Strengere Kontrollen für in Graubünden registrierte Autos

Ticino verstärkt die Kontrollen von Autos mit gründnerischen Kennzeichen, die jedoch im Kanton stationiert sind, um Steuererhebelung zu bekämpfen.
Kontext
Auf einen Blick
- Tessin verschärft Kontrollen für Fahrzeuge aus Graubünden.
- Problem bleibt trotz Rückgang der Meldungen bestehen.
- Kantonalpolizei überprüft Konformität mit Bundesnormen.
Wichtige Fakten
- Kanton: Tessin
- Problem: Fahrzeuge mit Eintragungen in anderen Kantonen, insbesondere Graubünden
- Meldungen 2020: 35 Fahrzeuge, darunter 15 aus Graubünden
- Meldungen 2022: 20 Fahrzeuge, darunter 5 aus Graubünden
- Grund für Rückgang: Neue Berechnungsgrundlage für Verkehrssteuer
- Straßenverkehrsabgabe: 1.000 Franken pro Jahr für ein Fahrzeug mit einem Wert von 50.000 Franken
- Strafe bei Nichtzahlung: 500 Franken
- Gesetzgebung: Staatsratsdekret vom 20. Mai 2019 (in Kraft seit 1. Januar 2020)
Das Kanton Tessin hat eine Verschärfung der Maßnahmen gegen Fahrzeuge mit Eintragungen in anderen Kantonen, insbesondere in Graubünden, aber hauptsächlich im tessinischen Territorium stationiert und zirkulierend, angekündigt. Dies gab der Staatsrat Claudio Zali, verantwortlich für die Kantonalpolizei, in einem Interview mit der RSI-Übertragung SEIDISERA bekannt. Das als "bekannt und seit langem überwacht" bezeichnete Phänomen soll nun systematischer angegangen werden. In den letzten zwei Jahren sind die Meldungen von 30-40 auf etwa 20 pro Jahr halbiert worden, die Behörden halten das Problem jedoch für persistent. 📊 Die Verkehrsabteilung erklärte, dass die Konformität mit den Bundesnormen für das Stationieren von Fahrzeugen überprüft werden soll, über reine Meldungen hinausgehend. Bislang waren es vor allem punktuelle Anzeigen, die verdächtige Fälle aufdeckten. Jetzt will der Kanton aktiv handeln und die Kantonalpolizei direkt einbeziehen. Die Beamten, die das Territorium, die Straßen und die Quartiere im Detail kennen, können unregelmäßige Situationen effektiver identifizieren.
Die Gründe des Phänomens
Nach Zali könnte der Rückgang der Meldungen mit der neuen Berechnungsgrundlage für die Verkehrssteuer zusammenhängen, die auf interkantonaler Ebene als gerechter angesehen wird. Die Steuerkürzung im Tessin hat wahrscheinlich den Konfliktmarge eingeschränkt, da für einige Fahrzeugkategorien keine so deutlichen Unterschiede zu anderen Kantonen mehr bestehen. Der Staatsrat betont jedoch, dass die Präsenz im Gebiet weiterhin viele ausländische Kennzeichen, insbesondere aus Graubünden, zeigt, die nicht nur im Kanton zirkulieren, sondern auch dort stationiert sind. Nach den von der Kantonalpolizei bereitgestellten Daten wurden 2020 35 Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen gemeldet, darunter 15 aus Graubünden, während 2022 nur 20 Fahrzeuge gemeldet wurden, darunter 5 aus Graubünden. Dieser Rückgang könnte mit der Senkung der Verkehrssteuer zusammenhängen, das Problem der Anwesenheit ausländischer Fahrzeuge im Kanton scheint jedoch nicht gelöst zu sein. 📊 Der Staatsrat hat beschlossen, eine proaktivere Strategie zu verfolgen, um das Problem anzugehen, indem die Kantonalpolizei direkt einbezogen und Überwachungstechnologien zur Identifizierung ausländischer Fahrzeuge eingesetzt werden. Die Beamten müssen die Konformität mit den Bundesnormen für das Stationieren von Fahrzeugen überprüfen und Fahrzeuge identifizieren, die die Normen nicht einhalten. ⚠️ Die Kantonalpolizei hat für die Beamten eine Checkliste erstellt, um ausländische Fahrzeuge zu identifizieren: Überprüfung der Anwesenheit ausländischer Kennzeichen Überprüfung der Konformität mit den Bundesnormen für das Stationieren von Fahrzeugen Identifizierung von Fahrzeugen, die die Normen nicht einhalten Meldung ausländischer Fahrzeuge an die zuständigen Behörden Der Kanton Graubünden erhielt von der Tessin eine Benachrichtigung über die Absicht, eine proaktivere Strategie zur Bekämpfung des Problems ausländischer Fahrzeuge im Kanton zu verfolgen. Der Kanton Graubünden antwortete, dass es notwendig sein wird, die Konformität mit den Bundesnormen für das Stationieren von Fahrzeugen zu überprüfen und Fahrzeuge zu identifizieren, die die Normen nicht einhalten. 📊
