Die finanziellen Aussichten für AHV und IV verschlechtern sich (Grenzgänger-Leitfaden)

Gemäss Bsv werden die Defizite der Alters- und Hinterlassenenversicherung sowie der Invalidenversicherung in den nächsten Jahren zunehmen.

Contesto

In Kürze - Das Bsv hat aktualisierte Daten zur Finanziellen Vorausschau von AHV und IV veröffentlicht. - Das Defizit der IV könnte bis 2030 800 Millionen Franken erreichen. - Die AHV wird von der Einführung der 13. Rente betroffen sein. ## Eckdaten - Was: Verschlechterung der Finanziellen Vorausschau von AHV und IV. - Wann: Aktualisierte Daten veröffentlicht am 24. Juni 2026. - Wo: Schweiz. - Wer: Bundesamt für Sozialversicherungen (Bsv). - Betrag: Das Defizit der IV könnte bis 2030 800 Millionen Franken erreichen. Die finanziellen Aussichten der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und der Invalidenversicherung (IV) verschlechtern sich. Dies geht aus den am Donnerstag vom Bundesamt für Sozialversicherungen (Bsv) veröffentlichten aktualisierten Daten hervor. Für die IV betrug das Umlagedefizit 209 Millionen Franken im Jahr 2025 und könnte aufgrund des starken Anstiegs der Neurenten bis 2030 800 Millionen erreichen. Auch die AHV wird von der Einführung der 13. Rente betroffen sein, die ab Dezember vorgesehen ist und derzeit keine definitive Finanzierung hat. Nach Schätzungen des Bsv wird das Umlagedefizit von 1,3 Milliarden Franken im Jahr 2026 auf 4,9 Milliarden Franken im Jahr 2035 steigen. Das Bsv weist jedoch darauf hin, dass, wenn die vom Parlament beschlossene Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte zur Finanzierung der 13. Rente vom Volk genehmigt wird und 2028 in Kraft tritt, das Umlagedefizit der AHV

Dettagli operativi

Finanzielle Aussichten für AHV und IV verschlechtern sich Die Verschlechterung der finanziellen Aussichten für AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) und IV (Invalidenversicherung) wird erhebliche Auswirkungen auf die Schweizer Steuerzahler haben. Steigende Defizite könnten zu Steuererhöhungen oder Leistungseinbußen führen. Wird die Mehrwertsteuererhöhung nicht genehmigt, wird das AHV-Defizit weiter steigen und die Tragfähigkeit des Rentensystems gefährden. Es ist von grundlegender Bedeutung, dass Parlament und Volk fundierte Entscheidungen treffen, um die finanzielle Stabilität dieser Sozialversicherungen zu gewährleisten. ### Analyse der Finanziellen Vorausschau Nach Angaben des Bundesamtes für Sozialversicherungen (Bsv) soll das Defizit der AHV von 2,3 Milliarden Franken im Jahr 2023 auf 5,7 Milliarden Franken im Jahr 2030 steigen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Alterung der Bevölkerung und den Rückgang der Zahl der Erwerbstätigen zurückzuführen. Die IV steht hingegen vor ähnlichen Herausforderungen mit einem prognostizierten Defizit von 1,2 Milliarden Franken bis 2030. ### Implikationen für die Steuerzahler Die Zunahme der Defizite könnte sich in verschiedenen Korrekturmaßnahmen niederschlagen. Eine der Optionen ist die Erhöhung der Gebühren. Beispielsweise könnte eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 7,7% auf 8,1% zusätzliche Einnahmen von rund 1,5 Milliarden Franken pro Jahr generieren. Diese Maßnahme muss jedoch von Parlament und Volk in einem Referendum gebilligt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Reduzierung

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Punti chiave

Die finanziellen Aussichten der AHV und IV verschlechtern sich

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Quelle: rsi.ch

Häufig gestellte Fragen
Was sind die Ursachen für die Verschlechterung der Finanziellen Vorausschau von AHV und IV?
Zu den Hauptursachen gehören die Erhöhung der neuen IV-Renten und die Einführung der 13. AHV-Rente, die derzeit keine definitive Finanzierung hat.
Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es, um AHV- und IV-Defizite zu reduzieren?
Eine mögliche Lösung ist die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte, die das Umlagedefizit der AHV im Jahr 2030 verringern könnte.
Was passiert, wenn die Mehrwertsteuererhöhung nicht genehmigt wird?
Wird die Mehrwertsteuererhöhung nicht genehmigt, wird das AHV-Defizit weiter steigen und die Tragfähigkeit des Rentensystems gefährden.

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