Grenzgänger-Steuern in Montano Lucino: altes vs. neues Regime
In Montano Lucino beträgt der kommunale IRPEF-Zuschlag 0,6%. Im neuen Grenzgänger-Regime bleibt einem Musterprofil rund 624 € pro Monat weniger netto als im alten Regime mit ausschliesslicher Schweizer Besteuerung.
Aktualisiert:
- Gemeindezuschlag
- 0,6%
- IRPEF 2024
- Netto, altes Regime
- 4.011 €
- /Monat
- Netto, neues Regime
- 3.387 €
- /Monat
- Netto-Differenz
- -624 €
- /Monat
Zahlenszenario: altes vs. neues Regime
Musterprofil: alleinstehender Grenzgänger, keine Kinder, 55.000 brutto CHF/Jahr, Wohnsitz innerhalb von 20 km zur Grenze. Reale Gemeindewerte angewendet.
| Altes Regime | Neues Regime | |
|---|---|---|
| Bruttojahreseinkommen | 60.280 € | 60.280 € |
| Schweizer Sozialabgaben | 7.776 € | 7.776 € |
| Steuern gesamt pro Jahr | 4.370 € | 11.862 € |
| davon Gemeindezuschlag | — | 255 € |
| Netto pro Jahr | 48.134 € | 40.642 € |
| Netto pro Monat | 4.011 € | 3.387 € |
So funktioniert das Abkommen 2024
Alte Grenzgänger (bereits vor dem 17. Juli 2023 pendelnd und in der 20-km-Zone wohnhaft, wie Montano Lucino) bleiben ausschliesslich in der Schweiz besteuert: Sie zahlen nur die Schweizer Quellensteuer und keine italienische IRPEF auf das Grenzgängereinkommen.
Neue Grenzgänger unterliegen der konkurrierenden Besteuerung: Die Schweiz behält die Quellensteuer ein und Italien besteuert dasselbe Einkommen, rechnet die Schweizer Steuer an und ergänzt regionalen und kommunalen Zuschlag. In Montano Lucino beträgt der Gemeindezuschlag 0,6%, im Musterszenario rund 255 € pro Jahr.
Nützliche Lektüre
Vergleich mit den nächsten Gemeinden
Innerhalb von 4,9 km um Montano Lucino liegen 6 Gemeinden mit einer Seite auf dieser Website: Villa Guardia, Colverde, Lurate Caccivio, Fino Mornasco, Olgiate Comasco und Como.
In dieser Gruppe reicht der Gemeindezuschlag von 0,55% (Colverde) bis 0,8% (Como).
Montano Lucino liegt bei 0,6%: Platz 3 von 7 vom niedrigsten Wert an, gleichauf mit 2 weiteren.
Von 7 vergleichbaren Gemeinden steht diese Seite auf Rang 3 — der Gemeindezuschlag: 0,6%.
Vor dieser Seite, in dieser Reihenfolge: Colverde und Villa Guardia.
Weiter unten in der Rangliste: Olgiate Comasco und Como.
Punktgleich mit dieser Seite: Fino Mornasco (0,6%) und Lurate Caccivio (0,6%).
direkt dahinter Olgiate Comasco (0,7%)
In der Gruppe ist der höchste Wert 0,8% (Como), der niedrigste 0,55% (Colverde).
Von 7 vergleichbaren Gemeinden steht diese Seite auf Rang 6 — die Richtmiete pro Monat: 680 €.
Vor dieser Seite, in dieser Reihenfolge: Colverde, Villa Guardia, Lurate Caccivio, Fino Mornasco und Olgiate Comasco.
Weiter unten in der Rangliste: Como.
direkt davor liegt Olgiate Comasco (620 €)
direkt dahinter Como (750 €)
In der Gruppe ist der höchste Wert 750 € (Como), der niedrigste 550 € (Colverde).
Von 7 vergleichbaren Gemeinden steht diese Seite auf Rang 7 — die Einwohnerzahl: 5.500.
Vor dieser Seite, in dieser Reihenfolge: Como, Olgiate Comasco, Lurate Caccivio, Fino Mornasco, Villa Guardia und Colverde.
direkt davor liegt Colverde (5.535)
In der Gruppe ist der höchste Wert 84.000 (Como), der niedrigste 5.500 (Montano Lucino).
