Bern öffnet für Rückerstattungen für im Ausland gekaufte Medizinprodukte (Grenzgänger-Leitfaden)

Der Bundesrat schlägt vor, bestimmte über die OKP im Ausland gekaufte Medizinprodukte zu vergüten.

Contesto

Kurz gesagt - Der Bundesrat schlägt vor, im Ausland gekaufte Medizinprodukte zurückzuerstatten. - Die Massnahme betrifft die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP). - Medikamente sind ausgeschlossen. ## Key Facts - Was: Rückerstattung von im Ausland gekauften Medizinprodukten. - Wann: Vorschlag des Bundesrates. - Wo: Europäischer Wirtschaftsraum. - Wer: OKP-Versicherte. - Betrag: 727 Millionen Franken (EMAp-Kosten 2023). Der Bundesrat hat eine Änderung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) vorgeschlagen, um die Rückerstattung bestimmter privat erworbener Medizinprodukte im Europäischen Wirtschaftsraum zu ermöglichen. Derzeit werden solche Geräte nicht vergütet, wenn sie im Ausland gekauft werden. Die neue Massnahme soll den Wettbewerb fördern und die Gesundheitskosten in der Schweiz senken. Beispielsweise könnte ein Patient aus Zürich ein Blutzuckermessgerät im Ausland zu einem Preis kaufen, der 30% unter den Schweizer Preisen liegt, was einer Ersparnis von rund 150 Franken entspricht. > "Ziel ist es, den Wettbewerb zu erhöhen und die Kosten für die Patienten zu senken", erklärte der Bundesrat. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) beliefen sich die Kosten für privat gekaufte Medizinprodukte (EMAS) im Jahr 2023 auf 727 Millionen Franken. Die Änderung des KVG könnte zu jährlichen Einsparungen von rund 100 Millionen Franken für die Versicherten führen. Zu den betroffenen Medizinprodukten gehören solche wie die

Dettagli operativi

Praktische Auswirkungen Die kürzlich verabschiedete Gesetzesänderung wird erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheitskosten in der Schweiz haben, insbesondere in Bezug auf Verbrauchsmaterialien, die rund 50% der Kosten der Liste der Mittel und Geräte (EMAp) ausmachen, die sich im Jahr 2023 auf 727 Millionen Franken belaufen. Die tatsächliche Einsparung hängt von der tatsächlichen Nutzung der neuen Möglichkeit durch die Versicherten ab. Würden sich nur 20 Prozent der Versicherten im Kanton Zürich mit rund 1,5 Millionen Einwohnern für den Kauf von Medizinprodukten im Ausland entscheiden, könnten die Einsparungen bei einer durchschnittlichen Preissenkung von 30 Prozent schätzungsweise bis zu 7,3 Millionen Franken pro Jahr betragen. Die Umsetzung der Vorlage obliegt dem Bundesrat und dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI), die festlegen, welche Mittel und Geräte vergütet werden können. > "Diese Massnahme ist ein wichtiger Schritt zur Senkung der Gesundheitskosten in der Schweiz", erklärte ein Vertreter des Bundesrates. ### Vergleich mit der aktuellen Situation Gegenwärtig werden im Ausland gekaufte Medizinprodukte nicht von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) gemäss Verordnung des EDI vom 29. September 1995 vergütet. Mit dem neuen Vorschlag können die Versicherten von potenziell niedrigeren Preisen im Ausland profitieren und so die Gesundheitskosten senken. Zum Beispiel eine Umfrage unter den Krankenhäusern der Stadt ## Nützliche Tools zum Schutz Ihres Nettolohns Um Wechselkursverluste zu reduzieren, vergleichen Sie CHF-EUR-Wechseloptionen und Banken für Grenzgänger.

Punti chiave

Verfahren und Fristen Die Umsetzung der neuen Massnahme wird vom Bundesrat und vom Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) festgelegt. Die Versicherten müssen sich bei ihren Versicherungen erkundigen, welche Medizinprodukte abgedeckt sind und wie sie beim Kauf im Ausland und bei der Rückerstattung vorgehen müssen. Beispielsweise erstellen einige Versicherungen in Zürich bereits Listen von Medizinprodukten, die im Ausland zum Kauf zugelassen sind, wie Kniestützen und Zahnprothesen. Wir empfehlen Ihnen, die offizielle Website des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zu konsultieren, um sich über die Gesetzgebung und die Verfahren zu informieren. Die Verordnung tritt am 1. Januar 2024 in Kraft, mit einer maximal erstattungsfähigen Ausgabenobergrenze von 500 Franken pro Gerät. > "Diese Massnahme ist ein wichtiger Schritt zur Senkung der Gesundheitskosten für die Schweizerinnen und Schweizer", erklärte Bundesrat Alain Berset. Um die potenziellen Einsparungen zu vertiefen und zu berechnen, können Sie unseren Gehaltsrechner verwenden, um die Auswirkungen auf Ihre Gesundheitskosten zu bewerten. Beispielsweise könnte ein Genfer beim Kauf einer in Frankreich statt in der Schweiz gekauften Kniestütze bis zu 30 Prozent sparen. - Überprüfen Sie den Zustand Ihrer Krankenversicherung. - Konsultieren Sie die Liste der zugelassenen Medizinprodukte auf der Website des Bag. - Berechnen Sie Ihre Einsparpotenziale mit unserem Gehaltsrechner. Ein Vergleich zwischen dem Einkauf im In- und Ausland Quelle: tio.ch

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[{"q":"Welche Medizinprodukte werden erstattet?","a":"Der Vorschlag betrifft bestimmte im Europäischen Wirtschaftsraum erworbene Medizinprodukte. Der Bundesrat und das EDI werden konkret festlegen, welche Medien und Geräte abgedeckt werden."},{"q":"Enthält die Maßnahme Medikamente?","a":"Nein, der Vorschlag schließt Medikamente ausdrücklich aus. Nur bestimmte Medizinprodukte werden für die Rückerstattung in Betracht gezogen."},{"q":"Wie kann ich überprüfen, welche Geräte abgedeckt sind?","a":"Es ist ratsam, die offizielle Website des Bag zu konsultieren und sich an Ihre Krankenkasse zu wenden, um aktuelle Informationen zu den abgedeckten Verfahren und Geräten zu erhalten."}]

Häufig gestellte Fragen
Welche Medizinprodukte werden erstattet?
Der Vorschlag betrifft bestimmte im Europäischen Wirtschaftsraum erworbene Medizinprodukte. Der Bundesrat und das EDI werden konkret festlegen, welche Medien und Geräte abgedeckt werden.
Enthält die Maßnahme Medikamente?
Nein, der Vorschlag schließt Medikamente ausdrücklich aus. Nur bestimmte Medizinprodukte werden für die Rückerstattung in Betracht gezogen.
Wie kann ich überprüfen, welche Geräte abgedeckt sind?
Es ist ratsam, die offizielle Website des Bag zu konsultieren und sich an Ihre Krankenkasse zu wenden, um aktuelle Informationen zu den abgedeckten Verfahren und Geräten zu erhalten.

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