europäische Destinationen, insbesondere Spanien und Portugal. Nordamerika hat an Attraktivität verloren.
Welche sind die bevorzugten Transportmittel der Schweizer für Reisen ins Ausland?
Die bevorzugten Transportmittel der Schweizer für Reisen ins Ausland sind das Privatauto (51%), das Flugzeug (51%) und der Zug (50%).

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