Von 7 vergleichbaren Gemeinden steht diese Seite auf Rang 3 — die Entfernung zur Grenze: 7 km.
Vor dieser Seite, in dieser Reihenfolge: Como und Colverde.
Weiter unten in der Rangliste: Fino Mornasco und Lurate Caccivio.
Punktgleich mit dieser Seite: Olgiate Comasco (7 km) und Villa Guardia (7 km).
direkt davor liegt Colverde (4 km)
In der Gruppe ist der höchste Wert 10 km (Fino Mornasco), der niedrigste 3 km (Como).
Nach Einwohnerzahl liegt diese Gemeinde auf Rang 58 von 69 (5.500 Einwohner); direkt davor: Colverde und Lurago d'Erba; direkt dahinter: Capiago Intimiano und Viggiù.
Nach Entfernung zur Grenze liegt diese Gemeinde auf Rang 16 von 69 (7 km); direkt davor: Verbania und Villadossola; direkt dahinter: Colico und Induno Olona.
Nach Richtmiete pro Monat liegt diese Gemeinde auf Rang 66 von 69 (680 €); direkt davor: Cantù und Varese; direkt dahinter: Como und Tremezzina.
In der Provinz CO liegen diese Gemeinden bei der Einwohnerzahl am nächsten über der Schwelle: Lurago d'Erba und Colverde.
Nach Gemeindezuschlag liegt diese Gemeinde auf Rang 33 von 68 (0,6%); direkt davor: Venegono Superiore und Villa Guardia; direkt dahinter: Domodossola und Lomazzo.
Im neuen Regime, gleiches Profil, entspricht der Zuschlagsunterschied zu Colverde — dem niedrigsten der Gruppe — rund 22 € Netto pro Jahr.
| Gemeinde | Entfernung von hier | Gemeindezuschlag | Entfernung zur Grenze | Miete 2-Zimmer |
|---|---|---|---|---|
| Montano Lucino (hier) | — | 0,6% | 7 km | 680 € |
| Villa Guardia | 1,9 km | 0,55% | 7 km | 550 € |
| Colverde | 2,6 km | 0,55% | 4 km | 550 € |
| Lurate Caccivio | 3,9 km | 0,6% | 10 km | 590 € |
| Fino Mornasco | 4,6 km | 0,6% | 10 km | 600 € |
| Olgiate Comasco | 4,7 km | 0,7% | 7 km | 620 € |
| Como | 4,9 km | 0,8% | 3 km | 750 € |
Luftlinien-Entfernungen, berechnet aus den Ortsmittelpunkt-Koordinaten unseres Datensatzes. IRPEF-Gemeindezuschlag 2024, Entfernung zur Grenze und Richtmiete aus demselben Gemeindedatensatz wie im Szenario oben.
Häufige Fragen
Ist das alte oder das neue Regime besser?
Im Musterszenario für Montano Lucino lässt das alte Regime rund 624 € pro Monat mehr, weil es die italienische konkurrierende Besteuerung vermeidet. Das alte Regime gilt aber nur für vor dem 17. Juli 2023 Pendelnde: Neueinsteiger fallen unter das neue Regime.
Wer ist alter, wer neuer Grenzgänger?
Alter Grenzgänger ist, wer zwischen dem 31. Dezember 2018 und dem 17. Juli 2023 ins Tessin, nach Graubünden oder ins Wallis pendelte. Wer nach dem 17. Juli 2023 begann, ist neuer Grenzgänger mit konkurrierender Besteuerung nach dem Abkommen 2024.
Wie stark wiegt der Gemeindezuschlag in Montano Lucino?
Der kommunale IRPEF-Zuschlag in Montano Lucino beträgt 0,6%. Im Muster-Neuregime sind das rund 255 € pro Jahr: Er variiert von Gemeinde zu Gemeinde und lohnt einen Vergleich vor der Wohnsitzwahl.
Schätzungen nur zur Orientierung. Die tatsächliche Besteuerung hängt von Einstellungsdatum, altem/neuem Grenzgängerstatus, Abzügen, Familiensituation und der italienischen Steuererklärung ab. Immer mit einer Beratung prüfen.