Zweiter Teilzeitjob in Italien für Schweizer Grenzgänger (Grenzgänger-Leitfaden)

Steuer- und Vertragsleitfaden: Wie man das Doppeleinkommen zwischen der Schweiz und Italien in Übereinstimmung mit dem seit 2024 geltenden Grenzgängerabkommen verwaltet.

Kontext

In Kürze

  • Quellensteuer nur in der Schweiz für Schweizer Arbeit einbehalten.
  • Italien vermeidet die Doppelbesteuerung durch Steuergutschrift im EG-Rahmen.
  • Neue Frontalieri-Vereinbarung in Kraft seit dem 1. Januar 2024.
  • Meldepflicht in Italien für die Kumulierung der produzierten Einkommen.

Eckdaten

  • Was: Steuerverwaltung nach Arbeit in Italien.
  • Wann: Ab dem 1. Januar 2024 (Neue Vereinbarung).
  • Wo: Schweiz und Italien.
  • Wer: Finanzamt und Bundesverwaltung der Beiträge.
  • IRPEF-Satz: 23% bis zu 28.000 Euro.
  • Selbstbehalt für neue Grenzgänger: 10.000 Euro.

Das Thema der zweiten Teilzeitarbeit in Italien für diejenigen, die bereits als Grenzgänger in der Schweiz beschäftigt sind, erfordert eine klare Unterscheidung zwischen den in den beiden Ländern geltenden Steuervorschriften. Seit dem 1. Januar 2024 regelt das neue Grenzgängerabkommen, das am 23. Dezember 2020 unterzeichnet und mit dem Gesetz 83 vom 13. Juni 2023 ratifiziert wurde, die Besteuerung der in der Schweiz geleisteten Arbeit. Für Grenzgänger wird die Quellensteuer auf das Arbeitseinkommen ausschliesslich in der Schweiz einbehalten. Italien garantiert aufgrund des Doppelbesteuerungsabkommens vom 9. Dezember 1976 die Beseitigung der Doppelbesteuerung durch den Mechanismus der Steuergutschrift. Dieser Vorgang erfolgt durch Ausfüllen der CE-Tabelle des Vordrucks 730, so dass der Steuerpflichtige die in der Schweiz gezahlten Steuern von der in Italien geschuldeten IRPEF abziehen kann.

Die Position des Grenzgängers, der eine Tätigkeit aufnimmt

Operative Details

L'esercizio di un secondo lavoro in Italia comporta l'obbligo di versamento dei contributi previdenziali all'INPS. A differenza del rapporto di lavoro svizzero, dove il dipendente versa contributi AVS/AI/IPG pari al 5,3% e contributi per la disoccupazione (AD/AC) dell'1,1% (fino a un tetto di 148.200 CHF), il lavoro in Italia segue le regole previdenziali nazionali. Il datore di lavoro italiano, in qualità di sostituto d'imposta, opererà le ritenute previdenziali e fiscali direttamente in busta paga. Il lavoratore deve monitorare attentamente il cumulo dei redditi, poiché l'aumento della base imponibile potrebbe comportare il superamento di scaglioni IRPEF più elevati, con un conseguente incremento dell'aliquota marginale applicata al reddito totale.

Wichtige Punkte

Per gestire correttamente la propria posizione fiscale, il lavoratore deve seguire alcuni passaggi obbligatori. In primo luogo, è necessario richiedere al datore di lavoro svizzero la certificazione dei redditi percepiti e delle imposte alla fonte trattenute (Certificato di salario). Questo documento è essenziale per la corretta compilazione della dichiarazione dei redditi in Italia. In fase di dichiarazione, il contribuente deve indicare il reddito lordo svizzero e le imposte versate, convertendo gli importi in euro secondo il tasso di cambio medio annuo stabilito dalle autorità fiscali.

Il versamento delle imposte in Italia avviene tramite il meccanismo del saldo e acconto. Poiché il datore di lavoro svizzero non opera come sostituto d'imposta per il fisco italiano, il lavoratore potrebbe trovarsi a dover versare acconti IRPEF basati sul reddito complessivo dell'anno precedente. È consigliabile rivolgersi a un professionista abilitato per la predisposizione del modello 730 o del modello Redditi Persone Fisiche, assicurandosi che il credito d'imposta per le imposte pagate in Svizzera sia correttamente calcolato e applicato nel quadro CE.

La documentazione da conservare include: - Buste paga svizzere (mensili) e certificato di salario annuale. - Buste paga italiane con indicazione delle ritenute IRPEF e INPS. - Documentazione relativa all'assicurazione malattia (attestato LAMal se applicabile).

Häufig gestellte Fragen
Erhöht Teilzeitarbeit in Italien die in der Schweiz gezahlten Steuern?
Nein. Die Quellensteuern in der Schweiz bleiben gemäss den kantonalen und eidgenössischen Tabellen unverändert. Die Arbeit in Italien wirkt sich ausschließlich auf die italienische Steuererklärung aus, bei der das schweizerische Einkommen die Steuerbemessungsgrundlage für die Berechnung der IRPEF bildet, die nach den im italienischen Recht vorgesehenen Staffelungen angewendet wird.
Wie vermeidet man eine Doppelbesteuerung des Zweitlohns?
Italien wendet die Methode der Steuergutschrift an, die im Doppelbesteuerungsabkommen von 1976 geregelt ist. In der italienischen Steuererklärung (Vordruck 730) gibt der Steuerpflichtige das schweizerische Einkommen und die in der Schweiz an der Quelle gezahlten Steuern an. Letztere werden von der in Italien geschuldeten IRPEF abgezogen, um zu vermeiden, dass das gleiche Einkommen zweimal besteuert wird.
Welche Selbstbeteiligung gilt für einen Grenzgänger mit zwei Arbeitsplätzen?
Für „neue Grenzgänger“, die der Regelung ab dem 1. Januar 2024 unterliegen, beträgt die Steuerbefreiung 10.000 Euro. Für "alte Grenzgänger" (vor dem 17. Juli 2023 eingestellt) ist eine Übergangsregelung bis 2033 mit einer Selbstbeteiligung von 7.500 Euro vorgesehen. Dieser Selbstbehalt gilt für das in der Schweiz erzielte Gesamteinkommen aus unselbständiger Arbeit.

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