Agroscope: Schlüssel zu den neuen Labors in Posieux (Grenzgänger-Leitfaden)

Der Kanton Freiburg hat dem Bund die Schlüssel zu den neuen Agroscope-Labors in Posieux offiziell übergeben. Die Zeremonie fand am Freitag, 14. August 2026, unter Teilnahme des Bundespräsidenten Guy Parmelin und der Delegationen des Regierungsrates von Freiburg und der Direktionen von Agroscope statt.
Kontext
In Kürze
- Am Freitag, 14. August 2026, übergab der Kanton Freiburg dem Bund offiziell die Schlüssel zu den neuen Agroscope-Labors in Posieux.
- Die Zeremonie fand unter Teilnahme des Bundespräsidenten Guy Parmelin und der Delegationen des Regierungsrates von Freiburg und der Direktionen von Agroscope statt.
Eckdaten
- Was: Übergabe der Schlüssel der neuen Labors von Agroscope in Posieux.
- Wann: Freitag, 14. August 2026.
- Wo: Posieux.
- Wer: Bundespräsident Guy Parmelin und Delegationen des Regierungsrates Freiburg und der Direktionen der Agroscope.
- Betrag: ca. 125 Mio. Franken.
Bundespräsident Guy Parmelin nahm an der Schlüsselübergabe der neuen Agroscope-Werkstätten in Posieux teil, zusammen mit Delegationen des Regierungsrates Freiburg und der Direktionen von Agroscope sowie der Bundesämter für Landwirtschaft BLW und Bau und Logistik BBl. Mit diesem Schritt ist das zentrale Element der Standortstrategie von Agroscope in Betrieb gegangen.
Die Übergabe markiert den Abschluss eines strategischen Projekts, das in enger Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Freiburg, dem BBl und Agroscope realisiert wurde. Der Kanton hat das Gebäude auf einem Grundstück im Eigentum des Bundes errichtet. Es wird zunächst an den Bund vermietet, der es dann bei Ablauf des Bauvertrages in Besitz nehmen wird.
Die Gebäude
Operative Details
Agroscope: Schlüssel zu den neuen Labors in Posieux
Die Schlüsselübergabe ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der Standortstrategie von Agroscope. Die Konzentration eines Großteils der Labortätigkeiten und Forschungstechnologien in Posieux ermöglicht es Agroscope, die Kosten für den Betrieb und die Wartung der Laborinfrastruktur zu senken. Nach Abschluss aller Umzüge von den verschiedenen Standorten in Posieux, sowohl in den Labors als auch im Verwaltungsgebäude (dasnoch renoviert werden muss), wird der Campus rund 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Agroscope beherbergen.
Die Wahl von Posieux als Hauptsitz der Aktivitäten von Agroscope wurde durch die Nähe zu führenden Schweizer Universitäten wie der Universität Bern und der Universität Freiburg beeinflusst. Dies wird es ermöglichen, die Verbindungen zur akademischen Forschung zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen zu stärken. Darüber hinaus verfügt Posieux über eine gute Verkehrsinfrastruktur mit einem Bahnhof und einer Bundesstraße, die die Stadt mit Bern und Freiburg verbindet.
Die Konzentration der Labortätigkeiten in Posieux wird es Agroscope ermöglichen, die Kosten für den Betrieb und die Wartung der Laborinfrastruktur zu senken. Die Kostensenkung wird auf rund CHF 1,2 Mio. pro Jahr geschätzt. Diese Einsparungen können in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien zur Verbesserung der Produktion investiert werden
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Wichtige Punkte
Agroscope: Schlüssel zu den neuen Labors in Posieux
Die Schlüsselübergabe der neuen Agroscope-Labors in Posieux ist ein wichtiger Schritt für den nationalen Forschungscampus. Der Kanton Freiburg und das BBl haben bei der Realisierung dieses strategischen Projekts zusammengearbeitet, das auch den Bau eines Verwaltungsgebäudes und die Sanierung einer bestehenden Infrastruktur umfasst. Die Labors wurden so konzipiert, dass sie hochspezialisiert und effizient sind, mit einem Dach, das größtenteils mit Photovoltaikmodulen bedeckt ist.
Das Projekt, das mit einem Beitrag von 10 Millionen Schweizer Franken vom Kanton Freiburg und 5 Millionen Schweizer Franken vom BBl finanziert wurde, umfasste die Realisierung von mehr als 1 000 Quadratmetern Forschungsfläche, auf der ein Team von Wissenschaftlern und Technikern aus verschiedenen Disziplinen untergebracht sein wird. Ziel ist es, ein qualitativ hochwertiges Forschungszentrum zu schaffen, das zum Fortschritt von Wissenschaft und Technologie in den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmittel beitragen kann.
Der Bau der Gebäude erfolgte nachhaltig, mit der Wahl umweltfreundlicher Materialien und der Minimierung der Treibhausgasemissionen. Das mit Photovoltaik-Paneelen verkleidete Dach ermöglicht es, Strom zu erzeugen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen öffentlichen und privaten Institutionen realisiert, darunter die Universität Freiburg, das Agrarforschungsinstitut Freiburg und die
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Quelle: admin.ch