SBVg prognostiziert Bankenwachstum im Jahr 2026 (Grenzgänger-Leitfaden)

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Die Schweizer Banken werden laut der Schweizerischen Bankiervereinigung auch im Jahr 2026 weiter wachsen. Verwaltetes Vermögen über 10'000 Milliarden Franken, wachstumsfördernde Gebühren.

Kontext

In Kürze

  • Von Schweizer Banken verwaltetes Vermögen über CHF 10'119,5 Milliarden (H1 2026)
  • SBVg erwartet trotz Nullzinsen eine positive Entwicklung
  • Beschäftigung: -2,5% im Jahr 2025 (nur UBS), die Hälfte der Institute stellt im Jahr 2026 ein

Eckdaten

  • Was: Wachstum des Schweizer Bankensektors gemäss SBVg (Schweizerische Bankiervereinigung)
  • Wann: Daten 2025 + Prognose 2026
  • Wo: Schweiz
  • Wer: Schweizer Banken, SBVg, Keystone-ATS
  • Betrag: Verwaltetes Vermögen CHF 10'119.5 Mrd. (Ende H1 2026)

Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) bestätigt einen positiven Ausblick für die Branche im Jahr 2026: Die Schweizer Banken werden trotz eines schwierigen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds und Nullzinsen weiter wachsen. Das Signal kommt vom Bankenbarometer der SBVg, das die Bilanz 2025 und die Aussichten für die kommenden zwölf Monate skizziert.

Im Jahr 2025 wuchs das von den Schweizer Banken verwaltete Vermögen um 4,8% auf 9'729 Milliarden Franken - ein beispielloses Niveau. Das Wachstum setzte sich im ersten Halbjahr 2026 fort: Die verwalteten Fonds überschritten die Schwelle von 10'000 Milliarden Franken auf 10'119,5 Milliarden Franken. Diese Steigerungen spiegeln die gute Festigkeit der Aktienmärkte wider, die zu einem deutlichen Anstieg der Aktienportfolios geführt hat. Sowohl das Vermögen der Schweizer als auch der ausländischen Kunden ist gewachsen.

Grenzüberschreitende Vermögensverwaltung, Säule des Wachstums

Die Schweiz behält

Operative Details

Provisionen und Dienstleistungen: Der Wachstumsmotor im Jahr 2026

Für das Jahr 2026 rechnet mehr als die Hälfte der befragten Institute mit einer weiteren Steigerung des operativen Ergebnisses und ein Drittel mit einer Stagnation aufgrund der Zinslage. Kein Institut erwartet einen Rückgang. Provisionen und Dienstleistungen dürften weiterhin der Wachstumsmotor bleiben, wobei 73% der Banken in diesen Bereichen mit einer Steigerung der Ergebnisse rechnen. Die Zinserträge dürften unter Druck bleiben.

Diese Entwicklung hat konkrete Auswirkungen auf diejenigen, die in der Schweiz sparen und investieren. Die Zinsmargenkomprimierung bedeutet, dass Banken zunehmend auf Gebühren für Vermögensverwaltungsdienstleistungen, Finanzberatung und Nebenprodukte setzen werden. Für den durchschnittlichen Kunden kann dies zu sichtbareren Kosten in Form von Bearbeitungsgebühren oder Performancegebühren führen, während die Zinsen auf Sparkonten niedrig bleiben können.

Es wird erwartet, dass weiterhin ausländische Kunden in die Schweiz strömen: Politische Stabilität und institutionelle Solidität bleiben attraktiv. Infolgedessen werden die Schweizer Banken ihr Angebot an grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungs- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen weiter ausbauen, wobei die Provisionsmargen höher sind als bei herkömmlichen Krediten.

Bankbeschäftigung: gemischtes, aber optimistisches Szenario

Die Beschäftigungssituation in der Branche ist komplex, aber

Nützliche Tools für die Planung

Für Ihre Vorsorgestrategie nutzen Sie den Rentenplaner und den Säule-3-Simulator.

Wichtige Punkte

Was diese Prognosen für Anleger und Sparer bedeuten

Das prognostizierte Wachstum im Bankensektor spiegelt eine stabile Nachfrage der internationalen Kundschaft nach Schweizer Finanzdienstleistungen wider. Der erwartete Anstieg der Provisionen und Vermögensverwaltungsdienste deutet darauf hin, dass die Banken weiterhin in spezialisierte Beratung, massgeschneiderte Portfoliolösungen und digitale Dienstleistungen investieren werden. Wenn Sie die Verwaltung Ihres Vermögens planen – einschliesslich der Vorsorge gemäss BVG/LPP und der Säule 3a – ist dies ein günstiger Zeitpunkt, um die Angebote der Banken zu vergleichen und die Gesamtkosten der von Ihnen bezahlten Dienstleistungen zu bewerten.

