Frontalieri, „Gesundheitssteuer“ startet bis September
Die Region Lombardei bestätigt den Zeitplan für den finanziellen Beitrag, der dazu dient, die Gehälter des medizinischen Personals in den Grenzgebieten zur Schweiz zu unterstützen.
Contesto
Die Zollstelle Chiasso hat angekündigt, dass die italienische Vorschrift zur Erhöhung der Gehälter von Ärzten und Krankenschwestern, die in Grenzgebieten zur Schweiz arbeiten, in den kommenden Monaten in Kraft treten wird. Die Ankündigung kommt direkt von der Region Lombardei. Die Maßnahme geht auf das Staatsgesetz 213 aus dem Jahr 2023 zurück und wurde durch das Dekret des Gesundheitsministeriums vom 14. November 2025 operativ gemacht, das die Beteiligung der Grenzgänger an den Gesundheitskosten in der Schweiz regelt. „Das Ziel ist es, dies bis September umzusetzen. Dabei handelt es sich um eine wichtige Maßnahme, die ein Staatsgesetz anwendet und darauf abzielt, die Gesundheitsdienstleister in unserem Gebiet zu halten und ihre Abwanderung in die Schweiz zu verhindern“, sagte am Donnerstag der Assessor der Region Lombardei für Lokale Behörden und Berggebiete, Massimo Sertori, im Rahmen der Anhörung in der VIII. Kommission des Regionalrats. „Ärzte und Krankenschwestern, die in den lombardischen Gebieten an der Grenze zur Schweiz tätig sind, werden eine Gehaltserhöhung von 20 % erhalten“, was sich auf etwa 10.000 Franken brutto pro Jahr für Ärzte und 5.400 Franken für Krankenschwestern beläuft. Laut den in der Anhörung gemachten Angaben wären etwa 7.000 Arbeitnehmer betroffen, was eine Gesamtinvestition von etwa 45 Millionen Franken bedeutet. „Das Staatsgesetz – so Sertori weiter – sieht vor, dass die Mittel durch einen Beitrag von 3 % bis 6 % des Nettogehalts der sogenannten „alten“ Grenzgänger aufgebracht werden. Die Lombardei hat sich für die Mindestgrenze von 3 % entschieden“, berichtet Sertori selbst. Im Wesentlichen – so erklärt der lombardische Politiker – beträgt die Abgabe bei einem Nettogehalt von 4.000 Franken pro Monat 120 Franken; diese Mittel sollen dazu di...
Dettagli operativi
Die Auswirkungen des neuen Gesundheitsmaßnahme auf die Grenzgänger sind erheblich. Die Gehaltserhöhung von 20% für Ärzte und 5% für Krankenschwestern stellt eine erhebliche Verbesserung dar, geht jedoch mit einer Erhöhung des Nettolohns um 3% einher. Das bedeutet, dass Grenzgänger, die 4'000 Euro netto pro Monat verdienen, 120 Euro pro Monat als Beitrag zahlen müssen. Dieser Beitrag wird verwendet, um die Gehälter des medizinischen Personals in den Grenzgebieten zu unterstützen und so einen qualitativ hochwertigen Gesundheitsdienst zu gewährleisten. Allerdings hat die starke Kontroverse, die diese Maßnahme umgibt, zu einer negativen Reaktion seitens der Grenzgänger und ihrer Gewerkschaftsvertreter geführt. Die Gesundheitssteuer wurde als eine ungerechte Belastung für die Arbeiter angesehen, und das Thema fand auch in der Wahlkampagne für die Kommunalwahlen vom 24. und 25. Mai 2026 Platz. Die Frage ist zu einem Diskussionspunkt zwischen den Wählern und den Mitte-rechts-Parteien geworden, die die Norm unterstützt haben. Die Reaktion der Grenzgänger wurde durch die Tatsache motiviert, dass der Beitrag nicht zu einer sofortigen Verbesserung des öffentlichen Gesundheitsdienstes führen könnte, sondern eher zu einer doppelten Steuerbelastung. Dies hat zu einer Überlegung darüber geführt, wie die Grenzgänger den Wert des öffentlichen Gesundheitsdienstes wahrnehmen und ihren Wunsch nach einem schnelleren und konkreteren Service. ## Nützliche Tools zum Schutz Ihres Nettolohns Um Wechselkursverluste zu reduzieren, vergleichen Sie CHF-EUR-Wechseloptionen und Banken für Grenzgänger.
Punti chiave
Für die Grenzgänger, die in den Grenzgebieten zur Schweiz arbeiten, führt die neue Gesetzgebung einen finanziellen Beitrag ein, der dazu dient, die Gehälter des medizinischen Personals zu unterstützen. Dieser Beitrag wird zwischen 3% und 6% des Nettoeinkommens betragen. Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 4'000 Franken wird der Beitrag 120 Franken pro Monat betragen. Die gesammelten Mittel werden verwendet, um die Gesundheitsversorgung in den Grenzgebieten zu gewährleisten und zu stärken, zum Nutzen der Grenzgänger und ihrer Familien. Es ist wichtig, dass die Grenzgänger informiert sind, wie und wann dieser Beitrag zu leisten ist. Die Schritt-für-Schritt-Prozedur für die Zahlung des Beitrags lautet wie folgt: 1. Überprüfen Sie Ihr monatliches Nettoeinkommen. 2. Berechnen Sie 3% des Nettoeinkommens als Beitrag. 3. Zahlen Sie den Beitrag über das Bankensystem. 4. Erhalten Sie eine Zahlungsbestätigung. 5. Bewahren Sie die Zahlungsbestätigung für mögliche steuerliche Kontrollen auf. Für weitere Informationen und nützliche Tools besuchen Sie unsere Website und nutzen Sie den Gehaltsrechner, um Ihren Beitrag zu berechnen. Dieses Tool hilft Ihnen, Ihren Beitrag besser zu verstehen und Ihren monatlichen Haushalt zu planen. Quelle: rsi.ch
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Häufig gestellte Fragen
- Wie hoch ist der Beitrag für einen Grenzgänger, der 4'000 Euro netto im Monat verdient?
- Der Beitrag beträgt 120 Euro pro Monat.
- Wann tritt die neue Regelung in Kraft?
- Die Regelung tritt voraussichtlich im September in Kraft.
- Wie wird der Beitrag verwaltet?
- Der Beitrag wird über das Bankensystem abgewickelt und dient zur Unterstützung der Gehälter des medizinischen Personals in den Grenzgebieten.