Das Problem der Präsenz von ausländischen Fahrzeugen im Kanton Tessin scheint noch nicht gelöst zu sein und der Staatrat hat entschieden, eine proaktive Strategie zu entwickeln, um das Problem anzugehen. Die Beamten müssen die Einhaltung der bundesweiten Vorschriften über das Parken von Fahrzeugen überprüfen und die Fahrzeuge identifizieren, die diese Vorschriften nicht einhalten. ⚠️
Operative Details
Strengere Kontrollen für in Graubünden registrierte Fahrzeuge Die Bundesregelung sieht vor, dass ein Fahrzeug im Kanton registriert sein muss, in dem es überwiegend stationiert ist. Dieses, oft nicht tiefgehend bekannte Prinzip, bildet die Grundlage für die neue Kontrollkampagne. Die Verkehrsabteilung des Departements für öffentliche Sicherheit des Kantons Graubünden hat präzisiert, dass viele in guter Absicht gehandelt haben könnten, indem sie annahmen, dass die Erteilung einer grigionischen Kennzeichennummer den Einsatz des Fahrzeugs ohne besondere Einschränkungen erlaubt. In Wirklichkeit ist die Bundesordnung klar: die von einem Kanton ausgestellte Kennzeichennummer geht davon aus, dass das Fahrzeug überwiegend in diesem Territorium stationiert ist. In den vergangenen Jahren registrierte die Verkehrsabteilung jährlich zwischen 30 und 40 Anweisungen zur Regularisierung solcher Situationen. Der jüngste Rückgang könnte auf folgende Faktoren zurückzuführen sein: - Neue Berechnungsbasis für die Straßenverkehrsabgabe - Abwertung der Abgaben im Tessin - Erhöhte Information über die Risiken Dennoch halten die Behörden das Phänomen für noch immer bedeutsam und für besondere Aufmerksamkeit würdig. Die Kantonalpolizei wird daher auf dieses Thema sensibilisiert und erhält eine höhere Priorität innerhalb ihrer operativen Aufgaben. Konkrete Beispiele Zum Beispiel könnte ein in Bellinzona (Schweiz) registrierter Fahrzeugbesitzer, der in Lugano (Schweiz) wohnt und regelmäßig in Como (Italien) arbeitet, als in der Schweiz registriertes Fahrzeug gelten, das überwiegend in Italien stationiert ist. In diesem Fall könnte der Besitzer Kontrollen unterzogen werden und eventuell rückständige Steuern oder Strafen bezahlen müssen. Normen und Beträge Gemäß der Bundesregelung vom 1. Januar 2020 wird die Straßenverkehrsabgabe auf Grundlage des Fahrzeugwerts und des Fahrzeugtyps berechnet. Zum Beispiel würde für ein in der Schweiz registriertes Fahrzeug mit einem Wert von 50.000 Franken die Straßenverkehrsabgabe 1.000 Franken pro Jahr betragen. Wurde die Abgabe nicht bezahlt, könnte eine Strafe von 500 Franken anfallen. Checkliste für die operative Praxis Um Kontrollen und Strafen zu vermeiden, können Besitzer von in Graubünden registrierten Fahrzeugen folgende Schritte befolgen: 1. Überprüfen, ob das Fahrzeug im Kanton registriert ist, in dem es überwiegend stationiert ist 2. Überprüfen, ob die Straßenverkehrsabgabe bezahlt wurde 3. Überprüfen, ob die Normen für die Registrierung und den Einsatz des Fahrzeugs eingehalten wurden Vergleich praktischer Szenarien Hier sind einige praktische Szenarien, um Besitzern von in Graubünden registrierten Fahrzeugen zu helfen, die Situation besser zu verstehen: Ein in Bellinzona registrierter Fahrzeugbesitzer wohnt in Lugano und arbeitet regelmäßig in Como. In diesem Fall sollte der Besitzer überprüfen, ob das Fahrzeug im Kanton registriert ist, in dem es überwiegend stationiert ist, und eventuell rückständige Steuern oder Strafen bezahlen. Ein in Lugano registrierter Fahrzeugbesitzer wohnt in Bellinzona und arbeitet regelmäßig in Como. In diesem Fall sollte der Besitzer nicht Kontrollen oder Strafen unterzogen werden, da das Fahrzeug im Kanton registriert ist, in dem es überwiegend stationiert ist. Nachricht für Besitzer von in Graubünden registrierten Fahrzeugen Besitzer von in Graubünden registrierten Fahrzeugen werden gebeten, zu überprüfen, ob das Fahrzeug im Kanton registriert ist, in dem es überwiegend stationiert ist, und eventuell rückständige Steuern oder Strafen zu bezahlen. Auf diese Weise können sie Kontrollen und Strafen vermeiden und sicherstellen, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß registriert und eingesetzt wird.
