Reform der Grenzarbeitslosigkeit: 900 Mio. pro Jahr (Grenzgänger-Leitfaden)
Die Schweiz könnte durch die Reform der Grenzarbeitslosigkeit zusätzliche Kosten erleiden.
Kontext
Im Detail
Die Reform zur Arbeitslosigkeit von Grenzgängern wird derzeit im Staatssekretariat für Wirtschaft überarbeitet. Es ist vorgesehen, das bisher vom Staat vorgesehene Erstattungssystem der letzten Beschäftigung am Wohnort abzuschaffen und durch ein System der Zahlung von Arbeitslosenunterstützung an Grenzgänger zu ersetzen.
Die Kosten für diese Reform werden auf 600 bis 900 Millionen Franken pro Jahr geschätzt, was für eine Volkswirtschaft wie die Schweiz bedeutsam ist. So würde beispielsweise die Tessiner Gemeinde Bellinzona mit rund 40.000 Einwohnern rund 12 Millionen Franken pro Jahr für diese Maßnahme ausgeben, während die Tessiner Landeshauptstadt Lugano mit 55.000 Einwohnern rund 21 Millionen ausgeben würde.
Diese Reform könnte auch zu einer Erhöhung der Steuerbelastung für Grenzgänger führen, da die Arbeitslosenentschädigung höher sein könnte als der Betrag, den der Arbeitsstaat derzeit in der Schweiz auszahlt. Beispielsweise könnte ein Grenzgänger, der in Italien seinen Arbeitsplatz verloren hat und nun in der Schweiz Arbeitslosengeld bezieht, eine höhere Entschädigung erhalten als bereits in Italien. Dies könnte zu einer Erhöhung der Steuerbelastung für die Grenzgängerin und damit für das schweizerische Steuersystem führen.
Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und negative Auswirkungen auf die Grenzbevölkerung zu minimieren, ist es wichtig, dass das Staatssekretariat
Operative Details
Die Reform der Grenzarbeit im Tessin könnte zu einer deutlichen Senkung der Arbeitslosenquote führen, aber auch eine weitere wichtige Konsequenz für den Bund haben: die Verpflichtung des Staates des letzten Arbeitsplatzes zur Überwachung der Arbeitslosen. Die neue Regelung könnte die Tessiner Wirtschaft schätzungsweise fast 900 Millionen Franken pro Jahr kosten.
Die größte Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass Tessiner Unternehmen in der Lage sind, ihre Mitarbeiter zu halten, während sie sich in einer Situation grenzüberschreitender Arbeitslosigkeit befinden. Um dieses Problem anzugehen, sollte der Staat der letzten Beschäftigung eine Reihe von operativen Maßnahmen ergreifen, um die Situation der Arbeitnehmer zu überwachen und sicherzustellen, dass die richtigen Ressourcen und Unterstützung bereitgestellt werden.
Beispielsweise könnten die Unternehmen aufgefordert werden, eine detaillierte Liste der Arbeitnehmer vorzulegen, die grenzüberschreitend arbeitslos sind, und Informationen über die Maßnahmen bereitzustellen, die sie ergriffen haben, um ihnen bei der Suche nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten zu helfen. Gleichzeitig könnte der Stand der letzten Beschäftigung finanzielle Unterstützung und Beratungsdienste anbieten, um Arbeitslosen zu helfen, ihre Fähigkeiten zu verbessern und sich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.
Was die politischen Konsequenzen angeht, könnte die neue Disziplin zu einem erhöhten bürokratischen Aufwand für die Tessiner Unternehmen führen, die aufgefordert werden könnten, neue Prozesse und Verfahren zu verwalten, um
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Wichtige Punkte
Reform der Grenzarbeitslosigkeit: 900 Millionen pro Jahr für das Tessin
Die Grenzarbeitslosenreform ist ein strategisches Projekt des Bundesamtes für Mobilität (BFM) zur Erleichterung der grenzüberschreitenden Suche und Beschäftigung in der Schweiz. Im Jahr 2020 berechnete die Kostenschätzung Grenzarbeitslosigkeit jährliche Kosten von 900 Millionen Franken für die Schweiz, mit grösseren Auswirkungen auf Grenzregionen wie das Tessin.
Die Auswirkungen auf das Tessin:
- 347.000 Arbeitsplätze wurden im Zeitraum 2014-2018 in die Grenzregionen verlagert, wobei 22% aus Italien stammten.
- 2018 erhielten 12 '860 Personen Unterstützung bei der grenzüberschreitenden Stellensuche und 66% dieser Begünstigten wohnten im Tessin.
- Die Kostenschätzung Grenzarbeitslosigkeit berechnete in der Schweiz jährliche Kosten von 900 Millionen Franken, mit grösseren Auswirkungen auf Grenzregionen wie das Tessin. Insbesondere wurden die Kosten für Tessiner Unternehmen auf 100-120 Millionen geschätzt
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Quelle: cdt.ch
Häufig gestellte Fragen
- Wie hoch sind die Mehrkosten für die Schweiz?
- Die Mehrkosten werden auf 600 bis 900 Millionen Franken pro Jahr geschätzt.
- Wer würde das Arbeitslosengeld auszahlen?
- Der Staat der letzten Beschäftigung würde den Grenzgängern Arbeitslosengeld zahlen.
- Welche Folgen hat das für den Bund?
- Der Stand der letzten Anstellung wäre verpflichtet, die Überwachung der Arbeitslosen sicherzustellen.
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