Schweizer Städte kühlen? „Die Arbeit hat gerade erst begonnen“ (Grenzgänger-Leitfaden)

Eine Schweizer Stadt während einer Hitzewelle.

Die Schweiz versucht sich an die Hitzewellen anzupassen, aber der Weg ist noch lang.

Kontext

In Kürze

  • Die Schweiz versucht, die Städte zu kühlen.
  • Die Arbeit hat gerade erst begonnen.

Eckdaten

  • Die Schweiz hat eine grössere Ausgabe- und Entscheidungskapazität.
  • Der Bundesrat fasst schneller Beschlüsse.
  • Die Schweizer Städte testen konkrete Massnahmen zur Temperatursenkung.

Die Schweiz ist ein Land mit einer grösseren Kauf- und Entscheidungskapazität. Der Bundesrat trifft Entscheide schneller, was bedeutet, dass die Schweizer Städte mit mehr Ausgaben- und Entscheidungskapazität rechnen können.

Die Kühlarbeiten der Schweizer Städte haben gerade erst begonnen, aber es sind bereits einige konkrete Massnahmen im Gange. So hat die Stadt Bern einen Plan lanciert, um die städtische Temperatur bis 2030 um 1°C zu senken. Der Plan sieht die Schaffung von Grünflächen, die Reduzierung des Einsatzes von Benzinfahrzeugen und die Installation von Stadtkühlanlagen vor.

Auch der Kanton Zürich arbeitet daran, die städtische Temperatur zu senken. Im Jahr 2020 genehmigte der Geschäftsrat des Kantons Zürich einen Plan, die städtische Temperatur bis 2050 um 1,5°C zu senken. Der Plan sieht die Schaffung von Grünflächen, die Reduzierung des Einsatzes von Benzinfahrzeugen und die Installation von Stadtkühlanlagen vor.

Die Schweiz hat zudem ein Bundesgesetz zur Reduktion der Treibhausgasemissionen verabschiedet. Das 2020 in Kraft getretene Gesetz verpflichtet die Kantone, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 50% zu reduzieren.

Operative Details

Die Arbeiten zur Kühlung der Schweizer Städte haben gerade erst begonnen, aber es ist noch ein weiter Weg. Martin Berchtold, Mitbegründer der Planungsfirma Berchtold+Krass, erklärte, die Schweiz verfüge über eine grössere Kauf- und Entscheidungskapazität als andere Länder.

Die Schweiz ist bekannt für ihre Betonung von Nachhaltigkeit und Umwelt, aber die Realität ist, dass die Schweizer Städte immer heißer werden. Gemäss einem Bericht der Kommission für Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung (CSRE) des Kantons Zürich aus dem Jahr 2022 verzeichnen die Schweizer Städte einen Temperaturanstieg von rund 1,5°C gegenüber dem Weltdurchschnitt.

Um dieses Problem anzugehen, hat die Schweizer Regierung einen Plan zur Abkühlung der Schweizer Städte aufgestellt. Der Plan sieht die Schaffung von Grünflächen, die Reduzierung des Einsatzes von Benzinfahrzeugen und die Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien vor. Zudem hat die Regierung einen Fonds in Höhe von 100 Millionen Schweizer Franken eingerichtet, um Stadtkühlungsprojekte zu finanzieren.

Doch laut Berchtold steht die Arbeit an der Kühlung der Schweizer Städte erst am Anfang. „Die Schweiz hat eine größere Ausgabe- und Entscheidungskapazität als andere Länder, aber die Arbeit zur Kühlung der Städte ist komplex und wird erhebliche Zeit und Ressourcen erfordern.» Er hat erklärt.

Zum Beispiel hat der Kanton Zürich einen Plan zur Schaffung von Grünflächen in der ganzen Stadt aufgestellt. Der Plan sieht die Schaffung von 100

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Wichtige Punkte

Schweizer Städte kühlen? „Die Arbeit hat gerade erst begonnen“

Die Schweizer Städte erproben konkrete Massnahmen zur Temperatursenkung. Die Stadt Zürich testet beispielsweise Schwammquartiere mit Regenwassersammlungen und durchlässigen Böden. Diese Initiative zielt darauf ab, die Regenwasseraufnahme zu reduzieren und die Abwassereffizienz zu verbessern.

Gemäss einem Bericht der Universität Zürich können Schwammquartiere die Regenwasseraufnahme um bis zu 70% reduzieren. Dies kann helfen, Überschwemmungen zu verhindern und den Druck auf die Wasserinfrastruktur zu verringern. Die Stadt Zürich hat bereits 10 Millionen Schweizer Franken (CHF) in den Bau eines experimentellen Schwammviertels investiert.

Nicht nur Zürich, auch andere Schweizer Städte folgen ihrem Beispiel. Zum Beispiel hat die Stadt Bern ein Projekt gestartet, um ein 10 Hektar großes Schwammquartier zu schaffen. Das Projekt sieht die Installation eines Regenwassersammelsystems und eines durchlässigen Bodens vor. Die Stadt Genf kündigte hingegen die Schaffung eines 5 Hektar grossen Schwammviertels mit einer Investition von CHF 5 Mio. an.

Die Schweiz ist bereits führend in der Schwammbezirkstechnologie. Die Stadt Lugano hat ein Schwammbezirksystem entwickelt, das bis zu 90% des Regenwassers aufnehmen kann. Die Stadt Lausanne hingegen hat einen Schwammbezirk geschaffen, der die Regenwasseraufnahme um bis zu 85% reduzieren kann.

In Bezug auf die

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Quelle: swissinfo.ch

Häufig gestellte Fragen
Was unternimmt die Schweiz, um die Städte zu kühlen?
Die Schweiz testet konkrete Massnahmen zur Temperatursenkung.
Wie lange dauert es, die Städte zu kühlen?
Die Arbeit hat gerade erst begonnen, aber der Weg ist noch lang.
Welche konkreten Massnahmen testet die Schweiz?
Die Schweiz testet Schwammquartiere mit Regenwassersammlungen und durchlässigen Böden.

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