Gottardo: Verzögerungen, Kosten und Auswirkungen auf Pendler (Grenzgänger-Leitfaden)
Der zweite Tunnel des San Gottardo wird nach 11 Monaten wieder eröffnet: So wird der verlorene Zeit und die Auswirkungen auf die Grenzgänger wiederhergestellt.
Contesto
In Kürze Fresa Paulina wird nach 11 Monaten Stillstand in Airolo wieder aktiviert Rückstand von 6-8 Monaten aufgrund geologischer Probleme: nun wird geprüft, wie man wieder auf den Plan kommt Letzter kritischer Abschnitt von 400 Metern ist noch zu schlagen, mit spezieller Technik Eröffnung geplant 2030, aber es könnten finanzielle Verzögerungen bestehen ## Wichtige Punkte - Was: Wiederaufnahme der Arbeiten im zweiten Tunnel des Gottardtunnels mit der Fresa Paulina nach einem geologischen Stillstand - Wann: Stillstand ab Juni 2024, Wiederaufnahme der Arbeiten ab September 2024 - Wo: Airolo (zweiter Tunnel), 5 km vom südlichen Portal - Wer: USTRA (Bundesamt für Verkehr der Schweiz) und Projektleiter Udo Oppliger - Technisch: Langsamer Schacht (60-80 cm/Tag) für gebrochene Fels gegen 20 Meter/Fresa - Kosten: Finanzielle Auswirkungen sind noch zu bewerten - Frist: Eröffnung geplant 2030 Der Bau des zweiten Tunnels des San Gottardo hat die Arbeiten nach elf Monaten Stillstand wieder aufgenommen, aber der Rückstand und die Auswirkungen auf die Pendler aus dem Ticino sind noch zu bewerten. Die Fresa Paulina, die im Juni 2024 aufgrund 'wichtiger geologischer Probleme' gestoppt wurde, hat den Fortschritt in Airolo wieder aufgenommen, aber der angesammelte Rückstand — geschätzt zwischen 6 und 8 Monaten — erfordert nun eine Entscheidung: Die Arbeiten zu beschleunigen mit finanziellen Konsequenzen oder den ursprünglichen Zeitplan beizubehalten. Die Entscheidung wird vom Ufficio federale dei trasporti svizzeri (USTRA) getroffen, das bereits den Schacht des problematischen Abschnitts vorantreiben wollte, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. ### Unvorhergesehene geologische Probleme Das Problem konzentrierte sich auf einen Bereich von 400 Metern, fünf Kilometer vom südliche...
Dettagli operativi
Die Szenarien für Grenzgänger Die Wiederaufnahme der Arbeiten am Gotthard eröffnet zwei Hauptszenarien für Grenzgänger: ein optimistisches Szenario mit Aufholjagd bei den Verzögerungen und ein pessimistisches Szenario mit weiteren Verschiebungen. Schauen wir uns beide an. #### Szenario 1: Teilweises Aufholen der Verzögerungen Falls das ASTRA beschließt, den kritischen Abschnitt schneller zu bearbeiten – mit Spezialtechniken oder zusätzlichen Ressourcen – könnte der Tunnel bis 2031 eröffnet werden. Das würde bedeuten: - Verkürzung der Fahrzeiten zwischen Mailand und Lugano von 2 auf 1,5 Stunden (aktuell mit dem Eisenbahntunnel), was direkte Vorteile für Pendler bringt, die die Grenzübergänge Brogeda oder Chiasso nutzen. - Weniger Druck auf die bestehenden Übergänge, aber keine sofortige Lösung: Die Staus an Ponte Tresa oder Gaggiolo könnten bis zur Fertigstellung weiterhin bestehen bleiben. - Zusätzliche Kosten für Grenzgänger: Falls die Beschleunigung Sonderfinanzierungen erfordert, könnten diese Ausgaben – indirekt – in lokalen Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen (AHV/BVG) spürbar werden. #### Szenario 2: Strukturelle Verzögerung Wenn das ASTRA hingegen vorsichtiger vorgeht und zusätzliche Kosten zunächst vermeidet, könnte der Tunnel erst 2032 oder später eröffnet werden. In diesem Fall: - Grenzgänger müssen weiterhin auf die bestehenden Übergänge angewiesen sein, mit Wartezeiten, die – laut historischen ASTRA-Daten – in Spitzenzeiten über 2 Stunden liegen können (z.B. Verkehrsdaten Grenzübergänge 2023). - Auswirkungen auf die Produktivität: Pendler, die in der Schweiz arbeiten, könnten täglich Arbeitsstunden verlieren, was sich auf das Nettoeinkommen auswirkt (berechenbar mit dem Lohnabrechnung-Simulator). - Risiko weiterer Verzögerungen: Sollten neue geolo...
Punti chiave
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Häufig gestellte Fragen
- Warum haben sich die Arbeiten am zweiten Gotthardtunnel verzögert?
- Die Arbeiten wurden für 11 Monate wegen "erheblicher geologischer Schwierigkeiten" auf einer Strecke von 400 Metern in Airolo, 5 km vom Südportal entfernt, eingestellt. Das zerkleinerte und gefederte Gestein verlangsamte den Aushub auf 60-80 cm/Tag gegenüber den üblichen 20 Metern und sammelte eine geschätzte Verzögerung von 6 bis 8 Monaten.
- Wann ist die Eröffnung des zweiten Gotthardtunnels für den Straßenverkehr geplant?
- Die offizielle Eröffnung des zweiten Gotthard-Tunnels ist für 2030 geplant. Aufgrund von Verzögerungen aufgrund geologischer Probleme (6-8 Monate) und finanzieller Unsicherheiten prüft das Astra jedoch, wie die verlorene Zeit aufgeholt werden kann. Er könnte bis 2031 oder darüber hinaus rutschen, abhängig von den getroffenen Entscheidungen.
- Welche Folgen haben Gotthardverspätungen für Grenzgänger, die im Tessin arbeiten?
- Eine Verzögerung bei der Öffnung des Tunnels bedeutet, dass die Grenzgänger weiterhin von den aktuellen Grenzübergängen abhängig sein müssen und mit Warteschlangen und Wartezeiten konfrontiert sind, die 2 Stunden überschreiten können. Dies führt zu höheren Treibstoffkosten, Produktivitätsverlust und erhöhtem Arbeitsstress, der bereits von 32% der Grenzgänger gemeldet wurde.
- Wer zahlt die Mehrkosten aufgrund der Verspätung des zweiten Gotthard-Tunnels?
- Die Mehrkosten, die sich aus den Verspätungen ergeben, werden vom Astra noch bewertet. Jeder Monat der Verspätung kann 5-10 Millionen Franken an Produktivitätsverlusten für Pendler kosten. Wenn beschlossen wird, die Arbeiten mit außerordentlicher Finanzierung zu beschleunigen, könnten sich diese Kosten indirekt in den lokalen Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen niederschlagen und auch die Grenzgänger belasten.
- Welche spezielle Technik wird eingesetzt, um den kritischen Abschnitt des Gotthard-Tunnels zu überwinden?
- Auf der kritischen Strecke von 400 Metern in Airolo, wo das Gestein zerkleinert und weich ist, reicht die traditionelle Technik nicht aus. Der Fortschritt wird auf 60-80 cm pro Tag verlangsamt. Aus diesem Grund hat das Astra die Ausgrabung dieses Problembereichs mit einer "speziellen Technik" vorweggenommen, um weitere lange Wartezeiten zu vermeiden.