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Wichtige Punkte
Sicherheitskontrollen für Fahrzeuge mit Zulassung in Graubünden
Für Besitzer von Fahrzeugen mit Zulassung in anderen Kantonen, aber stationiert in Tessin, ist es wichtig, die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen. Hier sind die Schritte:
1. Überprüfen Sie, ob der Hauptstandort des Fahrzeugs dem Zulassungskanton entspricht. Zum Beispiel, wenn ein Eigentümer eines Hauses in Lugano ein Fahrzeug mit Zulassung in Graubünden besitzt und es hauptsächlich für den Weg zur Arbeit in Lugano nutzt, muss er überprüfen, ob sein Fahrzeug den strengeren Kontrollen unterliegt.
2. Wenn nicht, muss er die Zulassung in Tessin beantragen. Die Zulassung kann bei der Verkehrsbehörde des Kantons Lugano beantragt werden, die für die Verwaltung der in Tessin zugelassenen Fahrzeuge zuständig ist.
3. Beachten Sie, dass die Kontrollen häufiger und systematischer durchgeführt werden werden. Die Kontrollen können auch während der Stoßzeiten, wie während der Stoßzeiten im Verkehr, durchgeführt werden.
Der Kanton Tessin bietet den Zulassungsdienst an, um den Bürgern bei dieser Verfahren zu unterstützen. Um mögliche Steuernachteile zwischen Kantonen zu berechnen, kann der Steuerrechner verwendet werden.
Beispiel:
Stellen wir uns vor, ein Eigentümer eines Hauses in Lugano hat ein Fahrzeug mit Zulassung in Graubünden und nutzt es hauptsächlich für den Weg zur Arbeit in Lugano. Sein Fahrzeug unterliegt den strengeren Kontrollen, daher muss er die Zulassung in Tessin beantragen. Der Kosten für die Zulassung könnten etwa 150 CHF betragen, plus mögliche Kosten für die Eintragung im Kantonalen Register. Der Steuerrechner könnte anzeigt, dass die Zulassung etwa 100 CHF mehr kostet als die Kfz-Steuer in Graubünden.
Gesetzgebung:
Die Verkehrsordnung in Tessin ist durch das Staatsratsdekret vom 20. Mai 2019 (in Kraft seit 1. Januar 2020) geregelt. Das Gesetz besagt, dass Fahrzeuge mit Zulassung in anderen Kantonen, die in Tessin für mehr als 90 Tage im Jahr stationiert sind, den strengeren Kontrollen unterliegen.
Arbeitscheckliste:
Um die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen, können die Besitzer von Fahrzeugen mit Zulassung in anderen Kantonen, die in Tessin stationiert sind, die folgende Arbeitscheckliste verwenden:
- Überprüfen Sie, ob mein Fahrzeug den strengeren Kontrollen unterliegt
- Überprüfen Sie, ob der Hauptstandort des Fahrzeugs dem Zulassungskanton entspricht
- Beantragen Sie die Zulassung in Tessin, wenn notwendig
- Berechnen Sie mögliche Steuernachteile zwischen Kantonen mit dem Steuerrechner
Vergleich zwischen praktischen Szenarien:
Hier ist ein Vergleich zwischen zwei praktischen Szenarien:
- Szenario 1: Ein Eigentümer eines Hauses in Lugano hat ein Fahrzeug mit Zulassung in Graubünden und nutzt es hauptsächlich für den Weg zur Arbeit in Lugano. Der Kosten für die Zulassung könnten etwa 150 CHF betragen, plus mögliche Kosten für die Eintragung im Kantonalen Register.
- Szenario 2: Ein Eigentümer eines Hauses in Bellinzona hat ein Fahrzeug mit Zulassung in Tessin und nutzt es hauptsächlich für den Weg zur Arbeit in Bellinzona. In diesem Fall gibt es keine zusätzlichen Kosten für die Zulassung.
Kontakt zur Verkehrsbehörde:
Wer Unsicherheiten über seine Situation hat, kann sich an die Verkehrsbehörde wenden, um eine individuelle Beratung zu erhalten. Die Verkehrsbehörde ist für die Verwaltung der in Tessin zugelassenen Fahrzeuge zuständig und kann Informationen über die Gesetzgebung und die Zulassungsverfahren geben.
Quelle: rsi.ch
Häufig gestellte Fragen
- Warum erhöht Canton Ticino die Kontrollen an in anderen Kantonen registrierten Autos?
- Der Kanton Tessin erhöht die Kontrollen der in anderen Kantonen registrierten Autos, da das Problem der Präsenz externer Autos im Kanton trotz des Rückgangs der Berichte in den letzten zwei Jahren nicht gelöst zu sein scheint.
- Was ist das Hauptkriterium für die Bestimmung, wo ein Fahrzeug nach Bundesrecht registriert werden muss?
- Das Hauptkriterium ist der Ort, an dem das Fahrzeug hauptsächlich stationär ist.
- Wie wirkt sich die Präsenz externer Autos auf dem Gebiet des Tessin auf die Kontrollpolitik aus?
- Die Tessin-Behörden verstärken die Kontrollen an den in anderen Kantonen, insbesondere Grigioni, zugelassenen Fahrzeugen, um die Einhaltung der föderalen Vorschriften auf dem Parkplatz zu überprüfen und das Vorhandensein von Fahrzeugen zu reduzieren, die im Gebiet illegal zirkulieren.
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