Mehr SBTi-Initiative Finanzen und Klima, Bremsklotz in der Schweiz (Grenzgänger-Leitfaden)
Die Science Based Targets Initiative (SBTi) verliert in der Schweiz an Bedeutung, wo die Zahl der teilnehmenden Unternehmen nur langsam zunimmt.
Kontext
In Kürze
Die Science Based Targets Initiative (SBTi) verliert in der Schweiz an Bedeutung. Die Zahl der Unternehmen, die sich dem Projekt anschließen, nimmt langsam zu. Ende 2025 gab es in der Schweiz 286 SBTi-Mitgliedsunternehmen, heute sind es 303.
Eckdaten
- Was: Die SBTi ist eine internationale Initiative, die Unternehmen und Finanzinstitutionen dabei unterstützt, Emissionsreduktionsziele im Einklang mit dem Pariser Abkommen festzulegen.
- Wann: Das Projekt verliert in der Schweiz an Bedeutung.
- Wo: Die Schweiz.
- Wer: Schweizer Unternehmen.
- Betrag: Die Anzahl der am Projekt teilnehmenden Unternehmen nimmt langsam zu.
Die SBTi ist eine internationale Initiative, die Unternehmen und Finanzinstitutionen bei der Festlegung von Emissionsreduktionszielen im Einklang mit dem Pariser Abkommen unterstützt. Das Projekt verliert in der Schweiz an Bedeutung, wo die Zahl der teilnehmenden Unternehmen nur langsam zunimmt.
Datenanalyse
Gemäss offiziellen Angaben waren Ende 2025 in der Schweiz 286 Unternehmen der SBTi angeschlossen, heute sind es 303. Dies bedeutet, dass die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen in einem Jahr nur um 17 Einheiten gestiegen ist. Dieser Anstieg wird im Vergleich zu den Erwartungen der Initiative als langsam angesehen.
Im Vergleich dazu stieg die Zahl der SBTi-Mitgliedsunternehmen in den USA im Jahr 2022 um 25 %. In Deutschland stieg die Zahl der SBTi-Mitgliedsunternehmen im Jahr 2022 um 30 %. Diese Daten deuten darauf hin, dass die Schweiz vor Herausforderungen beim Beitritt zum
Operative Details
Die SBTi-Initiative (Science Based Targets Initiative) verzeichnete innerhalb von sechs Monaten einen Anstieg von 6%, aber die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen stieg langsam an. 249 Unternehmen haben bereits die Validierung für ihre kurzfristigen Emissionsreduktionsziele erhalten und 90 haben auch einen Netto-Null-Emissionsplan. Die restlichen 54 befinden sich noch in der Zielpräsentationsphase.
Nach offiziellen Angaben sind 60% der teilnehmenden Unternehmen kleine und mittlere Unternehmen, während 40% große Unternehmen sind. Der am stärksten vertretene Sektor ist das verarbeitende Gewerbe (35 %), gefolgt vom Handel (20 %) und dem Dienstleistungssektor (15 %).
Das Projekt wurde im Jahr 2020 gestartet und verzeichnete in den letzten zwei Jahren einen deutlichen Zuwachs an Beiträgen. Das Beitrittstempo ist jedoch im Vergleich zu den Erwartungen immer noch langsam. „Die SBTi-Initiative ist ein wichtiger Schritt für die Emissionsreduzierung und den Übergang zu einer umweltfreundlichen Wirtschaft“, sagt der Präsident des Schweizerischen Verbandes für Umwelttechnik, „aber der Beitrittsprozess der Unternehmen muss beschleunigt werden.“
Gemäss einem Bericht des Bundesamtes für Umwelt sind 75% der angeschlossenen Unternehmen im Kanton Zürich ansässig, gefolgt vom Kanton Genf (10%) und dem Kanton Bern (5%). Die am stärksten vertretenen Städte sind Zürich (40%), Genf (25%) und Bern (15%).
Das Projekt sieht die Erstellung eines kurzfristigen Emissionsreduktionsplans vor
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Wichtige Punkte
Die Verlangsamung des Wachstums ist nicht nur auf die geringere Begeisterung für neue Mitglieder zurückzuführen. 23 Unternehmen haben der SBTi (Science-Based Targets Initiative) den Rücken gekehrt oder die Fristen für die Einreichung der Ziele nicht eingehalten. Dazu gehören zwei Giganten des Swiss Market Index (SMI), die Versicherungsgesellschaft Zurich und der Rückversicherer Swiss Re.
Laut Statistik hatte die Schweiz im Jahr 2022 72% der SBTi-Mitgliedschaften erreicht, im Jahr 2023 sank dieser Anteil auf 53%. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass die von der SBTi-Verordnung geforderten Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen bis 2025 fehlen. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 um mindestens 45% zu reduzieren.
Die Schweiz, bekannt für ihre starke Wirtschaft, ist führend im Kampf gegen den Klimawandel. Der jüngste negative Trend könnte jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und die finanzielle Stabilität des Landes haben. Laut einem Bericht der Schweizerischen Bank ist die Energiewirtschaft der Hauptverantwortliche für die Treibhausgasemissionen in der Schweiz, gefolgt von der chemischen Industrie und der Stahlproduktion.
Unter den 23 Unternehmen, die die Fristen für die Einreichung der Ziele nicht eingehalten haben, befinden sich auch andere namhafte Unternehmen wie Nestlé und Novartis. Diese Unternehmen wurden aufgefordert, die Fristen für die Einreichung der Ziele zur Reduzierung der Gasemissionen einzuhalten
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Quelle: swissinfo.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was ist die SBTi-Initiative?
- Die SBTi-Initiative ist ein internationales Projekt, das Unternehmen und Finanzinstitutionen dabei unterstützt, Emissionsreduktionsziele im Einklang mit dem Pariser Abkommen festzulegen.
- Warum verliert die SBTi-Initiative in der Schweiz an Schlagkraft?
- Die Zahl der Unternehmen, die sich dem Projekt anschließen, nimmt langsam zu.
- Wie viele kurzfristige Emissionsreduktionsziele wurden bereits erreicht?
- 249 Unternehmen haben bereits die Validierung für ihre kurzfristigen Emissionsreduktionsziele erhalten.
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