Bund und Kantone überprüfen Aufgaben: Was ändert sich für Grenzgänger
Das Projekt Dissociation 27 schlägt Änderungen in 14 Bereichen vor, darunter Transport und Bildung. Hier sind die Auswirkungen für diejenigen, die im Tessin arbeiten.
Contesto
Zwischenbericht des Projekts Dissoziation 27 Das Projekt Dissoziation 27, das vor zwei Jahren von der Eidgenossenschaft und der Konferenz der Kantonsregierungen ins Leben gerufen wurde, hat am Freitag in Bern einen Zwischenbericht vorgestellt. Das Ziel des Projekts ist es, die Aufgabenverteilung zwischen der Eidgenossenschaft und den Kantonen zu analysieren und zu überarbeiten. Der Bericht schließt die Notwendigkeit einer vollständigen Reform des aktuellen Systems aus, das 2008 seine heutige Form angenommen hat, und schlägt gezielte Maßnahmen in etwa 15 Bereichen vor. ### Betroffene Bereiche Die Arbeitsgruppen haben 21 Bereiche untersucht, wobei in 14 davon Maßnahmen vorgeschlagen wurden. Zu den betroffenen Bereichen gehören Sicherheit, Soziales, Verkehr und Bildung. Insbesondere wurden Verbesserungspotenziale im regionalen Verkehr, im Agglomerationsverkehr, bei den Ergänzungsleistungen, bei der Förderung des Sports, beim Denkmalschutz und bei den Hochschulen identifiziert. Ausgeschlossen wurden hingegen die Reduktion der Krankenkassenprämien, die Wohnraumförderung und die Energie. 📊 Konkrete Beispiele: - Regionaler Verkehr: Der Bericht schlägt eine Verstärkung der regionalen Eisenbahnlinien vor, wie die Linie Lugano-Chiasso, mit einer zusätzlichen Investition von 50 Millionen Franken pro Jahr. Dies könnte die Reisezeiten für Grenzgänger um 15% reduzieren. - Agglomerationsverkehr: In Bellinzona schlägt das Projekt die Einführung von Vorzugsspur für den öffentlichen Verkehr vor, mit geschätzten Kosten von 20 Millionen Franken. - Ergänzungsleistungen: Für Grenzgänger, die im Tessin arbeiten, aber in Italien wohnen, schlägt der Bericht eine Erhöhung der Ergänzungsleistungen vor, mit einer Steigerung der Mittel um 10%, was etwa 12 Millionen Franken entspricht. ### Auf...
Dettagli operativi
Auswirkungen auf Grenzgänger Die vom Projekt Dissociation 27 vorgeschlagenen Änderungen, das zwischen der Eidgenossenschaft und den Kantonen diskutiert wird, könnten erhebliche Auswirkungen auf die Grenzgänger haben, die im Tessin arbeiten. Insbesondere die Bereiche Verkehr, Bildung und Kultur sind von großem Interesse für diejenigen, die täglich die Grenze überqueren. ### Regionalverkehr und Agglomerationsverkehr Die Verbesserungen im Regionalverkehr und im Agglomerationsverkehr könnten die Bewegungen der Grenzgänger erleichtern. Beispielsweise könnte eine Verstärkung der öffentlichen Verkehrsmittel die Reisezeiten verkürzen und die Lebensqualität für diejenigen verbessern, die im Tessin arbeiten, aber in Italien wohnen. Laut dem Richtplan Verkehr des Kantons Tessin sind bis 2025 Investitionen von 200 Millionen Franken für die Modernisierung der Infrastruktur vorgesehen. 📊 Betriebs-Checkliste: - Brogeda und Gaggiolo: Verkürzung der Wartezeiten dank neuer dedizierter Spuren. - Stadtbusse: Erhöhung der Frequenzen in den Stoßzeiten, mit einer Steigerung von 15% in den Verbindungen zwischen Mendrisio und Varese. - Regionalzüge: Einführung neuer Züge alle 15 Minuten zwischen Lugano und Chiasso, mit einer Verkürzung der Reisezeiten um 20%. > "Das Ziel ist es, die grenzüberschreitende Mobilität zu verbessern und die Bewegungen für die Arbeiter zu erleichtern." — Verantwortlicher für Verkehr des Kantons Tessin. ### Bildung und Hochschulen Die Änderungen im Bereich der Bildung und Hochschulen könnten neue Möglichkeiten für Grenzgänger bieten. Beispielsweise könnte eine Verbesserung der ergänzenden Leistungen den Zugang zu Weiterbildungskursen und beruflichen Auffrischungsprogrammen erleichtern. Dies könnte besonders nützlich für Grenzgänger sein, die ihre Fähigkeiten ve...
