Tessiner Delegation Coira Organisierte Kriminalitaet | Frontaliere Ticino
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Kontext
Tessiner Besuch in Chur: Auch organisierte Kriminalität auf dem Tisch Am 18. März 2026 trafen sich die Regierung des Kantons Tessin und die Regierung der Graubünden in Chur, um über verschiedene Themen, darunter der Kampf gegen die organisierte Kriminalität und die Schäden durch das Wetter, zu diskutieren. Die Tessiner Delegation, geführt von Norman Gobbi, dem Präsidenten des Tessiner Staatsrates, hatte ein konstruktives Treffen mit der Graubündner Gegenpartei, geführt von Martin Bühler, dem Präsidenten der Graubündner Regierung. Während des Treffens wurden 13 Punkte auf der Tagesordnung diskutiert, darunter die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen und der Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Eines der Hauptziele des Treffens war es, die Zusammenarbeit zwischen den Tessiner und Graubündner Behörden zu stärken, um die organisierte Kriminalität zu bekämpfen, die eine zunehmende Bedrohung für die öffentliche Sicherheit darstellt. Laut den Daten des Bundesamtes für Polizei (Fedpol) wurden 2025 im Tessin 245 Fälle von organisierter Kriminalität registriert, was einem Anstieg von 15% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insbesondere die Region Locarno und das Verzasca-Tal waren von einer Reihe von Polizeieinsätzen betroffen, die darauf abzielten, den Drogen- und Menschenhandel zu bekämpfen. Der Kampf gegen die organisierte Kriminalität ist ein prioritäres Thema für die Tessiner Regierung, die 2025 1,2 Millionen Franken bereitgestellt hat, um Präventions- und Repressionsprojekte zu finanzieren. Unter den geplanten Initiativen ist die Schaffung einer interregionalen Task Force zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität, an der sich die Tessiner, Graubündner und Bundesbehörden beteiligen werden. ## Operative Checkliste - Schaffung einer interregionalen Task Fo...
Operative Details
Tessiner Besuch in Chur: Auch organisierte Kriminalität auf dem Tisch Die organisierte Kriminalität ist ein immer wichtigeres Thema für die Schweizer Behörden, insbesondere in der Region Tessin und Graubünden. Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Fedpol macht die strategische Lage und die sozioökonomische Struktur der Graubünden diese Region zu einem attraktiven Gebiet für mafiöse Organisationen. Der Besuch der Tessiner Delegation in Chur bot Gelegenheit, über die Bekämpfung dieses Phänomens und die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen zu diskutieren. > Das Tessin mit seiner florierenden Wirtschaft und seiner strategisch günstigen geografischen Lage ist ein wichtiger Transitpunkt für Waren und Personen. Die Graubünden mit ihrer territorialen Ausdehnung und ihrer diversifizierten Wirtschaft bieten einen fruchtbaren Boden für illegale wirtschaftliche Aktivitäten. Während des Besuchs diskutierten die Behörden über die Verbesserung der Zusammenarbeit und des Informationsaustauschs, um die organisierte Kriminalität zu bekämpfen. Ein konkretes Beispiel ist der Fall von Roveredo, wo die Behörden eine Zunahme von verdächtigen Aktivitäten im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität festgestellt haben. - Beispiel: 2022 registrierte die Tessiner Polizei 35 Fälle von Geldwäsche in Roveredo, gegenüber 20 im Jahr 2021. Dieser Anstieg von 75% hat die Behörden dazu veranlasst, die Kontrollen und die Zusammenarbeit mit den Graubündner Behörden zu intensivieren. Um dieses Phänomen zu bekämpfen, haben die Behörden beschlossen, eine Reihe von Maßnahmen umzusetzen, darunter: 📊 Operative Checkliste: Implementierung eines Systems zur Überwachung von verdächtigen Finanztransaktionen Erhöhung der Kontrollen an den Grenzen und in den Transitpu...
Wichtige Punkte
Der Kampf gegen die organisierte Kriminalität ist ein Thema, das eine enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den Grenzregionen erfordert. Der Besuch der Tessiner Delegation in Chur war ein wichtiger Schritt in diesem Sinne. "Der heutige Besuch hat bestätigt, dass die Beziehungen zwischen dem Tessin und den Graubünden solide sind", sagte Norman Gobbi, Präsident des Tessiner Staatsrates. Während des Besuchs diskutierten die Tessiner und Graubündner Behörden über Fragen der Sicherheit und der gerichtlichen Zusammenarbeit, mit besonderem Augenmerk auf den Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Dieses Thema ist insbesondere im Kontext der grenzüberschreitenden Arbeit im Tessin von Bedeutung, wo täglich Tausende von Personen die Grenzen überqueren, um zur Arbeit zu gehen. Laut den Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) arbeiteten 2022 über 14.000 in der Schweiz wohnhafte Personen in Italien, während über 23.000 in Italien wohnhafte Personen in der Schweiz arbeiteten. Diese Zahlen zeigen deutlich die Notwendigkeit einer effektiven Zusammenarbeit zwischen den Behörden der beiden Länder, um die Sicherheit und die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten. Ein konkretes Beispiel für diese Zusammenarbeit ist die Schaffung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zwischen der Tessiner Kantonspolizei und der Graubündner Polizei, um den Menschenhandel und die Arbeitsausbeutung zu bekämpfen. Die Arbeitsgruppe, die 2020 eingerichtet wurde, hat bereits ermöglicht, mehrere Ausbeutungsnetzwerke zu identifizieren und zu stoppen. > 📊 Daten zur Bevölkerung und grenzüberschreitenden Beschäftigung: - 14.000 in der Schweiz wohnhafte Personen arbeiteten in Italien (2022) - 23.000 in Italien wohnhafte Personen arbeiteten in der Schweiz (2022) - 45 Tessiner Gemeinden haben einen Au...
