Sconti fantasma sui farmaci: Milliardi verloren (Grenzgänger-Leitfaden)

Gespensterrabatte auf Schweizer Arzneimittel: Milliarden verloren und wenige Einsparungen für Patienten

Die Eidgenössische Finanzkontrolle lehnt die Aufsicht des Bag ab

Kontext

In Kürze

  • Die Leistungserbringer behalten die meisten Rabatte, die sie beim Kauf von Medikamenten erhalten, für sich.
  • Patienten und Krankenkassen sehen keine wirklichen Einsparungen,
  • Die EFK kritisiert die Arbeit des Bag scharf.

Eckdaten

  • Erhaltene Rabatte : 743 Millionen Franken pro Jahr,
  • tatsächlich überwiesene Skonti: 88 Millionen Franken,
  • Einbehaltene Skonti: 655 Millionen Franken,
  • Pharmaindustrie: Den Leistungserbringern wurden Vermögensvorteile von rund 743 Millionen Franken pro Jahr gewährt.
  • EFK: schätzt, dass die Pharmaindustrie den Leistungserbringern Vermögensvorteile von rund 743 Millionen Franken pro Jahr gewährt hat.

Die Eidgenössische Finanzkontrolle lehnt die Aufsicht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) mit der Begründung ab, dass die von der Pharmaindustrie gewährten Rabatte grösstenteils in den Taschen von Ärzten, Spitälern und Apotheken verbleiben, ohne echte Einsparungen für Patienten und Krankenkassen zu bewirken. Die EFK kritisiert die Arbeit des Bag scharf und spricht von einem "umfassenden, komplexen, ineffizienten und undurchsichtigen" System.

Der EFK-Bericht zeigt, dass die Leistungserbringer die meisten Rabatte beim Kauf von Medikamenten für sich behalten, während Patienten und Krankenkassen keine wirklichen Einsparungen sehen. Die EFK schätzt, dass die Pharmaindustrie den Leistungserbringern Vermögensvorteile von rund 743 Millionen Franken pro Jahr gewährt hat. Allerdings ist von diesem

Operative Details

Die EFK weist darauf hin, dass rund die Hälfte des Gesamtbetrages teilweise rechtswidrig oder ohne angemessene Gegenleistung einbehalten wurde. Der EFK-Bericht behauptet, dass die Hersteller jährlich etwa 98 Millionen Euro an Ärzte und Apotheken für Werbekampagnen zahlen, und nennt diese Zahlungen "manchmal unverhältnismäßig".

Der CDF räumt ein, dass seine Schätzungen aufgrund der Undurchsichtigkeit der Branche und des Fehlens aktueller Daten einer erheblichen Unsicherheit unterliegen. Die letzte kognitive Studie zu diesem Thema stammt aus dem Jahr 2009, als die materiellen Vorteile (wie Beratung, Forschungssponsoring oder Teilnahme an Konferenzen) auf 1,2 Milliarden Franken pro Jahr geschätzt wurden.

Nach Angaben der EFK gehören Medikamente mit einem Preisanstieg von 20% gegenüber 2009 zu den teuersten Produkten der Schweizer Pharmabranche. Dies führte zu höheren Kosten für die Patienten, mit einer durchschnittlichen Einsparung von nur 12 Franken pro Jahr für eine Behandlung.

Die EFK hat einige Beispiele für "Phantom" -Rabatte auf Medikamente in der Schweiz identifiziert. Beispielsweise wurde ein Medikament gegen Bluthochdruck für 10 Franken pro Packung verkauft, während der Listenpreis 5 Franken betrug. Der Hersteller gab dann an, dass der Preis um 50% "abgezinst" worden sei, um den Verkauf zu fördern.

Ein weiteres Beispiel wurde im Kanton Zürich gefunden, wo ein Medikament gegen Depressionen für 15 Franken pro Packung verkauft wurde, während der Listenpreis 8 Franken betrug.

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Wichtige Punkte

Der Bundesrat (BAG) kritisierte die Nichtanwendung der Arzneimittelrabattregelungen durch das Bundesamt für Statistik (BAG). Laut SGB hat das Bag seit 2020 trotz laufender Verfahren noch nie eine strafrechtliche Sanktion verhängt. Das SGB argumentiert, dass das Bag alle Leistungserbringer überprüfen sollte, nicht nur diejenigen, die bestimmte Vereinbarungen unterzeichnet haben.

Der SGB empfiehlt, dass das Bag die tatsächlich erhaltenen Rabatte an die Patienten und Krankenkassen weitergeben sollte. Darüber hinaus argumentiert der CSF, dass die Pharmaindustrie bei den gewährten Rabatten transparenter sein sollte und dass die Leistungserbringer verpflichtet sein sollten, die erhaltenen Rabatte an Patienten und Krankenkassen weiterzugeben.

Gemäss einem Bericht des Bag aus dem Jahr 2022 erhielten die Schweizer Leistungserbringer im Jahr 2020 Rabatte von insgesamt 2,5 Milliarden Franken. Allerdings wurden nur 10% dieser Rabatte an die Patienten und Krankenkassen weitergegeben. Der Rest wurde von den Leistungserbringern aufbewahrt.

So erhielten die Leistungserbringer im Kanton Tessin im Jahr 2020 Rabatte von insgesamt 150 Millionen Franken. Allerdings wurden nur 5% dieser Rabatte an die Patienten und Krankenkassen weitergegeben.

Die Nichtanwendung der Pharma-Rabatt-Vorschriften hat auch finanzielle Folgen für den Schweizer Staat. Laut einem Bericht des CSF aus dem Jahr 2020 hat die mangelnde

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Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptproblem bei Medikamentenrabatten?
Die Leistungserbringer behalten die meisten Rabatte beim Kauf von Medikamenten für sich, ohne die tatsächlich erhaltenen Rabatte an die Patienten und Krankenkassen weiterzugeben.
Wie hoch ist der geschätzte Betrag der von der pharmazeutischen Industrie erhaltenen Rabatte?
Die EFK schätzt, dass die Pharmaindustrie den Leistungserbringern Vermögensvorteile von rund 743 Millionen Franken pro Jahr gewährt hat.
Wie steht die EFK zur Aufsicht des Bag?
Die EFK kritisiert die Arbeit des Bag scharf und argumentiert, dass das System "umfangreich, komplex, ineffektiv und undurchsichtig" sei.

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