Hohes Handelsvolumen für die Schweizer Börse (Grenzgänger-Leitfaden)

Die SIX-GRUPPE verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 eine Umsatzsteigerung und eine deutliche Gewinnsteigerung.

Kontext

In Kürze

  • Die SIX-GRUPPE verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 eine Umsatzsteigerung und eine deutliche Gewinnsteigerung. * Der Betriebsertrag stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,5% auf CHF 893 Mio.

Eckdaten

  • Was: Hohes Handelsvolumen für die Schweizer Börse. Wann: Erstes Halbjahr 2026. Wo: Schweizer Börse. Wer: Gruppe SIX. Betrag: Umsatzsteigerung von 8,5 % und deutliche Gewinnsteigerung.

Die SIX-GRUPPE verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 eine Umsatzsteigerung und eine deutliche Gewinnsteigerung. Der Betriebsertrag stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,5% auf CHF 893 Mio. Der Konzerngewinn stieg auf 192 Millionen Euro und war damit mehr als viermal so hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Das Wachstum des Handelsvolumens wurde durch Transaktionen mit Aktien von Schweizer Unternehmen wie Nestlé und Novartis angetrieben, was einem Anstieg von 12% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Zudem verzeichnete die Schweizer Börse einen Anstieg der Obligationentransaktionen um 15% auf insgesamt CHF 1.234 Mrd. gehandelt.

Die Performance der SIX-Gruppe wurde auch durch die steigende Nachfrage nach Handelsdienstleistungen und Portfoliomanagement beeinflusst. Die Gruppe verzeichnete einen Anstieg der Online-Trading-Transaktionen um 20% auf insgesamt 654 Millionen Franken.

Das Wachstum der Nachfrage nach Handelsdienstleistungen wurde durch die

Operative Details

Der Konzerngewinn stieg auf 192 Millionen Euro und war damit mehr als viermal so hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertberichtigungen (EBITDA) stieg um fast die Hälfte auf 348 Mio. Euro. Abzüglich der Umwandlungskosten belief es sich auf 368 Millionen (+38%).

Der Börsensektor habe den größten Beitrag zum Konzern-EBITDA geleistet, heißt es weiter. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 erreichte das kombinierte Handelsvolumen der Schweizer und spanischen Börsen fast 970 Milliarden Franken, ein Plus von 15%. Aquis belief sich auf fast 460 Milliarden Euro (+23%).

Die Schweizer Börse verzeichnete einen Anstieg des Handelsvolumens von Schweizer Wertpapieren um 12% auf insgesamt CHF 430 Milliarden. Das Handelsvolumen der internationalen Wertpapiere stieg um 20% auf CHF 540 Milliarden. Unterstützt wurde das Wachstum durch eine erhöhte Nachfrage nach langfristigen Anlagen und ein gesteigertes Vertrauen der Anleger in den Markt.

Die Börse Zürich verzeichnete einen Anstieg des Handelsvolumens von Schweizer Wertpapieren um 15% auf insgesamt CHF 310 Milliarden. Die Berner Börse verzeichnete einen Anstieg des Handelsvolumens von Schweizer Wertpapieren um 10% auf insgesamt CHF 120 Milliarden. Die Genfer Börse verzeichnete einen Anstieg des internationalen Wertpapierhandelsvolumens um 12% auf insgesamt CHF 150 Milliarden.

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Wichtige Punkte

Der Konzern strebt für das Gesamtjahr 2026 und 2027 ein Umsatzwachstum im mittleren Segment von einem Prozent an. Die EBITDA-Marge (ohne Restrukturierungskosten) dürfte sich auf über 40 % verbessern. Die relative EBITDA-Marge belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 45,6%, verglichen mit 35,8% bereinigt um den Wechselkurs im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Konzern strebt an, seine Kostenbasis wie bereits angekündigt bis Ende 2027 gegenüber 2024 um über 120 Millionen Franken zu reduzieren. Dieses Ziel ist ehrgeizig, aber notwendig, um auf dem Schweizer Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Tatsächlich ist die Schweiz laut einer aktuellen Marktanalyse eines der Länder mit den höchsten Produktionskosten der Welt.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Gruppe eine Reihe von operativen Maßnahmen geplant. Die erste ist der Personalabbau: Bis Ende 2027 will der Konzern rund 500 Mitarbeiter entlassen, was Einsparungen von rund 60 Millionen Franken pro Jahr bedeutet. Darüber hinaus plant der Konzern die Schließung einiger seiner Produktionsstätten in der Schweiz, wie zum Beispiel in Luzern, was Kosten von rund 20 Millionen Franken pro Jahr verursacht.

Die Gruppe plante auch, in effizientere Technologien wie die Robotisierung zu investieren, um die Produktionskosten zu senken und die Produktivität zu verbessern. Laut einer aktuellen Marktanalyse könnte die Robotisierung die Produktionskosten um etwa 15 % senken.

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Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie hoch war die Umsatzsteigerung der SIX-Gruppe im ersten Halbjahr 2026?
Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,5 Prozent auf 893 Millionen Franken.
Wie hoch war der Gewinn der SIX-GRUPPE im ersten Halbjahr 2026?
Der Konzerngewinn stieg auf 192 Millionen Euro und war damit mehr als viermal so hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Wie hoch war die EBITDA-Marge der SIX-Gruppe im ersten Halbjahr 2026?
Die EBITDA-Marge belief sich auf 45,6%, verglichen mit 35,8% bereinigt um den Wechselkurs im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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