US-Zollabgaben: "Bleiben auch nach Trump" (Grenzgänger-Leitfaden)

SECO-Direktorin Helene Budliger Artieda erwartet, dass US-Zollabgaben auch nach dem Ende von Donald Trumps Amtszeit bestehen bleiben werden.

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US-Zölle: «Sie werden nicht mit Trump verschwinden» Die SECO-Direktorin Helene Budliger Artieda hat erklärt, dass die Reindustrialisierung der USA eine Frage ist, die über die inneren politischen Spaltungen des Landes hinausgeht. «Diese Politik wird nicht verschwinden, wenn ein Demokrat zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wird», warnte Artieda. Die SECO ist der Ansicht, dass die Vereinigten Staaten auf diese Einnahmen angewiesen sind, um einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Die US-Zollpolitik, die 2018 von Donald Trump eingeführt wurde, hatte erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Handel. Laut einem SECO-Bericht exportierte die Schweiz im Jahr 2020 Waren im Wert von rund 4,5 Milliarden Schweizer Franken (CHF) in die Vereinigten Staaten, während sie Waren im Wert von rund 3,8 Milliarden CHF importierte. Dies führte zu einem Handelsüberschuss für die Schweiz von rund 700 Millionen CHF. Die SECO macht sich jedoch Sorgen über die Auswirkungen der Zölle auf das Wirtschaftswachstum. Laut einer Schätzung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) könnte eine Zollerhöhung um 10 Prozent das Wirtschaftswachstum der Schweiz um rund 0,2 Prozentpunkte reduzieren. Zudem ist die SECO der Ansicht, dass die Vereinigten Staaten auf diese Einnahmen angewiesen sind, um einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Die SECO hat auch erklärt, dass die US-Zollpolitik negative Auswirkungen auf den internationalen Handel haben könnte. Laut einem SECO-Bericht wurde der internationale Handel im Jahr 2020 von rund 20 Prozent der von den Vereinigten Staaten erhobenen Zölle beeinflusst. Dies führte zu einer Preiserhöhung von 10 Prozent für die aus der Schweiz exportierten Waren. Die SECO hat auch festgestellt, dass die US-Zollpolitik negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswa...

Punti chiave

Die Schweiz sollte auf günstige Rahmenbedingungen setzen und von Experimenten in der Industriepolitik ablassen. "Das macht uns einzigartig und macht unsere Börse zu einem interessanten Ort. Die Unternehmen schätzen das", sagte die Staatssekretärin Marina Artieda. Die Schweiz hat eine lange Tradition der Neutralität und Stabilität, die ihr ermöglicht, ein wichtiger Exporthub zu sein. Die Schweiz hat bereits den Auswirkungen der von den USA im Jahr 2018 eingeführten Zölle auf die Exporte ausgesetzt. Laut den Zahlen des Eidgenössischen Zoll- und Zollverwaltungsamtes (EZZA) sanken die Exporte der Schweiz in die USA im Jahr 2019 um 7% gegenüber dem Vorjahr. Es ist jedoch nicht die einzige Nation, die von den Auswirkungen der Zölle betroffen ist. Beispiele für Kantone, die einen erheblichen Einbruch in den Exporten in die USA erlebt haben, sind der Kanton Tessin und der Kanton Wallis, die jeweils einen Rückgang von 10% bzw. 12% erlebt haben. Die Schweiz hat bereits eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der Zölle zu mildern. Zum Beispiel hat der Bundesrat die Finanzierung für Unternehmen, die im Exportsektor tätig sind, erhöht. Darüber hinaus hat der Bundesrat auch einen Solidaritätsfonds für Unternehmen eingerichtet, die aufgrund der Zölle einen erheblichen wirtschaftlichen Einbruch erlebt haben. Die Schweiz sollte weiterhin daran arbeiten, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Auswirkungen der Zölle zu reduzieren. Einige Maßnahmen, die ergriffen werden könnten, umfassen: - Verbesserung der Zugänglichkeit zu ausländischen Märkten - Erhöhung der Investitionen in Infrastruktur - Entwicklung von Ausbildungsprogrammen für Unternehmen - Verbesserung der Kommunikation mit den Zollbehörden Die Schweiz hat bereits gezeigt, dass sie ein wichtiger Handelspar...

Punti chiave

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Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet das Ende der Amtszeit von Donald Trump für die Zölle in den USA?
Das Ende der Amtszeit von Donald Trump wird nicht mit dem Verschwinden der Zölle in den USA einhergehen, wie die Direktorin der SECO, Helene Budliger Artieda, erklärt hat.
Warum ist die Reindustrialisierung der USA eine Frage, die über die politischen Spaltungen im Land hinausgeht?
Die Reindustrialisierung der USA ist eine Frage, die über die politischen Spaltungen im Land hinausgeht, weil die USA auf diese Einnahmen angewiesen sind, um einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.
Was sollte die Schweiz tun, um sich auf die aktuelle internationale Situation vorzubereiten?
Die Schweiz sollte sich auf günstige Rahmenbedingungen konzentrieren und auf Experimente in der Industriepolitik verzichten.

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