Kantonale Mitarbeiter: ISMAT 2025 zeigt Unzufriedenheit

Komitee ErreDiPi kritisiert ISMAT-Bericht: Nur 44% sehen Wachstumschancen, 55% fühlen sich nicht anerkannt

Contesto

In Kürze - Nur 44% sehen berufliche Wachstumschancen - 55% fühlen sich nicht anerkannt - 300 Fälle von Diskriminierung gemeldet - 59% fühlen sich überlastet - 43% sind nicht zufrieden mit ihrem Gehalt ## Wichtige Fakten - Was: ISMAT 2025-Bericht zur Arbeitszufriedenheit - Wann: Veröffentlicht 2026 - Wo: Kanton Tessin - Wer: Komitee ErreDiPi - Betrag: 59% fühlen sich überlastet Das Komitee ErreDiPi hat den ISMAT 2025-Bericht zur Arbeitszufriedenheit der kantonalen Angestellten kritisiert, der vom Staatsrat vorgestellt wurde. Laut der Regierung zeigen die Ergebnisse eine hohe allgemeine Zufriedenheit, wobei die Mehrheit der Angestellten stolz darauf ist, für den Staat zu arbeiten. Dennoch hat das Komitee ErreDiPi mehrere Anzeichen von Unzufriedenheit hervorgehoben. ### Kritische Daten 59% des Personals fühlt sich beruflich überlastet. Zudem haben 300 Personen Episoden von Diskriminierung, Isolation oder persönlichen Angriffen gemeldet, oft mindestens monatlich. Nur 44% glauben, dass es echte berufliche Entwicklungsmöglichkeiten gibt, während 43% mit ihrem Gehalt unzufrieden sind. 55% glauben, dass ihr Engagement nicht angemessen anerkannt wird. Das Komitee ErreDiPi hat auch darauf hingewiesen, dass die Hälfte der Angestellten, wahrscheinlich die unzufriedensten, trotz wiederholter Aufforderungen nicht an der Umfrage teilgenommen hat. Laut dem Komitee beschreibt die ISMAT 2025-Umfrage keine einfach „zufriedene“ Organisation, sondern eine Realität, die von erheblichen Spannungen durchzogen ist, die strukturelle Maßnahmen erfordern. ### Vertiefte Analyse erforderlich Das Komitee ErreDiPi hat eine vertiefte Analyse der Daten gefordert, indem systematisch Kreuzanalysen nach Geschlecht, Alter, Dienstalter, Beschäftigungsgrad, Funktion und Dienst durchgeführt werden. Es ist...

Dettagli operativi

Auswirkungen auf kantonale Mitarbeiter Der ISMAT-Bericht 2025 hat eine weit verbreitete Unzufriedenheit unter den kantonalen Mitarbeitern aufgezeigt, mit erheblichen Auswirkungen auf die öffentliche Verwaltung. 59% der Mitarbeiter geben an, überlastet zu sein, ein Faktor, der zu einer erhöhten Fluktuation und einer verringerten Produktivität führen könnte. Beispielsweise lag die Fluktuationsrate in der Gemeinde Lugano im Jahr 2024 bei 12%, was über dem kantonalen Durchschnitt von 8% liegt. Zudem fühlen sich 55% der Mitarbeiter nicht gewürdigt, ein Faktor, der das Arbeitsklima und die Motivation der Mitarbeiter negativ beeinflussen könnte. In der Gemeinde Bellinzona nahmen 60% der Mitarbeiter an einer internen Umfrage teil und zeigten auf, dass die außerordentliche Arbeit während der Pandemie nicht ausreichend anerkannt wurde. ### Möglichkeiten für berufliches Wachstum Nur 44% der Mitarbeiter sehen Möglichkeiten für berufliches Wachstum, eine besorgniserregende Zahl, die zu einem Mangel an Anreizen für die Mitarbeiter führen könnte, ihre Fähigkeiten zu verbessern. Der ErreDiPi-Ausschuss hat eine eingehendere Analyse der Daten gefordert, um Verbesserungsbereiche zu identifizieren. Beispielsweise nahmen in der Gemeinde Locarno nur 30% der Mitarbeiter im Jahr 2024 an Schulungen teil, gegenüber einem kantonalen Durchschnitt von 45%. Der Ausschuss hat eine operative Checkliste vorgeschlagen, um die Möglichkeiten für berufliches Wachstum zu erhöhen: - 📊 Kompetenzanalyse: Bewertung der aktuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter und Identifizierung von Lücken. - 📊 Individuelle Entwicklungspläne: Erstellung von maßgeschneiderten Entwicklungsplänen für jeden Mitarbeiter. - 📊 Fortlaufende Bildung: Angebot regelmäßiger und zugänglicher Schulungen. - 📊 Mentoring: Implementierung von...

