Rückkehr in die Schweiz: Überweisung von Zulagen

Personen, die nach Arbeitslosigkeit aus dem Ausland in die Schweiz zurückkehren, erhalten Beratung im Büro.

Die Rückkehr in die Schweiz ohne Arbeit erfordert eine Finanzplanung, das Formular für die Überweisung von Zulagen und die Registrierung beim lokalen Arbeitsvermittlungsdienst.

Kontext

In Kürze

Operative Details

Auswirkungen auf den nationalen Arbeitsmarkt

Die Übertragung ausländischer Zulagen führt zu einer administrativen Unterbrechung, die die unmittelbare Verfügbarkeit von Arbeitskräften in den Gastregionen beeinträchtigen kann. Da die Antragsteller das Formular beim städtischen Arbeitsamt einreichen müssen, müssen die kantonalen Behörden mit einem zusätzlichen Papierkram umgehen. Dies erhöht die Arbeitsbelastung für die SECO-Büros und die kantonalen Beschäftigungsdienste, insbesondere in Kantonen mit hoher Rückkehrzahl, wie Zürich und Basel.

Aus Sicht der Begünstigten wirkt sich die Verpflichtung, etwa ein Jahr Ersparnisse zu haben (Zeugnis der Frau, die aus dem Vereinigten Königreich zurückkehrte) die Lebenshaltungskosten aus, die in der Schweiz bereits hoch sind. Das Bedürfnis nach einem Familien- oder Freundesunterstützungsnetzwerk ist ein Faktor, der die Wahl der Wohnortgemeinde bestimmen kann und somit die demografische Verteilung der Rückgaben beeinflusst.

Vergleich mit früheren Gesetzen

Vor der Einführung des Übertragungsformulars konnten Rückkehrer direkt Schweizer Leistungen erhalten, doch der Bund hat die Kriterien verschärft, um Missbrauch zu vermeiden. Wenn Sie nun aus einem EU-/EFTA-Land kommen, können Sie nach Ablauf des Transferzeitraums (3-6 Monate) keine Schweizer Arbeitslosenunterstützung mehr erhalten, es sei denn, Sie kehren in Ihr Herkunftsland zurück. Dadurch wird die finanzielle Planung der Rückführungen strenger gemacht.

Mögliche Szenarien

  • Szenario A – Solider Finanzplan: Der Rückkehrer hat Ersparnisse für ein Jahr, schließt das Modul pünktlich ab und nimmt aktiv an Coachings und Jobangeboten teil. Das Ergebnis ist eine schnelle Integration in den Schweizer Markt. - Szenario B – Mangel an Ersparnissen: Ohne finanziellen Puffer ist die Person sofort auf Sozialhilfe angewiesen, die längere Verfahren und eine strengere Bewertung durch die kantonalen Behörden erfordern kann. - Szenario C – Weglassen des Formulars: Wie im genannten Fall des Bürgers aus dem Vereinigten Königreich führt das Fehlen des Formulars zum vollständigen Verlust ausländischer Leistungen, was den Rückkehrer zwingt, andere Unterstützungsformen zu suchen.

Diese Szenarien zeigen, wie wichtig ein gutes Verwaltungsmanagement und finanzielle Vorbereitung für eine reibungslose Rendite sind. Die kantonalen Behörden müssen über ihre Arbeitsvermittlungsstellen zeitnahe Informationen bereitstellen und das Ausfüllen des Formulars erleichtern, um Fälle von Leistungsausschluss zu verringern.

