Mehr Und wenn die Züge von denen finanziert werden, die das Flugzeug nehmen? (Grenzgänger-Leitfaden)

Eine Volksinitiative will jeden Flug ab der Schweiz besteuern und den grössten Teil der Einnahmen in Form von Bahnfahrkarten zurückgeben.

Kontext

Eine von einer Umweltorganisation initiierte Volksinitiative will jeden Flug ab der Schweiz besteuern und den grössten Teil der Einnahmen in Form von Bahnfahrkarten zurückgeben. Der Vorschlag sieht die Einführung einer Gebühr von mindestens 30 Schweizer Franken auf jedem Ticket für Flüge ab dem Bund vor.

Die Schweiz ist ein Land mit einem effizienten und gut ausgebauten Schienennetz, wie die jüngste Nachricht zeigt, dass die SBB eine Effizienz von 90% im eigenen Schienennetz erreicht hat. Dennoch sind Flüge nach wie vor eine der Hauptursachen für Luftverschmutzung und CO2-Emissionen in der Schweiz. Laut einem Bericht des Bundesamtes für Umwelt (FOEN) machen Flüge 4,4% der Treibhausgasemissionen in der Schweiz aus, während Züge nur 0,5% ausmachen.

Die Volksinitiative schlägt vor, auf jedem Billett für Flüge ab dem Bund eine Gebühr von mindestens 30 Schweizer Franken einzuführen. Diese Abgabe würde zur Finanzierung des Bahnnetzes in der Schweiz und als Anreiz für die Fahrgäste dienen, den Zug als Verkehrsmittel zu wählen. Nach Angaben der Initianten könnte diese Abgabe jährlich rund 150 Millionen Schweizer Franken generieren, die zur Finanzierung des Zugnetzes und als Anreiz für die Fahrgäste verwendet würden, sich für einen Zug zu entscheiden.

Die vorgeschlagene Gebühr würde für alle Flüge ab der Schweiz gelten, unabhängig vom Zielort. Dies

Operative Details

Mehr. Wenn diejenigen, die das Flugzeug nehmen, die Züge finanzieren?

Die Schweiz ist ein Land mit einer starken Tradition von effizienten und zuverlässigen Zügen. Der Betrieb des Bahnsystems ist jedoch eine komplexe und kostspielige Aufgabe. Schweizerinnen und Schweizer reisen in der Regel mit dem Zug, aber die meisten von ihnen tun dies nur gelegentlich. Um das Eisenbahnsystem zu finanzieren, hat die Schweizer Regierung eine Steuer auf Benzin und Treibstoff für Kraftfahrzeuge eingeführt. Aber jetzt geht es um eine Steuer auf Fluggesellschaften, die in der Schweiz tätig sind.

Die Steuer würde schätzungsweise rund 1,5 Milliarden Franken pro Jahr generieren. Mindestens zwei Drittel dieser Summe würden an die Bevölkerung umverteilt. Jede in der Schweiz wohnhafte Person, unabhängig davon, ob sie fliegt oder nicht, würde jährlich einen Gutschein im Wert von über 100 Franken erhalten. Das bedeutet, dass ein Einwohner von Bellinzona beispielsweise einen Gutschein von 120 Franken pro Jahr erhalten könnte.

Die Schweizer Regierung hat 2020 mit dem Bundesgesetz über den Luftverkehr eine Steuer auf Fluggesellschaften eingeführt, die in der Schweiz tätig sind. Die Gebühr wird auf der Grundlage der Anzahl der von jeder Fluggesellschaft beförderten Passagiere berechnet. Laut Gesetz müssen Fluggesellschaften eine Gebühr von 0,5 Schweizer Franken pro Passagier bezahlen. Das bedeutet, dass eine Fluggesellschaft, die 100.000 Passagiere pro Jahr befördert, 50.000 Schweizer Franken zahlen müsste.

Aber wie würde die Steuer funktionieren, wenn die Züge von denen finanziert würden, die

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Wichtige Punkte

Das Projekt einer Flughafensteuer zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs im Tessin hat bei den Bewohnern und Besuchern der Region verschiedene Bedenken aufgeworfen. Eine der häufigsten Kritikpunkte ist, dass die Steuer nicht fair genug ist, da sie nicht berücksichtigt, dass Touristen, die die Schweiz mit dem Flugzeug verlassen, die Steuer bezahlen, aber keine Gutscheine erhalten würden, was zur Erhöhung der verfügbaren Mittel beiträgt.

Es gibt jedoch eine alternative Lösung, die in Betracht gezogen werden könnte: Die Einnahmen aus der Flughafensteuer zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs im Tessin zu verwenden, anstatt sich darauf zu beschränken, die Kosten für internationale Bahntickets zu decken. Dieser Ansatz könnte gerechter und effizienter sein, da er die Finanzierung lokaler öffentlicher Verkehrsmittel wie Busse und Straßenbahnen anstelle von Bahntickets ermöglichen würde.

Nach Bundesvorschriften wurde die Flughafenabgabe in der Schweiz im Jahr 2017 eingeführt und hat einen Betrag von CHF 19 pro Passagier. Das Steuerprojekt für den öffentlichen Verkehr im Tessin sieht hingegen einen Betrag von CHF 10 pro Fahrgast vor. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Zahlen revidiert werden können und sich in Zukunft ändern können.

Ein konkretes Beispiel dafür, wie dieser Ansatz funktionieren würde, ist folgendes: Wenn ein Tourist am Flughafen Lugano ankommt und die Flughafensteuer bezahlt, könnten die Erlöse aus dieser Steuer zur Finanzierung lokaler öffentlicher Verkehrsmittel wie Busse und Straßenbahnen verwendet werden.

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Quelle: tvsvizzera.it

Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die vorgesehene Steuer?
Die vorgesehene Gebühr beträgt mindestens 30 Schweizer Franken pro Ticket für Flüge ab der Eidgenossenschaft.
Wie wird die Umverteilung der Gutscheine funktionieren?
Mindestens zwei Drittel der Einnahmen werden an die Bevölkerung umverteilt, wobei jede in der Schweiz wohnhafte Person jährlich einen Gutschein im Wert von über 100 Franken erhält.
Wer zahlt die Steuer?
Touristen, die die Schweiz mit dem Flugzeug verlassen, zahlen die Steuer, erhalten aber keinen Gutschein.

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