Parteienfinanzierung: Die SP hat das meiste Geld (Grenzgänger-Leitfaden)

Bundespalast in Bern, Zentrum der Schweizer Bundespolitik und föderalen Entscheidungen

Im Jahr 2025 sammelte die SP mit 7,9 Millionen Franken das Maximum unter den eidgenössischen Parteien. Neun Parteien geben insgesamt 24,6 Millionen an, was einem Rückgang von einer Million gegenüber 2024 entspricht.

Kontext

In Kürze

  • Im Jahr 2025 sammelte die SP 7,9 Millionen Franken, das Maximum unter den Bundesparteien
  • Neun Parteien geben insgesamt 24,6 Millionen an, was einem Rückgang von 1 Million gegenüber 2024 entspricht
  • Obligatorische Transparenz für die in der Bundesversammlung vertretenen Parteien

Eckdaten

  • Was: Erklärte Einnahmen der Schweizer Bundesparteien im Jahr 2025
  • Wann: Von der Eidgenössischen Finanzkontrolle im Jahr 2025 veröffentlichte Daten
  • Wo: Schweizerische Bundesversammlung
  • Wer: Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK)
  • Partei mit mehr Einnahmen: SP mit 7,9 Millionen Franken
  • Deklarierter Gesamtbetrag: 24,6 Millionen Franken (9 Parteien)
  • Veränderung: -1 Mio. gegenüber 2024

Die Zahlen der politischen Finanzierung

Die Eidgenössische Finanzkontrolle hat Daten zu den gemeldeten Einnahmen von neun der zehn in der Bundesversammlung vertretenen Parteien für das Jahr 2025 veröffentlicht. Insgesamt belaufen sich die Beträge auf 24,6 Millionen Franken, was einen Rückgang von rund einer Million Franken gegenüber den im Jahr 2024 gemeldeten 25,6 Millionen Franken bedeutet. An der Spitze der nationalen Rangliste bleibt die Sozialistische Partei (SP) mit 7,9 Millionen Franken und bestätigt damit die Partei mit den höchsten Einnahmen.

Hinter der SP stehen die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) mit 4,8 Millionen, die Schweizerische Volkspartei (SVP) mit 3,8 Millionen und das Zentrum mit 2,7 Millionen. Die Grünen erklärten 1,8 Millionen Franken, die Grünliberalen 1,2 Millionen. Die übrigen Parteien — Demokratische Union

Operative Details

Was ergibt sich aus den Daten

Der Gesamtrückgang von einer Million Franken zwischen 2024 und 2025 verdient Beachtung. Wenn die SP die absolute Führung behalten hat, deutet ihr Verlust von 0,3 Millionen auf eine leichte Erosion der Mittelbeschaffungskapazität hin. Bemerkenswerter ist der Rückgang der FDP, die satte 1,8 Millionen verloren hat: Diese Zahl macht fast 27 Prozent der Gesamteinnahmen der radikalen Partei aus und signalisiert einen deutlichen Rückgang ihrer Finanzierungsbasis.

Ansonsten konnte die SVP ihre Einnahmen um 1,0 Millionen Franken steigern und gehört damit zu den wenigen Gewinnern dieser Runde. Das Zentrum hat, obwohl es nur 0,1 Millionen verdient hat, zumindest eine Stabilität in seinen Finanzströmen bestätigt. Bei den kleineren Parteien bleibt die Situation gedämpft. Die Grünen bleiben mit 1,8 Millionen an dritter Stelle nach SP und FDP bei den ausgewiesenen Einnahmen, während sich die Grünliberalen mit 1,2 Millionen deutlich abheben.

Der Mangel an Daten über die Lega dei Ticinesi erschwert das nationale Bild: Nicht zu wissen, wie viel diese Ausbildung gesammelt hat, verhindert, dass wir im Jahr 2025 ein vollständiges Foto der politischen Finanzierung des Bundes haben.

Was zählt als „Einnahmen“

Wichtig ist, dass die von der Eidgenössischen Finanzkontrolle veröffentlichten Zahlen nicht alle Geldflüsse an die Parteien beinhalten. Obligatorische Erklärungen beziehen sich auf Einnahmen aus Zuwendungen, Veranstaltungen, Verkäufen

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Wichtige Punkte

# Transparenz und Datenzugriff

In der Schweiz ist die Transparenzpflicht bei der Parteienfinanzierung eine der Säulen der Bundesdemokratie. Parteien, die in der Bundesversammlung vertreten sind, müssen ihre Eintrittsdaten jährlich gemäss den Regeln zur Transparenz der Politikfinanzierung der Öffentlichkeit zur Abstimmung vorlegen. Dieser Mechanismus ermöglicht es Bürgern und Forschern, die wirtschaftlichen Quellen der wichtigsten nationalen politischen Akteure zu überprüfen.