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Wichtige Punkte

Schritt-für-Schritt-Verfahren zur Rückführung

1. Antrag auf Arbeitslosigkeit im Wohnsitzland – Stellen Sie vor der Ausreise aus dem europäischen Land den Antrag auf Leistungen gemäß den örtlichen Vorschriften. Der Bund gibt hierzu Richtlinien vor. 2. Abholung des Überweisungsformulars – Laden Sie das vom Seco bereitgestellte Formular herunter (verfügbar auf der Website des Staatssekretariats für Wirtschaft) und füllen Sie alle erforderlichen Felder aus. 3. Kontakt mit der OSE – Kontaktieren Sie innerhalb von zwei Monaten nach Ihrer geplanten Rückkehr die Auslandschweizer-Organisation, um die erforderlichen Unterlagen zu bestätigen und etwaige Rechtsberatung zu erhalten. 4. Vorlage bei der Zielgemeinde – Geben Sie das ausgefüllte Formular beim Arbeitsamt der Schweizer Gemeinde ab, in der Sie sich niederlassen möchten (z. B. Basel-Stadt). Fügen Sie bei Bedarf einen Sparnachweis und ein Unterstützungsnetzwerk bei. 5. Anmeldung beim Arbeitsmarktservice – Melden Sie sich beim kantonalen Arbeitsmarktservice an, um Zugang zu Coaching-Sitzungen und einer Datenbank mit Stellenangeboten zu erhalten. 6. Leistungsüberwachung – Die Leistungen im Heimatland werden 3–6 Monate lang gezahlt. Behalten Sie die Fristen im Auge, um Unterbrechungen zu vermeiden. 7. Beurteilung der Sozialhilfe – Wenn Sie nach Ablauf der Leistungsdauer noch keinen Arbeitsplatz gefunden haben, denken Sie über die Möglichkeit nach, schweizerische Sozialhilfe zu beantragen oder vorübergehend in Ihr EU-/EFTA-Herkunftsland zurückzukehren, um die Leistung weiterhin zu beziehen.

Nützliche Werkzeuge

  • Gehaltsrechner – Zur Schätzung des Nettoeinkommens in der Schweiz im Vergleich zu ausländischen Leistungen (calcolatore stipendio). - Sozialhilfeleitfaden – Verfügbar im Portal des Wohnkantons, enthält er Details zu Anforderungen und Unterlagen. - SECO Beratungsdienst – Kontaktierbar zur Klarstellung von Coaching-Anforderungen und Bewerbungspflichten.

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FAQ

  • Was ist die maximale Frist für die Übertragung von Leistungen? Eine Entschädigung aus dem Herkunftsland kann in der Schweiz für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten erhalten werden, sofern das Übertragungsformular beim kommunalen Arbeitsamt eingereicht wurde.
  • Was passiert, wenn das Formular nicht eingereicht wird? Ohne das Formular erhält die Person keine Leistungen aus dem vorherigen Land und kann keinen Zugang zu Schweizer Arbeitslosengeld erhalten, weshalb sie auf Sozialhilfe zurückgreifen oder in das EU/EFTA-Land zurückkehren muss.
  • Welche Dokumente sind für die Schweizer Sozialhilfe erforderlich? Es ist notwendig, das fehlende Einkommen, die Verfügbarkeit unzureichender Ersparnisse für die Übergangszeit und die aktive Teilnahme am kantonalen Arbeitsdienst nachzuweisen.

Quelle: swissinfo.ch

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Häufig gestellte Fragen
Wie lange kann man ausländische Leistungen in der Schweiz beziehen?
Die Leistungen des Wohnsitzlandes werden für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten in die Schweiz übertragen, aber nur wenn das Überweisungsformular beim Arbeitsvermittlungsbüro der Zielgemeinde eingereicht wurde.
Welche Konsequenzen hat die Nichtausfüllung des Überweisungsformulars?
Wenn das Formular nicht ausgefüllt wurde, wie im Fall der Bürgerin, die aus dem Vereinigten Königreich zurückgekehrt ist, erhält man keine Leistungen des vorherigen Landes und hat keinen Anspruch auf die schweizerische Arbeitslosenhilfe.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Sozialhilfe in der Schweiz zu erhalten?
Um Sozialhilfe zu beantragen, muss man nachweisen, dass man kein Einkommen hat, keine ausreichenden Ersparnisse für die Übergangszeit besitzt und beim kantonalen Arbeitsvermittlungsdienst angemeldet ist.

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