Elektrifizierung der Bahnstrecke Albate-Molteno: Sperrung Como-Lecco

Bild eines modernen Bahnhofs im Tessin mit einem ankommenden Zug an einem hellen Tag.

Bauarbeiten Mitte Dezember für die Elektrifizierung der Strecke Albate-Molteno, Einstellung des Verkehrs auf der Strecke Como-Lecco bis Juni 2029. Investition von 170 Millionen Euro.

Kontext

Auf einen Blick

  • Für Mitte Dezember geplante Bauarbeiten auf der Strecke Albate-Molteno
  • Verkehr auf der Strecke Como-Lecco mindestens bis Juni 2029 ausgesetzt
  • Geschätzte Investition für das Vorhaben: etwa 170 Millionen Euro
  • Für Molteno-Lecco fehlen noch 44 Millionen

Wichtige Fakten

  • Maßnahme → Elektrifizierung der Strecke Albate-Molteno
  • Baustellen → Beginn Mitte Dezember
  • Einstellung → Como-Lecco bis mindestens Juni 2029
  • Investition → rund 170 Millionen Euro
  • Erwartetes Ergebnis → 34 und 68 Fahrten; TILO in Richtung Schweiz bis Lecco

Mitte Dezember soll der Bau zur Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Albate und Molteno beginnen. Das Projekt wird am Freitag, dem 9. Oktober, im Lariofiere während des Treffens des Tavolo per la competitività erörtert. Der Beginn der Arbeiten wurde von den Spitzenvertretern von Rete Ferroviaria Italiana bei einer Anhörung des Regionalrats bestätigt.

Für diejenigen, die die Verbindung zwischen Como und Lecco nutzen, ist die bereits angekündigte Folge eine vollständige Einstellung des Bahnverkehrs bis mindestens Juni 2029. Die Einzelheiten zu den Ersatzbusverbindungen müssen noch festgelegt werden. Die Quelle nennt daher keine Fahrpläne, Haltestellen oder alternativen Strecken, die während der Sperrung gelten sollen.

Ein in zwei Bauabschnitte gegliedertes Projekt

Die Projektstrategie zielt darauf ab, Arbeiten an Straßenüberführungen und -unterführungen zu vermeiden, damit der örtliche Verkehr nicht beeinträchtigt wird. Die Baustellenbereiche werden in der Nähe der großen Verkehrsachsen eingerichtet. Für den zweiten Bauabschnitt zwischen Molteno und Lecco ist die technisch-wirtschaftliche Machbarkeit abgeschlossen, und beim Ministerium wurde das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingeleitet. Im Bereich der Piccola in Lecco ist außerdem eine elektrische Unterstation vorgesehen.

Die geschätzte Gesamtinvestition für das Vorhaben beträgt rund 170 Millionen Euro. Das Regionalreferat für Infrastruktur beabsichtigt, dem Ministerium vorzuschlagen, die Finanzierung des zweiten Abschnitts in den neuen Programmvertrag mit RFI aufzunehmen. Die Fertigstellung Molteno-Lecco wird etwa zwei Jahre und vier Monate Bauzeit erfordern, doch zunächst müssen noch 44 Millionen aufgebracht und das Genehmigungsverfahren abgeschlossen werden.

Das Endergebnis sieht mehr Fahrten und die endgültige Abschaffung der Dieselzüge vor: Auf der Strecke Albate-Molteno würde die Zahl der Züge pro Tag von 24 auf 34 steigen, auf Molteno-Lecco von 46 auf 68. Die Elektrifizierung würde außerdem eine Verlängerung der TILO-Verbindungen in Richtung Schweiz bis nach Lecco ermöglichen und eine alternative Strecke für Güterzüge aus der Schweiz bieten. Offen bleiben die von der Handelskammer vorgebrachten und von der Provinz Lecco in den Umweltstellungnahmen aufgegriffenen Forderungen nach einer Modernisierung der Bahnhöfe.

Operative Details

Für Reisende: zwei sehr unterschiedliche Phasen

Für einen Grenzgänger, der die Bahnverbindung zwischen Como und Lecco nutzt oder die künftige Verlängerung der Zugverbindungen in Richtung Schweiz im Blick hat, bringt das Projekt zwei unterschiedliche Auswirkungen mit sich: eine lange Unterbrechung während der Arbeiten und ein umfangreicheres Angebot nach der Elektrifizierung. Die Quelle ermöglicht es, die erste und die zweite Folge klar zu benennen, aber nicht festzulegen, wie jeder Reisetag organisiert sein wird.

