SNB, so sehen die neuen Franken ab 2030 aus (Grenzgänger-Leitfaden)

Neue Schweizer Banknoten in der Gestaltung in Bern

Die SNB wählt das Grafikprojekt «J» von Emphase für die zehnte Banknotenserie: sechs Stückelungen zum Thema Höhe, die in den frühen 2030er Jahren im Umlauf waren.

Kontext

In Kürze

  • Die SNB hat das Grafikdesign für die zehnte Banknotenserie ausgewählt
  • Voraussichtliche Inbetriebnahme Anfang der 2030er Jahre
  • Thema: «Die Schweiz, geprägte Vielfalt», eine Reise in die Höhe
  • Gewinner: Emphase Sagl, Team Kilchör und Fasel

Eckdaten

  • Was: grafische Projektauswahl für die zehnte Serie Schweizer Banknoten
  • Wann: SNB-Ankündigung, Inbetriebnahme in den frühen 2030er Jahren
  • Wo: Schweiz, entworfen von der SNB in Bern und Zürich
  • Wer: Schweizerische Nationalbank (SNB); Gewinnerin Emphase Sagl
  • Projekt: ausgearbeitet J, geleitet von Fabienne Kilchör und Sébastien Fasel
  • Thema: «Die Schweiz, Vielfalt im Vordergrund»
  • Endgültiger Entscheid: SNB Bankrat
  • Sicherheit: in den nächsten Jahren zu entwickeln

Die Schweizerische Nationalbank hat sich für das Grafikprojekt entschieden, das zur zehnten Banknotenserie der Schweiz werden soll. Der Gewinner des von der SNB ausgeschriebenen Wettbewerbs war der ausgearbeitete J, der vom Studio Emphase Sagl unter der Leitung von Fabienne Kilchör und Sébastien Fasel entwickelt wurde. Die neuen Banknoten, insgesamt sechs Stückelungen, sollen «frühestens zu Beginn der 2030er-Jahre» in Umlauf gebracht werden, wie die Notenbank mitteilt.

Die in diesen Tagen präsentierten Bilder sind noch nicht endgültig: Der Bankrat der SNB muss sich nach einer Phase der grafischen, inhaltlichen und vor allem sicherheitstechnischen Entwicklung, die «die nächsten Jahre» erfordern wird, über die endgültige Form äußern. Die aktuellen Tickets, Frucht

Operative Details

Warum das Thema Höhenlage die ganze Schweiz anspricht

Die Wahl, die Schweiz in Höhenstufen zu erzählen, ist keine stilistische Übung: Sie bedeutet, auf sechs Schnitten die 4850 Meter zu durchqueren, die den Pegel des Lago Maggiore von den 4810 Metern der Punta Dufour trennen, und dabei mindestens vier der sechs biogeografischen Regionen zu berühren, die auf Bundesebene anerkannt sind. Es ist eine Idee, die den helvetischen Polyzentrismus aufwertet, bei dem die Eidgenossenschaft mit 26 Kantonen und rund 2100 Gemeinden koexistiert, jede mit ihrer eigenen landschaftlichen Identität. Für eine Wirtschaft, die auf Tourismus, Berglandwirtschaft, Spitzenforschung und logistischer Infrastruktur aufbaut – von den Alpenpässen bis zu den Güterverkehrskorridoren wie dem Gotthard – übersetzt die Erzählung nach Höhenlagen in Bilder, was die makroökonomischen Zahlen des BFS seit Jahren zeigen: Der Wohlstand des Landes verteilt sich über das gesamte vertikale Gefälle, nicht nur entlang der Achsen Zürich–Genf–Basel.

Praktische Auswirkungen für alle, die den Franken täglich nutzen

Für alle, die in der Schweiz leben und arbeiten, wird die Neuerung den Geldbeutel kurzfristig nicht betreffen: Die neunte Serie bleibt gesetzliches Zahlungsmittel, und keine der heutigen Banknoten wird in den kommenden Jahren zurückgezogen. Was sich jedoch schrittweise ändern wird, ist die Nutzungserfahrung: Kassierer, Händler und Konsumenten müssen sich an neue grafische Elemente gewöhnen und vor allem an bislang unbekannte Sicherheitsmerkmale – das heikelste Kapitel jeder SNB-Emission, das auf Fälschungssicherheit ausgelegt ist.

Wichtige Punkte

Was jetzt zu tun ist: ein Leitfaden in drei Schritten

Die Ankündigung der SNB schreibt heute keine zwingende Massnahme vor, doch ist es der richtige Zeitpunkt, sich auf einen Wandel vorzubereiten, der in den Alltag aller Schweizerinnen und Schweizer sowie aller Personen, die auf Schweizer Boden arbeiten, Einzug halten wird.

1. Die aktuellen Banknoten weiterhin verwenden. Die 2016 eingeführte neunte Serie bleibt gesetzliches Zahlungsmittel. Keine der heute im Umlauf befindlichen Banknoten verliert durch die Bekanntgabe des grafischen Projekts der zehnten Serie an Wert oder Gültigkeit. Befürchtungen einer Veralterung sind daher verfrüht.

2. Die nächsten institutionellen Schritte verfolgen. Der Bankrat der SNB – das Entscheidungsgremium des Instituts – muss die endgültige Gestalt der neuen Banknoten noch verabschieden. Die aktuelle Phase betrifft noch die grafische und inhaltliche Entwicklung sowie vor allem die Sicherheit. Die Einzelheiten zu den sechs Stückelungen von 10 bis 1000 Franken, einschliesslich der Details zu den Motiven der einzelnen Werte, wurden noch nicht veröffentlicht und werden von der SNB im Laufe der nächsten Jahre bekannt gegeben.

3. Die betriebliche und private Seite vorbereiten. Sobald die SNB den Emissionszeitplan veröffentlicht – in der Regel mit mindestens 12–18 Monaten Vorlauf – müssen Automaten, Kassensysteme, Ticketautomaten und Validierungsgeräte angepasst werden. Für kleine Unternehmen und den Einzelhandel empfiehlt es sich, die offiziellen SNB-Leitlinien abzuwarten, bevor neue Geräte angeschafft oder bestehende Maschinenparks ersetzt werden, wie dies bereits bei den Übergängen zwischen der siebten, achten und neunten Serie geschehen ist.

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