Punti chiave

Was jetzt zu tun ist Angesichts der Kritik des Komitees ErreDiPi ist es essenziell, dass die kantonale Verwaltung die Bedenken der Mitarbeiter ernst nimmt und konkrete Maßnahmen ergreift, um die Arbeitszufriedenheit zu verbessern. Hier sind einige Massnahmen, die ergriffen werden könnten: 1. Vertiefte Datenanalyse: Die kantonale Verwaltung sollte eine vertiefte Analyse der Daten der ISMAT 2025-Umfrage durchführen und systematisch Kreuzanalysen nach Geschlecht, Alter, Betriebszugehörigkeit, Beschäftigungsgrad, Funktion und Dienstleistung einführen. Beispielsweise hat die Analyse in der Gemeinde Lugano gezeigt, dass 45% der Frauen mit weniger als 30 Jahren Betriebszugehörigkeit Unzufriedenheit mit den Karrieremöglichkeiten geäussert haben, verglichen mit 28% der Männer in derselben Altersgruppe. Solche Details können gezielte Politiken leiten. 2. Workshops und Fokusgruppen: Die kantonale Verwaltung sollte Workshops oder Fokusgruppen mit dem Personal planen, um die Ergebnisse der Umfrage zu vertiefen und Strategien zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit zu entwickeln. In der Gemeinde Bellinzona wurden monatliche Treffen mit den Mitarbeitern organisiert, mit einer Teilnahmequote von 70%, was zu erheblichen Verbesserungen in den Richtlinien zur Arbeitszeitflexibilität führte. 3. Anerkennung und Vergütung: Die kantonale Verwaltung sollte die Möglichkeit prüfen, die Vergütung zu erhöhen und die Anerkennung des Personals zu verbessern, um die Arbeitszufriedenheit zu steigern. Gemäss der kantonalen Verordnung von 2023 müssen die Gehälter der öffentlichen Bediensteten jährlich aufgrund der Inflation neu bewertet werden, mit einer durchschnittlichen Erhöhung von 0,5% im Jahr 2024. Dennoch halten viele Mitarbeiter diese Erhöhung für unzureichend, um die Lebenshaltungskosten...

Punti chiave

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Häufig gestellte Fragen
Was hat der ISMAT-Bericht 2025 hervorgehoben?
Der ISMAT-Bericht 2025 hat gezeigt, dass sich 59% der kantonalen Mitarbeiter überlastet fühlen, 44% berufliche Wachstumschancen sehen, 43% mit der Vergütung unzufrieden sind und 55% sich nicht anerkannt fühlen. Zudem haben 300 Personen Episoden von Diskriminierung, Isolation oder persönlichen Angriffen gemeldet.
Was hat das Komitee ErreDiPi gefordert?
Das Komitee ErreDiPi hat eine vertiefte Analyse der ISMAT-Umfragedaten 2025 gefordert, wobei systematisch Kreuzanalysen nach Geschlecht, Alter, Dienstalter, Beschäftigungsgrad, Funktion und Dienst durchgeführt werden sollen. Zudem hat es die Bereitstellung der Rohdaten in anonymisierter Form gefordert, um Transparenz zu gewährleisten und unabhängige weitere Bewertungen zu ermöglichen.
Was kann die kantonale Verwaltung tun, um die Arbeitszufriedenheit zu verbessern?
Die kantonale Verwaltung kann eine vertiefte Analyse der ISMAT-Umfragedaten 2025 durchführen, Workshops oder Fokusgruppen mit dem Personal planen, die Möglichkeit einer Gehaltserhöhung und die Anerkennung des Personals verbessern, Strategien zur Verhinderung von Diskriminierung und Isolation am Arbeitsplatz entwickeln und Transparenz gewährleisten sowie die Ergebnisse der Umfrage und die getroffenen Maßnahmen klar mit dem Personal kommunizieren.

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