In einem Szenario mit Nullzinsen bleibt die traditionelle Ertragsquelle der Banken (Differenz zwischen Kreditzinsen und Refinanzierungssätzen) eingeschränkt. Die Banken kompensieren dies mit provisionsbasierten Dienstleistungen: Vermögensverwaltung, Anlageberatung, Versicherungsprodukte, Zahlungsverkehr. Dieser strukturelle Wandel war im Jahr 2025 sichtbar, als das Ergebnis aus Provisionen und Dienstleistungen um 6,5% stieg, während dasjenige aus Zinsen um 0,8% zurückging.

Empfohlenes Vorgehen und nächste Schritte

Wenn Sie Ihre finanzielle Situation im aktuellen Tiefzinsumfeld optimieren möchten:

1. Überprüfen Sie die Gesamtkosten bei Ihrer Bank – Verwaltungsgebühren, Performancegebühren, operative Kosten. Die Tarife variieren erheblich zwischen den Instituten.

2. Vergleichen Sie die Optionen der Vermögensverwaltung – unabhängig oder halb-unabhängig, falls Sie über ein grösseres Vermögen verfügen.

3. Überprüfen Sie die Bedingungen der Säule 3a und der beruflichen Vorsorge (BVG/LPP) – bei niedrigen Zinsen hängt die Performance zunehmend von den Anlageentscheidungen ab.

Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet es für mich, dass Banken im Jahr 2026 mehr von Provisionen profitieren werden?
Wenn Sie Vermögenswerte verwalten oder bei einer Bank investieren, werden Ihnen wahrscheinlich explizitere Kosten in Form von Verwaltungsgebühren, Performancegebühren oder Beratungsgebühren entstehen. Der Gewinn der Banken aus dem Zins-Kerngeschäft bleibt durch Nullzinsen gedrückt, so dass die Banken mit kostenpflichtigen Dienstleistungen kompensieren. Es ist wichtig, die Tarife mehrerer Institute zu vergleichen, insbesondere wenn Ihr Vermögen erheblich ist.
Bin ich sicher, dass ich mein Geld bei einer Schweizer Bank hinterlegt habe?
Ja. In der Schweiz sind die Einlagen durch den Einlagensicherungsfonds bis CHF 100'000 pro Einleger und Bank abgesichert. Obwohl UBS die Beschäftigung im Jahr 2025 aufgrund der Integration mit der Credit Suisse reduziert hat, bleibt das Bankensystem stabil. Es besteht kein Risiko, dass Einlagen bis zum garantierten Limit verloren gehen.
Was garantiert, dass die Banken im Jahr 2026 weiter wachsen werden?
Die SBVg basiert auf den Prognosen von mehr als der Hälfte der Banken (51%), die ein Wachstum des operativen Ergebnisses prognostizieren. Kein Institut sieht Stiege vor. Die Prognosen unterliegen jedoch weiterhin geopolitischen und kommerziellen Risiken. Die Solidität der Schweiz als Finanzplatz (Rechtssicherheit, politische Stabilität) bleibt die Hauptsäule des internationalen Vertrauens gemäss SBVg.
Wenn ich in der Bank arbeite, muss ich dann um meinen Platz im Jahr 2026 fürchten?
Nein. Obwohl die Branche im Jahr 2025 aufgrund der Fusion UBS-Credit Suisse um 2,5% schrumpfte, rechnen 60% der Institute mit einer stabilen Mitarbeiterzahl und ein Drittel mit Neueinstellungen im Jahr 2026. Abgesehen von der UBS haben andere Institute den Personalbestand erhöht. Die Aussichten sind moderat positiv, insbesondere in den Segmenten Wealth Management und Wealth Management.
Wie kann ich die Bankkosten vergleichen und meine Anlagestrategie planen?
Nutzen Sie den [calcolatore di stipendio e patrimonio](nav:calculator), um Ihre Sozialversicherungsbeiträge zu planen und die Steuerbelastung zu optimieren. Überprüfen Sie direkt die Prospekte der Banken, insbesondere auf Verwaltungsgebühren, Performancegebühren und Betriebskosten. Für die Vorsorge (BVG/BVG, 3. Säule, AHV) konsultieren Sie bitte die [guide dedicate](nav:pension).

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