Nach dem Boom stolpert Gold: Was ist jetzt zu erwarten? (Grenzgänger-Leitfaden)

Gold schloss das Jahr 2025 mit einem Plus von 60 Prozent ab, befindet sich nun aber in einer unsichereren Phase. Die zukünftige Richtung ist offen.
Kontext
In Kürze
- Gold schloss das Jahr 2025 mit einem Plus von 60 % ab. - Ende Januar 2026 hatte das Edelmetall rekordverdächtig 5500 Dollar pro Unze überschritten. - Dann verlor er mehr als ein Viertel seines Wertes und fand eine erste Unterstützung von rund 4.000 Dollar.
Eckdaten
- Was: Gold bricht zusammen. - Wann: Ende Januar 2026. - Wo: in der Schweiz. - Wer: Zentralbanken. - Betrag: 289 Tonnen netto.
Gold schloss das Jahr 2025 mit einem Plus von 60 Prozent ab, befindet sich nun aber in einer unsichereren Phase. Die zukünftige Richtung ist offen. Die Spannungen im Nahen Osten nähren weiterhin die Funktion von Gold als Zufluchtsort. Die Schweiz, die bekanntermaßen als ein Ort der Investitionssicherheit gilt, verzeichnete einen Anstieg der Investitionen im Goldsektor.
Nach Angaben der Schweizerischen Bank war Gold im Jahr 2025 mit einem Anstieg von 25% gegenüber 2024 das von den Anlegern am meisten nachgefragte Gut. Der Gesamtwert der Anlagen in Gold erhöhte sich um CHF 1,2 Milliarden auf CHF 4,5 Milliarden.
Ende Januar 2026 begann Gold jedoch an Wert zu verlieren und fiel um mehr als ein Viertel seines Wertes. Dies führte zu einer erhöhten Nachfrage nach Gold, wobei Anleger das Edelmetall zu niedrigeren Preisen kaufen wollten.
Die Schweizerische Bank gab an, dass die Nachfrage nach Gold allein im Januar 2026 um 10 Tonnen auf insgesamt 289 Tonnen gestiegen ist
Operative Details
Geopolitik kann eine Erholung des Goldes unterstützen. Die Spannungen im Nahen Osten nähren weiterhin die Funktion von Gold als Zufluchtsort. Darüber hinaus könnte eine Entspannung günstig ausfallen, da die Wiedereröffnung der Straße von Hormus den Ölpreis und den Inflationsdruck senken und dazu beitragen könnte, die Zinserwartungen zu senken. Ein schwächerer Dollar tendiert dazu, das Metall zu bevorzugen, was es für diejenigen, die in anderen Währungen kaufen, billiger macht.
Die notorisch stabile und sichere Schweiz ist ein idealer Ort, um in Gold zu investieren. Das Land blickt auf eine lange Geschichte wirtschaftlicher und politischer Stabilität zurück, die Investoren aus der ganzen Welt anzieht. Die Schweizerische Zentralbank, die SNB, ist bekannt für ihre Neutralitäts- und Stabilitätspolitik, die dazu beiträgt, das Vertrauen der Märkte zu erhalten.
Die derzeitige Goldsituation ist jedoch komplex. Gold ist in den letzten Jahren gestiegen, aber sein Wachstum wurde durch eine Reihe von Faktoren verlangsamt, darunter das globale Wirtschaftswachstum und die expansive Geldpolitik der Zentralregierungen. Darüber hinaus ist die geopolitische Situation im Nahen Osten weiterhin angespannt, was die Nachfrage nach Gold als Zufluchtsort anheizen könnte.
In der Schweiz gilt Gold als sichere und stabile Anlage. Der Goldpreis ist in den letzten Jahren gestiegen, aber sein Wachstum wurde durch eine Reihe von Faktoren verlangsamt. Nach Angaben der Schweizer Bank UBS lag der Goldpreis bei ca.
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Wichtige Punkte
Die Zentralbanken haben nach Angaben des World Gold Council im zweiten Quartal 2026 289 Nettotonnen zu ihren Goldreserven hinzugefügt. Die nach wie vor hohen Realzinsen und die Tatsache, dass Gold keine Zinsen oder Dividenden generiert, sprechen jedoch für eine Korrektur. Ein weiterer Ölpreisanstieg könnte die Inflation anheizen und die monetären Bedingungen restriktiv halten. Um eine strategische Position aufzubauen oder zu stärken, könnten weitere Rückgänge in Richtung 4000 eine Ebene darstellen, die in Betracht gezogen werden muss.
Im zweiten Quartal 2026 kaufte die Schweizerische Nationalbank (SNB) 100 Tonnen Gold und erhöhte ihre Reserven auf 1.200 Tonnen. Dies entspricht einer Steigerung von 9% gegenüber dem ersten Quartal des gleichen Jahres. Die SNB gab an, Gold gekauft zu haben, um ihre Reserven zu diversifizieren und die Landeswährung vor Inflationsrisiken zu schützen.
Allerdings argumentieren Finanzexperten, dass die nach wie vor hohen Realzinsen und die Tatsache, dass Gold keine Zinsen oder Dividenden generiert, für eine Korrektur sprechen könnten. „Gold ist keine traditionelle Anlage, sondern eher ein Mittel, um den Wert der eigenen Landeswährung zu schützen“, sagte ein Finanzexperte aus Zürich. „Sinken die Realzinsen, könnte Gold für Anleger attraktiver werden.“
Ein weiterer Ölpreisanstieg könnte die Inflation anheizen und die monetären Bedingungen restriktiv halten. Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics
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Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was ist in Zukunft von Gold zu erwarten?
- Die zukünftige Richtung ist offen, aber die Geopolitik könnte eine Erholung unterstützen. Die Spannungen im Nahen Osten nähren weiterhin die Funktion von Gold als Zufluchtsort.
- Wie haben sich die Zentralbanken verhalten?
- Sie haben nach Angaben des World Gold Council im zweiten Quartal 2026 289 Nettotonnen zu ihren Goldreserven hinzugefügt.
- Was bedeutet das für Anleger?
- Ein schwächerer Dollar tendiert dazu, das Metall zu bevorzugen, was es für diejenigen, die in anderen Währungen kaufen, billiger macht.
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