Die Eidgenössische Finanzkontrolle ist für die Erhebung, Prüfung und Veröffentlichung dieser Daten zuständig. Die Jahresberichte machen die Gesamtheit der erklärten Einnahmen öffentlich und ermöglichen eine transversale Sicht darauf, wie sich die Parteien finanzieren. Der Zugang zu diesen Informationen ist gewährleistet: Jeder, der die Daten einsehen möchte, kann dies über die offiziellen Kanäle der Bundesverwaltung tun.

Wie aus den aktuellen Daten hervorgeht, weist die Transparenz jedoch strukturelle Grenzen auf. Nicht alle politischen Formationen mit eidgenössischer Vertretung erklären prompt (der Fall der Lega dei Ticinesi beweist dies), und die Möglichkeit, dass die Parteien über ihre kantonalen Strukturen Mittel auszahlen, schafft Grauzonen im Gesamtbild.

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Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Welche Parteien sind verpflichtet, ihre Finanzierung anzugeben?
Sie sind verpflichtet, die in der Bundesversammlung vertretenen Parteien zu deklarieren. Im Jahr 2025 meldeten neun von zehn dieser Parteien ihre Daten der Eidgenössischen Finanzkontrolle. Nur die nationalen Sektionen unterliegen der Transparenzpflicht, nicht die kantonalen oder kommunalen. Die Erklärung umfasst Einnahmen aus Zuwendungen, Veranstaltungen, dem Verkauf von Gütern und Dienstleistungen, Beiträgen von Gesellschaftern und Legaten, jedoch keine Beiträge an Fraktionen.
Warum hat die SP mehr Einnahmen erwirtschaftet als die anderen Parteien?
Die Quelle gibt die genauen Gründe für die finanzielle Vorherrschaft der SP nicht an. Die Zahlen für 2025 bestätigen jedoch einen etablierten Trend: Die SP bleibt mit 7,9 Millionen Franken die Partei mit dem höchsten Umsatzvolumen, obwohl sie gegenüber 2024 einen leichten Rückgang von 0,3 Millionen Franken hinnehmen musste. Die Gründe können variieren: Organisationsstruktur, Mitgliederbasis, Fundraising-Fähigkeit oder Zusammensetzung der Spenden.
Warum hat die Lega dei Ticinesi ihre Daten nicht veröffentlicht?
Die Quelle gibt nicht an, warum die Lega dei Ticinesi ihre Finanzierung im Jahr 2025 nicht bekannt gegeben hat, obwohl sie eine von zehn in der Bundesversammlung vertretenen Parteien ist. Die offiziellen Daten der Eidgenössischen Finanzkontrolle deuten lediglich darauf hin, dass die Partei «ihre Finanzierung noch nicht bekannt gegeben hat», ohne den Zeitpunkt oder die Gründe für die Verzögerung weiter zu klären.
Wie haben sich die Gesamteinnahmen zwischen 2024 und 2025 verändert?
Die von neun eidgenössischen Parteien ausgewiesenen Gesamteinnahmen sanken um rund eine Million Franken: von 25,6 Millionen im Jahr 2024 auf 24,6 Millionen im Jahr 2025. Dieser Rückgang ist vor allem auf den Rückgang der FDP (-1,8 Millionen) zurückzuführen, der teilweise durch den Anstieg der SVP (+1,0 Millionen) kompensiert wird. Die übrigen im Bundesrat vertretenen Parteien haben leichte Veränderungen erfahren: SP (-0,3 Millionen) und Mitte (+0,1 Millionen).
Was ist in den angegebenen Finanzierungsdaten NICHT enthalten?
Ausgenommen von den amtlichen Daten sind Beiträge an Fraktionen, die nicht der Transparenzpflicht unterliegen. Wenn die Parteien über ihre kantonalen oder kommunalen Strukturen (anstelle der nationalen Sektion) Mittel einzahlen, erscheinen diese Beträge nicht im Bundesregister. Dies bedeutet, dass die offiziellen Zahlen das gesetzlich garantierte Minimum darstellen, nicht unbedingt die Gesamtheit der tatsächlichen Finanzierung jeder Partei.

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