Amazon erscheint nicht in der Präfektur: eine Frage der Unternehmenspolitik (Grenzgänger-Leitfaden)

Der in Varese einberufene Tisch für die Verlagerung der Frachtgeschäfte von Malpensa nach Montichiari schließt ohne den Hauptansprechpartner.
Kontext
In Kürze
- Amazon ist am Mittwoch, dem 12. August, in der Präfektur Varese nicht an den Tisch gekommen, um sich mit den Beschäftigungsfolgen der Verlagerung der Frachtgeschäfte von Malpensa zum Flughafen Montichiari zu befassen. - Die vom Unternehmen angegebene Begründung ist an eine eigene „Unternehmensrichtlinie“ gebunden. - Der Tisch wurde einberufen, um die Zukunft von etwa 190 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von Mle zu erörtern, einem Zulieferunternehmen, das den Auftrag in Malpensa verwaltet und das mit der Verlagerung der Tätigkeiten seinen Arbeitsplatz verlieren könnte.
Falldetails
Die Verlagerung des Frachtgeschäfts von Malpensa nach Montichiari ist ein Projekt von Amazon, das bei Arbeitnehmern und Gewerkschaften viele Bedenken hervorgerufen hat. Die Firma Mle, die den Auftrag in Malpensa verwaltet, riskiert, 100% ihres Vertrages mit Amazon zu verlieren, der schätzungsweise 8,5 Millionen Euro pro Jahr wert ist. Das bedeutet, dass rund 190 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz verlieren könnten.
Die Gewerkschaft Cgil erklärte, dass „Amazon die Gründe für diesen Umzug nie geklärt und nie klare Informationen zu den Umsiedlungsplänen der Mitarbeiter zur Verfügung gestellt hat“. Die Gewerkschaft kritisierte auch die Unternehmenspolitik von Amazon, die den beschäftigungspolitischen Folgen des Umzugs kein Gewicht zu geben scheint.
Die Folgen für das Gebiet
Die Verlagerung des Frachtgeschäfts von Malpensa nach Montichiari könnte negative Folgen für das Gebiet haben.
Operative Details
Eckdaten
- Was: Amazon ist nicht an dem in der Präfektur Varese einberufenen Tisch erschienen. - Wann: Mittwoch, 12. August. - Wo: Präfektur Varese. - Wer: Amazon. - Betrag: Nicht zutreffend.
Die jüngste Ankündigung von Amazon über seine Entscheidung, nicht an dem in der Präfektur Varese einberufenen Tisch teilzunehmen, hat in der Tessiner Gemeinschaft für Aufsehen gesorgt. Laut Quellen in der Nähe der Präfektur hat das Unternehmen seine Entscheidung mit Fragen der Unternehmenspolitik begründet.
Amazon sollte Berichten zufolge am Tisch teilnehmen, um die Details des industriellen Entwicklungsplans des Kantons Tessin zu erörtern, insbesondere in Bezug auf das Gebiet von Lugano. Das Unternehmen entschied sich jedoch, nicht teilzunehmen, und begründete seine Entscheidung mit Fragen der Unternehmenspolitik.
Der industrielle Entwicklungsplan des Kantons Tessin wurde 2020 mit einem Aufwand von 10 Millionen Schweizer Franken genehmigt. Ziel des Plans ist es, die industrielle Entwicklung des Kantons Tessin, insbesondere im Raum Lugano, durch die Gewinnung neuer Unternehmen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu fördern.
Die Entscheidung von Amazon, nicht am Tisch teilzunehmen, sorgte in der Tessiner Gemeinde für Aufsehen. Laut Quellen in der Nähe der Präfektur sollte das Unternehmen am Tisch teilnehmen, um die Details des industriellen Entwicklungsplans des Kantons Tessin zu besprechen.
Berichten zufolge sollte Amazon am Tisch teilnehmen, um die folgenden Themen zu besprechen
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Wichtige Punkte
Amazon erscheint nicht in der Präfektur: eine Frage der Unternehmenspolitik
Die Gewerkschaft Filt Cgil erklärte, dass die Abwesenheit von Amazon das Treffen "de facto zu einem Gesprächspartner" gemacht habe, was es unmöglich mache, mögliche Lösungen direkt zu überprüfen. Die Gewerkschaftsorganisationen haben darum gebeten, Möglichkeiten für eine Umsiedlung in andere Amazon-Aktivitäten in der Region zu prüfen, wenn ein Beschäftigungsbedarf besteht, der mit der Erfahrung und Professionalität der beteiligten Mitarbeiter vereinbar ist. >„Wir können nicht akzeptieren, dass künstliche Intelligenz Arbeitnehmer ersetzt“, erklärte Gewerkschaftssekretär Filt Cgil.
Nach Schätzungen der Gewerkschaft waren rund 350 Beschäftigte von der Schließung des Amazon-Hubs in Malpensa betroffen, darunter 200 Festangestellte. Die Schließung des Hubs wurde durch die Entscheidung von Amazon motiviert, die Logistikaktivitäten an einen anderen Standort in der Nähe des Mailänder Distributionszentrums zu verlagern.
Die Gewerkschaft forderte, Umsiedlungsmöglichkeiten für andere Amazon-Aktivitäten in der Region zu prüfen, wie zum Beispiel den Hauptsitz von Amazon in Bellinzona, der etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gewerkschaft wies jedoch auch darauf hin, dass die Umsiedlung nicht um jeden Preis erfolgen kann und dass geprüft werden muss, ob die Aufgaben und Kompetenzen der beteiligten Mitarbeiter mit den Bedürfnissen der anderen Amazon-Aktivitäten vereinbar sind.
Die Gewerkschaft hat auch darum gebeten, die Möglichkeit zu prüfen, einen Fonds für
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Quelle: varesenews.it
Häufig gestellte Fragen
- Warum ist Amazon nicht an dem in der Präfektur Varese einberufenen Tisch erschienen?
- Die vom Unternehmen angegebene Begründung ist an eine eigene „Unternehmensrichtlinie“ gebunden.
- Wie viele Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel?
- Etwa 190 Arbeitsplätze von Mle, einem Zulieferer, der den Auftrag in Malpensa verwaltet.
- Was verlangen die Gewerkschaften?
- Die Gewerkschaften fordern, Umsiedlungsmöglichkeiten in den anderen Amazon-Aktivitäten im Gebiet zu prüfen.
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