Punti chiave
Was jetzt zu tun ist Grenzgänger, die im Tessin arbeiten, sollten die Entwicklungen des Projekts Dissociation 27 genau verfolgen, das eine Überprüfung der Aufgaben zwischen der Eidgenossenschaft und den Kantonen vorsieht. Besonders wichtig ist es, die Entscheidungen zu verfolgen, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 vom Bundesrat und den kantonalen Regierungen getroffen werden, da diese ihren Arbeits- und Steuerstatus erheblich beeinflussen könnten. ### Offene Konsultation Die bis Juli 2024 offene Konsultation bietet eine entscheidende Gelegenheit für Grenzgänger, ihre Meinungen und Vorschläge zu äußern. Eine aktive Teilnahme an dieser Konsultation ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Grenzgänger in den endgültigen Entscheidungen berücksichtigt werden. Beispielsweise könnten Grenzgänger, die in den Gemeinden Chiasso, Mendrisio und Lugano wohnen, die Bedeutung von Steuererleichterungen für Pendler hervorheben, die täglich die Grenze überqueren. ### Vorbereitung auf Veränderungen Grenzgänger sollten sich auf mögliche Veränderungen in den Bereichen Verkehr, Bildung und Sportförderung vorbereiten. Beispielsweise könnten sie neue Möglichkeiten der Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung erkunden, die von den höheren Schulen des Tessin angeboten werden, wie die Scuola Universitaria Professionale della Svizzera Italiana (SUPSI). Zudem könnten sie an Sportförderprogrammen teilnehmen, um ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität zu verbessern, wie Schwimm- oder Fahrradkurse, die von den Gemeinden Bellinzona und Locarno organisiert werden. 📊 Operative Checkliste: - Überprüfung der Steuererleichterungen: Überprüfen Sie, ob Ihre Wohnsitzgemeinde Steuererleichterungen für Grenzgänger bietet. - Berufliche Weiterbildung: Melden Sie sich für...
Punti chiave
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Häufig gestellte Fragen
- Welche Sektoren sind am Projekt Dissociazione 27 beteiligt?
- Das Projekt Dissociazione 27 schlägt Änderungen in 14 Sektoren vor, darunter Sicherheit, Soziales, Verkehr und Bildung. Insbesondere wurden Verbesserungspotenziale im regionalen Verkehr, im Agglomerationsverkehr, in den Zusatzleistungen, in der Förderung des Sports, im Denkmalschutz und in den Hochschulen identifiziert.
- Was bedeutet das Prinzip der Kostenneutralität?
- Das Prinzip der Kostenneutralität bedeutet, dass jeder Aufgabenübertragung zwischen der Eidgenossenschaft und den Kantonen die Übertragung der entsprechenden finanziellen Ressourcen entsprechen muss. Dieses Prinzip wurde eingeführt, um sicherzustellen, dass die Änderungen keine zusätzlichen Kosten für die beteiligten Parteien verursachen.
- Was können Grenzgänger tun, um sich auf die Veränderungen vorzubereiten?
- Grenzgänger können bis Juli an der öffentlichen Konsultation teilnehmen, um ihre Meinungen und Vorschläge zu äußern. Zudem können sie neue Möglichkeiten für Weiterbildung und berufliche Weiterentwicklung nutzen, die von den Hochschulen angeboten werden, und an Sportförderprogrammen teilnehmen, um ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität zu verbessern.