Vorher, während und danach

Table 1: Phase
PhaseVerfügbare DatenVorsichtige Einordnung
Vor der Angebotsausweitung24 Züge pro Tag zwischen Albate und Molteno; 46 Fahrten zwischen Molteno und LeccoDies sind die Ausgangswerte für die angekündigte Erhöhung
Während der BauarbeitenVollständige Unterbrechung des Verkehrs auf der Strecke Como-Lecco bis mindestens Juni 2029; Ersatzbusse noch festzulegenDie Quelle erlaubt keine Planung eines detaillierten Ersatzverkehrs
Nach der Elektrifizierung34 und 68 Fahrten; keine Dieselzüge mehr; TILO-Verbindungen in Richtung Schweiz bis LeccoDas erwartete Ergebnis ist ein umfangreicheres Bahnangebot

Die Unterscheidung ist entscheidend für einen Grenzgänger, der die Nachricht einordnen muss, ohne die Bauphase mit dem nach der Elektrifizierung vorgesehenen Angebot zu verwechseln. Die Steigerung von 24 auf 34 und von 46 auf 68 beschreibt nicht die während der Unterbrechung verfügbaren Fahrten: Sie bezeichnet die für die anschließende Phase angekündigte Ausweitung.

Ebenso wird die Verlängerung der TILO-Verbindungen in Richtung Schweiz bis Lecco als Folge der Elektrifizierung dargestellt. Die Quelle nennt kein Datum für die Inbetriebnahme, keine Fahrzeiten und keine Haltestellen dieses Angebots; daher lässt sich aus der Ankündigung kein genauer Zeitplan ableiten.

Für diejenigen, die jenseits der Grenze arbeiten und sich im betroffenen Gebiet bewegen, steht die Einstellung des Bahnverkehrs fest. Der Ersatzverkehr hingegen ist in seinen Einzelheiten noch nicht beschrieben. Auch das Ziel, Eingriffe an Überführungen und Unterführungen zu vermeiden, liefert nur einen begrenzten Hinweis: Die Planung zielt darauf ab, die Auswirkungen auf den lokalen Straßenverkehr zu verringern, aber die Quelle beziffert weder mögliche Fahrzeiten auf der Straße noch Reisezeitersparnisse.

Der Vorteil für Güterzüge aus der Schweiz ist außerdem getrennt vom Personenverkehr zu betrachten. Die alternative Route ist für den Güterverkehr vorgesehen, während die Erhöhung der Fahrten und die Verlängerung der TILO-Verbindungen die für die Fahrgäste genannten Bahnverbindungen betreffen.

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Wichtige Punkte

Praktische Schritte zum Lesen der Nachricht

Die Quelle ermöglicht es, eine Vorgehensabfolge zu erstellen, aber keine Buchungsprozedur oder einen Busfahrplan. Für einen Grenzgänger, der an der Verbindung Como-Lecco interessiert ist, empfiehlt es sich daher, die bereits angegebenen Daten von den noch offenen Entscheidungen zu unterscheiden.

1. Lege den ersten zeitlichen Bezugspunkt fest. Betrachte Mitte Dezember als den in der Quelle angegebenen Beginn der Bauarbeiten. Halte dieses Datum von der Streckensperrung getrennt: Der Verkehr Como-Lecco soll bis mindestens Juni 2029 vollständig eingestellt bleiben, ohne dass im Text ein genaueres Enddatum genannt wird.

2. Unterscheide die beiden Baulose. Albate-Molteno ist der vom Beginn der Arbeiten betroffene Streckenabschnitt, während Molteno-Lecco das zweite Baulos ist. Für Letzteres ist die technisch-wirtschaftliche Machbarkeit abgeschlossen, und das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung wurde beim Ministerium eingeleitet. Es müssen noch 44 Millionen Euro aufgebracht und das Genehmigungsverfahren abgeschlossen werden; die geschätzte Bauzeit beträgt etwa zwei Jahre und vier Monate.

