Bohrmaschine erreicht Störungszone am Gotthard

Die mechanische Fräsmaschine 'Alessandra' hat ein entscheidendes Etappenziel beim Bau des zweiten Straßentunnels am Gotthard erreicht.

Contesto

In Kürze - Fräsmaschine erreicht Bruchzone am Gotthard - 14 Monate Arbeit für 4 km Tunnel - Bruchzone 320 Meter lang - Investition von 450 Millionen Schweizer Franken ## Wichtige Fakten - Was: Meilenstein bei der Konstruktion des zweiten Tunnels des Gotthard-Strassentunnels erreicht - Wann: 29. April 2026 - Wo: Gotthardpass, zwischen Airolo (TI) und Göschenen (UR) - Wer: Bundesamt für Strassen (ASTRA) - Betrag: 4 Kilometer Tunnel gebaut, Investition von 450 Millionen Schweizer Franken Nach etwa 14 Monaten Arbeit hat die Fräsmaschine 'Alessandra' die Höhle der nördlichen Bruchzone am Gotthardpass erreicht. Dieser Meilenstein wurde in Gegenwart zahlreicher Bergleute und Projektteilnehmer gefeiert. Gemäß der Bergbautradition wurde der Durchgang zuerst von einem Bergmann durchquert, der eine Statue der Heiligen Barbara bei sich trug. Die Arbeiten begannen im Februar 2025 in Göschenen und führten zum Bau von etwa vier Kilometern Tunnel, hauptsächlich durch den Aare-Granit, mit einem Fortschritt von bis zu 35 Metern pro Tag. Die etwa 320 Meter lange Bruchzone, bekannt als 'Mesozoikum', besteht hauptsächlich aus unkonsolidiertem Gestein und konnte nicht mit der Fräsmaschine ausgegraben werden. Daher wurde sie mit herkömmlichen Methoden vorbeugend geschaffen und gesichert. ### Strategische Bedeutung Der Direktor des ASTRA, Jürg Röthlisberger, betonte während der Feierlichkeiten die strategische Bedeutung des Gotthard: „Der Gotthard ist wahrscheinlich der spannendste Strassenabschnitt der Schweiz und hat gleichzeitig auch eine grosse strategische Bedeutung. Er verbindet den Norden und den Süden, die Deutschschweiz und den Tessin, ist eine Lebensader, eine Wirtschaftsstraße und für Hunderttausende einfach ein Stück Heimat.“ ### Operative Checkliste - Phase 1: Aushub mit Fräs...

Dettagli operativi

Nächste Schritte In den kommenden Wochen wird die Tunnelbohrmaschine 'Alessandra' die Bruchzone durchqueren und voraussichtlich im August mit dem Vortrieb nach Süden beginnen. Auch auf der Südseite laufen die Arbeiten weiter: Dort soll die Tunnelbohrmaschine 'Paulina' ab Mitte Mai mit dem Vortrieb nach Norden beginnen. Parallel dazu laufen die Arbeiten an der südlichen Bruchzone wie geplant. 📊 Betriebs-Checkliste: - Durchquerung der Bruchzone durch 'Alessandra': Geplant für Ende Juli. - Wiederaufnahme der Vortriebsarbeiten nach Süden durch 'Paulina': Mitte Mai. - Arbeiten an der südlichen Bruchzone: Laufend, geplantes Ende November 2024. ### Auswirkungen auf Grenzgänger Der Bau des zweiten Straßentunnels des Gotthard-Straßentunnels wird erhebliche Auswirkungen auf die Grenzgänger haben, die täglich den Grenzübergang nutzen. Infrastrukturverbesserungen wie diese können die Reisezeiten verkürzen und die Sicherheit erhöhen, was die Bewegungen zwischen dem Kanton Tessin und der Deutschschweiz erleichtert. 💡 Konkrete Beispiele: - Reisezeiten: Derzeit kann die Strecke von Lugano nach Göschenen während der Stoßzeiten bis zu 1 Stunde und 30 Minuten dauern. Mit dem neuen Tunnel wird eine Reduzierung auf 1 Stunde und 10 Minuten erwartet. - Sicherheit: Die Anzahl der Unfälle im Gotthard-Abschnitt betrug 2023 47. Mit dem neuen Tunnel wird eine Reduzierung der Unfälle um 20 % erwartet, dank Verbesserungen der Fahrbedingungen und der Verkehrssignalisierung. ### Vergleich mit der vorherigen Situation Bevor die Arbeiten begannen, war der Verkehr am Gotthard häufigen Unterbrechungen und Verzögerungen ausgesetzt, insbesondere während der Wintersaison. Mit der Fertigstellung des neuen Tunnels wird eine Reduzierung der Wartezeiten und eine allgemeine Verbesserung der Reisebedingungen...

Punti chiave

Was tun jetzt Grenzgänger, die regelmäßig den Gotthardpass nutzen, sollten die Updates zu den Bauarbeiten genau verfolgen und eventuelle Änderungen ihrer Routen planen. Laut den neuesten Schätzungen des USTRA sollten die Arbeiten an der zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels bis 2028 abgeschlossen sein, mit einer Gesamtinvestition von etwa 2,4 Milliarden Schweizer Franken. Während der Bauphase sind teilweise Strassensperrungen vorgesehen, insbesondere an Wochenenden und in Zeiten erhöhter Aktivität. Für Grenzgänger aus Tessiner Gemeinden wie Lugano, Mendrisio und Chiasso ist es entscheidend, über mögliche Umleitungen informiert zu bleiben. Beispielsweise könnte jemand, der normalerweise die Hauptstrasse in Richtung Norden fährt, alternative Routen wie die Strasse am Luganersee oder die Autobahn A2 in Betracht ziehen müssen. Es wird empfohlen, regelmäßig die offiziellen USTRA-Websites zu besuchen, um aktuelle Informationen zu Fertigstellungszeiten und möglichen Strassensperrungen zu erhalten. ### Nützliche Tools Um ihre Fahrten optimal zu planen, können Grenzgänger den Streckenrechner nutzen, um Reisezeiten und eventuelle Umleitungen zu schätzen. Beispielsweise könnte ein Grenzgänger, der um 7:00 Uhr morgens von Lugano aus startet, den Rechner verwenden, um zu bestimmen, ob es vorteilhafter ist, die Autobahn A2 zu nehmen oder über die Strasse am Luganersee auszuweichen, unter Berücksichtigung der Fahrzeiten und des Verkehrs. Zusätzlich können sie den Baukalender konsultieren, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dieses Tool bietet detaillierte Informationen zu den Tagen und Zeiten der Strassensperrungen und ermöglicht es den Grenzgängern, ihre Fahrten besser zu organisieren. Beispielsweise könnte ein Grenzgänger aus Mendrisio herausfinden, dass die Haupts...

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