3. Nimm den Busverkehr nicht vorweg. Die Quelle besagt, dass die Einzelheiten zu den Ersatzbusdiensten noch festgelegt werden müssen. Schreibe dem Schienenersatzverkehr daher keine Route, Haltestelle oder Abfahrtszeit zu, die nicht angegeben wurden.

4. Unterscheide die vorübergehende Phase vom Endergebnis. Die Sperrung betrifft die Bauarbeiten; nach der Elektrifizierung sind 34 tägliche Verbindungen zwischen Albate und Molteno sowie 68 zwischen Molteno und Lecco vorgesehen, mit dem Verzicht auf Dieselzüge und der Verlängerung der TILO-Verbindung in Richtung Schweiz bis Lecco.

5. Halte die noch offenen Punkte getrennt: Die Finanzierung des zweiten Abschnitts muss im neuen Programmvertrag mit RFI vorgeschlagen werden, und die von der Provinz Lecco genannten Forderungen zur Aufwertung der Bahnhöfe liegen weiterhin auf dem Tisch.

Der Umfang der Informationen

Für einen Grenzgänger, der nach Aktualisierungen zu Ausweis G, AHV, BVG, KVG, Steuerrückvergütungen, Quellensteuer oder Doppelbesteuerung sucht, bietet diese Quelle keine Informationen: Ihr Gegenstand ist die Eisenbahninfrastruktur und die Organisation der Verkehrsdienste während und nach den Bauarbeiten. Ordne diesem Projekt daher keine steuerlichen oder sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen zu, da diese im Text nicht beschrieben werden.

Um dich über die genannten Verkehrsdienste zu orientieren, konsultiere mezzi pubblici Tessin.

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Quelle: comozero.it

Häufig gestellte Fragen
Wann beginnen die Arbeiten, und wie lange wird die Strecke Como-Lecco gesperrt sein?
Der Beginn der Bauarbeiten für die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke zwischen Albate und Molteno ist für Mitte Dezember vorgesehen. Für diejenigen, die die Verbindung zwischen Como und Lecco nutzen, ist eine vollständige Einstellung des Eisenbahnverkehrs bis mindestens Juni 2029 vorgesehen. Die Einzelheiten zu den Ersatzbusverbindungen müssen noch festgelegt werden, und Fahrpläne, Haltestellen oder alternative Strecken werden nicht angegeben.
Wie hoch ist die Gesamtinvestition, und welche Vorteile werden nach der Elektrifizierung erwartet?
Die geschätzte Gesamtinvestition für das Vorhaben beläuft sich auf rund 170 Millionen Euro. Nach der Elektrifizierung würde die Zahl der Züge auf der Strecke Albate-Molteno von 24 auf 34 pro Tag steigen, während sie auf der Strecke Molteno-Lecco von 46 auf 68 steigen würde. Die Elektrifizierung würde außerdem die Verlängerung der TILO-Verbindungen in die Schweiz bis nach Lecco sowie die endgültige Abschaffung der Dieselzüge ermöglichen.
Wie wird das Projekt zwischen Albate-Molteno und Molteno-Lecco gehandhabt, und welche Punkte sind noch offen?
Das Projekt ist in zwei Lose gegliedert. Für Albate-Molteno beginnen die Bauarbeiten Mitte Dezember. Für das zweite Los zwischen Molteno und Lecco ist die technisch-wirtschaftliche Machbarkeitsstudie abgeschlossen, und das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung wurde beim Ministerium eingeleitet. Für diesen Abschnitt fehlen noch 44 Millionen Euro, und das Genehmigungsverfahren muss abgeschlossen werden. Das regionale Infrastrukturressort beabsichtigt, die Finanzierung im neuen Programmvertrag mit RFI vorzuschlagen.
Betrifft das Projekt auch die Dienstleistungen für Grenzgänger, die in die Schweiz reisen?
Ja, die Elektrifizierung sieht eine Verlängerung der TILO-Verbindungen in Richtung Schweiz bis nach Lecco vor und bietet den Fahrgästen damit eine größere Reiseoption. Darüber hinaus wird das Vorhaben eine alternative Strecke für Güterzüge aus dem Schweizer Hoheitsgebiet bieten. Im Zusammenhang mit diesem Projekt sind keine steuerlichen oder sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen angegeben.

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